Neue Freie Presse
Morgenblatt
Nr. 10465. Wien, Dienstag, den 10. October 1893
0003Ed. H. Mit Kränzen geschmückt, mit Geschenken be-
0004laden, von Lob und Liebe erdrückt, schließt der Wien er
0005Männergesang-Verein das Fest seines fünfzigjährigen Be-
0006standes. Was in einem halben Jahrhundert nur immer ge-
0007wünscht und verdient werden kann, die Wien er Bevölkerung
0008hat es für sein Schoßkind in eine halbe Woche zusammen-
0009gepreßt. In Bild und Schrift, in Rede und Gesang floß
0010das Lob des Wien er Männergesang-Vereins in Einem
0011langen Strom dahin. Ich müßte mich schämen, wollte ich
0012heute, auf das beendete Fest zurückblickend, die Verdienste des
0013Jubilars neuerdings aufwärmen. Sein jüngstes Ehrenmit-
0014glied, bin ich zugleich einer seiner ältesten Freunde und habe
0015sein Wirken durch mehr als vierzig Jahre mit herzlichem
0016Antheil begleitet. Es war an einem October-Abend des
0017Jahres 1846, daß ich, damals noch Student, von Dr.
0018August Schmidt in seinen erst drei Jahre alten Verein
0019eingeführt wurde. Ich fand da in einem Vorstadtlocal
0020dreißig bis vierzig Männer versammelt, welche, das Noten-
0021blatt in Händen, auf schmalen Bänken saßen und ihre Chöre
0022sangen. Sie gehörten den verschiedensten Gesellschaftsclassen
0023an und verkehrten durchaus kameradschaftlich mit einander.
0024Demokratisch war die Verfassung, demokratisch im besten
0025Sinn die Seele dieser Gesellschaft. In ihren Zusammen-
0026künften sollte Musik ihnen den Staub des Lebens fortspülen
0027und sie der Poesie des Lebens wieder zuführen. Eine be-
0028redte Illustration des Goethe ’schen Ausspruchs: „Man
0029weicht der Welt nicht sicherer aus, als durch die Kunst, und
0030man verknüpft sich nicht sicherer mit ihr, als durch die
0031Kunst.“ Dem Programm wie der Ausführung war an
0032dem Abend anzumerken, daß es sich mehr um ein Ver-
0033gnügen handelte, als um ein Studium. Völlig unbefangen
0034gab sich hier noch der gesellige Musiktrieb, diese ursprüng-
0035liche Quelle aller Liedertafeln, von der man heute, vielleicht
0036allzu vornehm, sich weit zu entfernen liebt. Außer zwei ein-
0037fachen Chören von Schubert sang man an jenem Abend
0038nur leichtere, größtentheils humoristische Stücke, von denen
0039ein von Zöllner recht witzig componirter „Speiszettel “
0040mir in heiterer Erinnerung geblieben ist. August Schmidt
0041ging, sich vergnügt die Hände reibend, mit freundlichem Zu-
0042spruch hin und wieder; die zwei Chormeister, Anton
0043Storch und Gustav Barth — Beide unbesoldet — diri-
0044girten abwechselnd. Mir war die ganze Sache etwas voll-
0045ständig Neues. Wo hätte man auch in Oesterreich vor dem
0046Jahre 1848 dergleichen gefunden? In Wien selbst mußte
0047der Verein bekanntlich einige Jahre incognito bleiben und
0048existirte eigentlich nur, indem man ihn ignorirte. Während
0049in Deutschland seit 30 Jahren die Liedertafeln blühten und
0050nach ihrem Muster bereits ähnliche in Holland , Belgien
0051und Elsaß sich gebildet hatten, gab es in ganz
0052Oesterreich , dem gesangfreudigen und stimmenreichen, nichts
0053Aehnliches. Die Ursache lag einzig in der Bevormundung
0054durch eine Polizei, die aus dem politischen Angstschweiß nie
0055herauskam und in dem Vortrage des „Deutschen Liedes “
0056eine Gefahr für die Monarchie witterte. Den „Gesang“ hat
0057man in Oesterreich jederzeit geliebt, auch in den hohen und
0058höchsten Kreisen, aber eine Verbindung von „Männer“ und
0059„Verein“ versetzte die zärtlich wachenden Behörden in böse
0060Aufregung. August Schmidt hatte bekanntlich zuerst den
0061Muth, dreißig Freunde an jedem Freitag Abend zur Uebung
0062im vierstimmigen Männergesang zu vereinigen. Das Gast-
0063haus „zum goldenen Löwen“ am Rennweg , wo vor fünfzig
0064Jahren die erste Versammlung stattfand, ist seither demolirt
0065und hat einem gleichfalls sehr musikalischen, aber viel schö-
0066neren Hause Platz gemacht: dem von Victor Miller
0067v. Aichholz.
0068Nach beendeter Liedertafel, um zehn Uhr Abends, be-
0069gaben sich die Sänger zu einer anderen, nahrhafteren Tafel
0070in einem bescheidenen Gasthause. Dort konnte ich mein Ge-
0071spräch mit Dr. Schmidt fortsetzen und die Bekanntschaft
0072mit den beiden Chormeistern anknüpfen. August Schmidt
0073war eines jener treuherzigen musikpassionirten Originale,
0074wie sie nur im vormärzlichen Wien gedeihen konnten.
0075Dem sehnlichsten Wunsche des Knaben, Musiker zu werden,
0076hatten sich die Eltern entgegengestellt. Aber er begründete
0077und redigirte in Wien eine Musikzeitung , schuf den Männer-
0078gesang-Verein, schrieb unermüdlich musikalische Aufsätze und
0079Gedichte. Er lebte nur in der Musik — von ihr konnte er
0080freilich nicht leben. Seinen Unterhalt verdiente er, wie die meisten
0081Dichter und schöngeistigen Schriftsteller im vormärzlichen
0082Wien — als Beamter. Sobald er sein Bureau in der
0083Staatsschuldenkasse abgesperrt hatte, wußte der Glückliche
0084nichts mehr davon; jetzt war er mit Einem Schlage Musiker
0085und nur Musiker — bis zum nächsten Vormittag 9 Uhr,
0086wo wieder aufgesperrt wurde. Zahllose Schwierigkeiten und
0087Polizei-Sekkaturen ertrug er geduldig, um seinem Männer-
0088gesang-Verein endlich ein legales Dasein zu erwirken.*)
0104Es war dem braven Manne vergönnt, noch durch volle sechsund-
0105vierzig Jahre an dem Wachsen des Vereines sich zu erfreuen
0106und seinen achtzigsten Geburtstag im Kreise seiner Sänger
0107zu verleben. ... Mit dem Chormeister Anton Storch
0108wußte ich nicht viel anzufangen; das finstere Gesicht des
0109schweigsamen Mannes paßte ganz zu seinem verwahrlosten
0110Aeußern und seinen ungefälligen Manieren. Er war ein für
0111sein specielles Fach begabter, insbesondere sehr productiver
0112und populärer Componist. Als entschiedenes Gegenstück zu
0113Storch präsentirte sich dessen College Gustav Barth, eine
0114stattliche, elegante Persönlichkeit von feinen Umgangsformen.
0115Er schien mir ein vornehmeres Talent zu sein als Storch ,
0116nach dem Wenigen, das ich von ihm kennen gelernt. Ein
0117sehr hübsches Lied „Ade, du grüner Tannenwald! “, dann ein
0118zartes, melodiöses Chorständchen „Komm’ in die stille Nacht “,
0119auch ein „Soldatentrinklied “ sind mir noch lebhaft gegen-
0120wärtig. Aber Barth hat auffallend wenig veröffentlicht; er
0121gehörte zu jenen anspruchsvollen, empfindlichen Naturen, die
0122vor lauter Unverstandensein niemals recht zum Arbeiten kom-
0123men. Oft sprach er mir von einer großen Oper, die er aber
0124in Wien nicht einreichen könne, so lange seine Frau (die [2]
0125berühmte Hasselt-Barth ) hier engagirt sei, was ich gerade
0126für einen sehr hilfreichen Umstand erachtet hätte. Gustav
0127Barth hat den Männergesang-Verein und Wien bald ver-
0128lassen; seit dreißig Jahren völlig verschollen, vermuthete man
0129ihn kaum mehr unter den Lebenden. Da überrascht uns eben
0130jetzt die willkommene Nachricht, daß der alte Chormeister
0131zurückgezogen in Wiesbaden lebt und herzlichen Antheil
0132nimmt an dem Wiener Jubiläum.
0133Seit Storch und Gustav Barth ist der Verein mächtig
0134gewachsen an Umfang, Ruhm und Kunstfertigkeit, aber die
0135culturhistorische Bedeutung, welche seine Anfänge hatten,
0136besitzt er längst nicht mehr. Wichtig in diesem Sinn ist
0137nur seine erste Periode gewesen, der Kampf um seine Existenz,
0138die heimliche junge Macht seiner nationalen und politischen
0139Propaganda. Alle die erfolgreichen, weiten Concertreisen,
0140welche der Verein heute unternimmt zur Freude seiner Mit-
0141glieder und seiner Zuhörer — sie haben nicht entfernt die
0142Bedeutung jener harmlosen ersten Ausflüge nach Haimbach
0143und Weidling , wo (1844) „Des Deutschen Vaterland “ zum
0144erstenmale in Oesterreich öffentlich gesungen wurde. August
0145Schmidt hatte die Polizei mit keiner Voranzeige dieser
0146Sängerfahrten belästigt, da er bestimmt wußte, daß ein
0147Verbot als einzige Antwort auf sein Ansuchen erfolgen
0148würde. Dem harmlosen Arndt -Reinhardt ’schen Liede ging es
0149übrigens in Oesterreich nicht anders, als der blutgierigen
0150Marseillaise in Frankreich : beide waren zeitweilig erlaubt,
0151sogar begünstigt, zeitweilig wieder streng verboten, je nachdem
0152die Regierung eben in ihren politischen Gefühlen wechselte.
0153Dr. Schmidt hatte solche Ausflüge in die Wien er Umgebung
0154zunächst aus dem praktischen Gesichtspunkt geplant, daß die
0155concertfeindlichen Sommermonate seinen Verein nicht blos
0156lockern, sondern vielleicht für immer sprengen dürften. Die
0157Wirkung der „Sängerfahrten“ ging jedoch weit über diese
0158interne Absicht hinaus. Sie wurden bald zu echten Volks-
0159festen und waren, um mit August Schmidt zu sprechen, „die
0160ersten Lichtstrahlen, welche erweckend in das deutsch e Bewußt-
0161sein des Volkes fielen, das dem gesungenen Worte mit
0162ganzer Hingebung zuhorchte, denn für dasselbe existirte da-
0163mals noch nicht das von der Censur gefesselte gesprochene
0164Wort“.
0165Aus der nachfolgenden Periode ragen besonders drei
0166ausdrucksvolle Charakterköpfe hervor: Herbeck , Dumba und
0167Olschbaur . Daß es Herbeck nicht vergönnt sein solle, das
0168Jubiläum des Vereins, seines Vereins, zu erleben, hat
0169Jeden von uns mit schmerzlicher Wehmuth erfüllt. Ihm
0170dankt der Wien er Männergesang-Verein seinen höchsten
0171Aufschwung. Herbeck ’s Verdienste um denselben sind bekannt,
0172leben in Aller Erinnerung und wirken heute noch fortbildend
0173nach. Mit unfehlbarer Sicherheit wußte er diesem Chor Kraft
0174und Feuer, sowie die zartesten Schattirungen aufzuprägen.
0175Neben der feinsten Ausgestaltung des Vortrages war
0176die stetige Erweiterung und Bereicherung des Repertoires
0177seine vornehmste Sorge. Als Dirigent übte er eine
0178magische Gewalt; Keiner hat vor oder nach ihm
0179mit gleicher Unmittelbarkeit die Chormassen zu elektrisiren
0180vermocht. Gleichzeitig mit Herbeck wirkte durch volle 25 Jahre
0181Nikolaus Dumba als Vorstand des Vereines. Schon
0182vor 40 Jahren stand er als Sänger von Talent und nicht
0183üblem Aussehen in Reih’ und Glied mit den Uebrigen. Erst
0184seine angestrengte Thätigkeit als Landtags- und Reichsraths-
0185Abgeordneter zwang ihn, die Vorstandschaft des Männer-
0186gesang-Vereines niederzulegen; doch hat er nie aufgehört,
0187demselben freundschaftlich mit Rath und That beizustehen.
0188Wo rief überhaupt irgend eine Lebensfrage musikalischer
0189oder bildender Kunst in Wien , ohne daß Nikolaus
0190Dumba ihr ungesäumt Kopf und Hand gewidmet hätte!
0191Auf Dumba folgte als Vorstand des Vereines Dr. Karl
0192Olschbaur. Man hat bei den jüngsten Festlichkeiten
0193wieder sein Rednertalent bewundert. Olschbaur ist ein Gut-
0194redner, weil kein Schönredner. Auf die meistens steifen, druck-
0195fertigen Gratulations-Ansprachen hatte er immer eine treffende,
0196ungekünstelte, gemüthvolle Antwort. Er besitzt, was manchem
0197berühmten Redner fehlt, zu dem rechten Wort auch den
0198rechten Ton. Ich habe Olschbaur noch als hinreißenden
0199Liedersänger gekannt; sein blühendes Organ erinnerte an
0200die schönsten italienisch en Tenorstimmen. Ach, daß so eine
0201Stimme sich nicht wie Gemüse conserviren oder wie ein
0202Landhaus vererben läßt!
0203Was Alles der Verein in seinen fünfzig Jahrgängen
0204gelebt und gesungen hat, welche Reisen er unternommen und
0205welche Auszeichnungen empfangen, davon berichtet uns ein
0206stattlicher Großquartband von 650 Seiten, der von dem
0207Fleiß und der Genauigkeit des Verfassers Rudolph Hof-
0208mann rühmendes Zeugniß gibt. Es ist dies keine prag-
0209matische Darstellung, sondern eine richtige „Chronik“, die
0210Jahr für Jahr alle Erlebnisse des Vereins aufzählt; also
0211mehr ein Nachschlagebuch als eine Lectüre. Einen schlankeren
0212Beitrag, im Ton einer begeisterten Apologie, hat Oskar
0213Teuber mit seiner Festschrift „Fünfzig Jahr’ in Lied und
0214That “ geliefert. In diesen beiden dankenswerthen Publica-
0215tionen dürfte auch der neugierigste Liedertäfler Alles finden,
0216was ihn diesfalls noch zu wissen verlangt.
0217Das große Festconcert des Männergesang-Vereins am
02188. October zählte zu den glänzendsten Productionen dieser
0219Art. Um den ungewöhnlich feierlichen Anlaß auch äußerlich
0220zu kennzeichnen, hatte der Verein für dieses Concert die
0221kaiserliche Winter-Reitschule gewählt. Seit dem 25. October
02221866 ist dieser prächtige große Raum nicht zu musikalischen
0223Zwecken benützt worden. Damals vereinigten sich unter Her-
0224beck ’s Direction sämmtliche Männergesang-Vereine Wien s und
0225der Umgebung, 1200 Mann stark, zu einem Monstre-Concert,
0226dessen Ertrag den Familien der im Kriege gefallenen öster-
0227reichisch en Soldaten zu statten kam. Diesmal wirkten blos 400
0228Musiker zusammen; die colossale Winter-Reitschule war also
0229nicht sowol nöthig, um die Sänger, als um die reichlich zu-
0230strömenden Besucher unterbringen zu können. Lewinsky
0231sprach mit gewohnter Meisterschaft einen Prolog von Fer-
0232dinand v. Saar, einem Dichter, dessen edle Persönlichkeit
0233und Begabung einem großen Kreise von Verehrern theuer
0234ist. In dem musikalischen Programm wechselten Perlen des
0235älteren Repertoires mit Novitäten. So hörten wir Schu-
0236bert’s unvergleichlichen „Gesang der Geister über den
0237Wassern “, Mendelssohn’s „Wasserfahrt “, Schumann’s
0238süß träumerisches Ritornell „Die Rose stand im Thau “,
0239den Pilgermarsch aus „Tannhäuser “. In Kremser’s
0240melodiösem „Nachtlied “ erzielte Walter’s herzgewinnender
0241Gesang neuerdings die ihm nie versagende Wirkung. Kremser ,
0242der mit Sicherheit und Energie die Chöre leitete, darf
0243auch als Dirigent einen neuen großen Erfolg verzeichnen.
0244Zur ersten Aufführung gelangten drei eigens für das [3]
0245Jubiläums-Concert geschriebene umfangreiche Compo-
0246sitionen für Männerchor und großes Orchester: „Leo-
0247nidas “ von Max Bruch, „Phöbos Apollon “ von
0248F. Gernsheim und „Helgoland “ von Anton Bruckner.
0249In ihrer Absicht und Ausführung erinnerten mich diese drei
0250Novitäten an die langen, schwierigen und hochstrebenden
0251Chorwerke, welche (1868) Liszt, Franz Lachner, Esser
0252und Herbeck zu dem fünfundzwanzigjährigen Jubiläum
0253des Männergesang-Vereins gespendet hatten. Ich fand die
0254bis zum Zerspringen gewaltsame Ausdehnung der Grenzen
0255des Männergesangs bedenklich und meinte, nach all den An-
0256strengungen, diesen Musikzweig zu höchsten Zielen und selbst-
0257ständiger Kunstbedeutung emporzuziehen, werde derselbe doch
0258immer wieder mit eigener Schwerkraft in jene bescheidene
0259Region zurückfallen, die ihm von Haus aus behaglicher
0260und natürlicher ist. Auch in den genannten neuesten
0261Producten dreier geachteter Meister erkenne ich keinen reellen
0262Gewinn; sie bestärken nur den Wunsch, es möge der vier-
0263stimmige Männerchor allmälig wieder mehr in seine Heimat,
0264die Lyrik, und in den engeren Kreis einer poetischen Ge-
0265selligkeit zurückkehren. Im Vergleich zu jenen im Jahre
02661868 aufgeführten Jubiläumschören scheinen mir die vom
0267letzten Sonntag, bei gleich bedenklicher Wahl der Gedichte,
0268noch anspruchsvoller, noch anstrengender, gekünstelter und
0269erfindungsärmer. Man gebe sie einmal ohne Jubiläum und
0270in Abwesenheit der geschätzten Componisten und sehe zu, wie
0271das Publicum, bei aller Zärtlichkeit für den Männergesang-
0272Verein, sich dabei langweilen wird. Um mit einer Com-
0273position so spröder Stoffe und so ermüdender Ausdehnung
0274das Publicum zu erwärmen und zu entzücken, dazu gehört
0275das Genie eines Schubert. Auch Sonntags schienen die
0276Zuhörer von den neuen Werken mehr ermüdet als erbaut
0277zu sein, doch bezeigten sie den Tondichtern die ihrem Rang
0278und Namen gebührende Achtung. Es braucht nicht daran
0279erinnert zu werden, daß wir von diesen (insbesondere von
0280dem Componisten des „Frithjof “ und „Achilleus “) ungleich
0281frischere, gehaltvollere Stücke kennen; diesmal haben sie
0282leider der blendenden Technik ein zu großes Uebergewicht
0283über den musikalischen Gehalt eingeräumt und in dem ge-
0284waltsamen Streben nach größtmöglichen Effect das Geheimniß
0285der echten Wirkung verloren.
Lebensdaten | 1749-1832 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118540238 |
WIKIDATA | Q5879 |
PMB | 11461 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1831-1877 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118549448 |
WIKIDATA | Q697684 |
PMB | 114476 |
OEBL | oebl_H/Herbeck_Johann_1831_1877 |
OEML | musik_H/Herbeck_Johann |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1811-1886 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118573527 |
WIKIDATA | Q41309 |
PMB | 8679 |
OEBL | oebl_L/Liszt_Franz_1811_1886 |
OEML | musik_L/Liszt_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1818-1872 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116577444 |
WIKIDATA | Q1597167 |
OEBL | oebl_E/Esser_Heinrich-Joseph_1818_1872 |
OEML | musik_E/Esser_Heinrich |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1797-1884 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116397500 |
WIKIDATA | Q551738 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1838-1914 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 11652099X |
WIKIDATA | Q89771 |
PMB | 8348 |
OEBL | oebl_K/Kremser_Eduard_1838_1914 |
OEML | musik_K/Kremser_Eduard |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1800-1860 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 119500132 |
WIKIDATA | Q72684 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1835-1907 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116972130 |
WIKIDATA | Q1707508 |
PMB | 12061 |
OEBL | oebl_L/Lewinsky_Josef_1835_1907 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1839-1916 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116589930 |
WIKIDATA | Q213751 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Dumba, Nikolaus / Nikolas |
---|---|
Lebensdaten | 1830-1900 |
Beschreibung |
|
GND | 11881740X |
WIKIDATA | Q113818 |
PMB | 28732 |
OEBL | oebl_D/Dumba_Nikolaus_1830_1900 |
OEML | musik_D/Dumba_Nikolaus |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1833-1906 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118604449 |
WIKIDATA | Q78977 |
PMB | 12602 |
OEBL | oebl_S/Saar_Ferdinand_1833_1906 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1813-1887 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 121930238 |
WIKIDATA | Q591646 |
OEBL | oebl_S/Storch_Anton-M_1813_1887 |
OEML | musik_S/Storch_Anton |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1810-1856 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118611666 |
WIKIDATA | Q7351 |
PMB | 12733 |
OEML | musik_S/Schumann_Ehepaar |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1782-1853 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 119370549 |
WIKIDATA | Q78789 |
PMB | 116514 |
OEBL | oebl_W/Welden_Franz-Ludwig_1782_1853 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1797-1828 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118610961 |
WIKIDATA | Q7312 |
PMB | 12729 |
OEBL | oebl_S/Schubert_Franz-Peter_1797_1828 |
OEML | musik_S/Schubert_Brueder |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1834-1910 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 117130990 |
WIKIDATA | Q12018560 |
PMB | 13044 |
OEBL | oebl_W/Walter_Gustav_1834_1910 |
OEML | musik_W/Walter_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1838-1920 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118674501 |
WIKIDATA | Q106434 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1808-1891 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 117501816 |
WIKIDATA | Q763849 |
OEBL | oebl_S/Schmid_August_1808_1891 |
OEML | musik_S/Schmidt_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1769-1860 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118504118 |
WIKIDATA | Q57351 |
PMB | 6027 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1813-1881 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116515368 |
WIKIDATA | Q562246 |
OEBL | oebl_H/Hasselt-Barth_Anna-Maria-Wilhelmine_1813_1881 |
OEML | musik_H/Hasselt-Barth_Wilhelmine |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1824-1896 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118515799 |
WIKIDATA | Q81752 |
PMB | 11024 |
OEBL | oebl_B/Bruckner_Anton_1824_1896 |
OEML | musik_B/Bruckner_Anton |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Olschbauer |
---|---|
Lebensdaten | 1829-1895 |
Beschreibung |
|
GND | 1019296453 |
WIKIDATA | Q55679828 |
OEML | musik_O/Olschbauer_Karl |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Hofmann, Rudolph |
---|---|
Lebensdaten | unbekannt (19./20. Jhdt.) |
Beschreibung |
|
Überprüft | einmalig |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1852-1901 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 117277401 |
WIKIDATA | Q94880064 |
PMB | 106418 |
OEBL | oebl_T/Teuber_Oskar-Karl_1852_1901 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1811-1897 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116063491 |
WIKIDATA | Q1555624 |
OEBL | oebl_B/Barth_Gustav_1811_1897 |
OEML | musik_B/Barth_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1803-1890 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118725815 |
WIKIDATA | Q713451 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1809-1847 |
---|---|
Beschreibung |
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GND | 118580779 |
WIKIDATA | Q46096 |
PMB | 12228 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Miller-Aichholz, Victor von |
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Lebensdaten | 1845-1910 |
Beschreibung |
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GND | 138385491 |
WIKIDATA | Q1534348 |
OEBL | oebl_M/Miller-Aichholz_Viktor_1845_1910 |
OEML | musik_M/Miller-Aichholz_Viktor |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1766-1858 |
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Beschreibung |
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GND | 118597647 |
WIKIDATA | Q153500 |
PMB | 115805 |
OEBL | oebl_R/Radetzky-Radetz_Johann-Josef-Wenzel_1766_1858 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Oesterreich |
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Land | AT, Austria |
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 2782113 |
GND | 4043271-3 |
WIKIDATA | Q40 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Italien |
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Land | IT, Italy |
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 3175395 |
GND | 4027833-5 |
WIKIDATA | Q38 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | DE, Germany |
---|---|
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 2921044 |
GND | 4011882-4 |
WIKIDATA | Q183 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Holland; Niederlande |
---|---|
Land | NL, Netherlands |
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 2750405 |
GND | 4042203-3 |
WIKIDATA | Q55 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
GND | 4785907-6 |
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WIKIDATA | Q17117205 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Belgien |
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Land | BE, Belgium |
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 2802361 |
GND | 4005406-8 |
WIKIDATA | Q31 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | AT, Austria |
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Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2777004 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | AT, Austria |
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Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2761741 |
GND | 5288522-7 |
WIKIDATA | Q484858 |
Überprüft | einmalig |
Weitere Details |
Alternativname | Frankreich |
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Land | FR, France |
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 3017382 |
GND | 4018145-5 |
WIKIDATA | Q142 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | DE, Germany |
---|---|
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2809346 |
GND | 4066043-6 |
WIKIDATA | Q1721 |
Überprüft | einmalig |
Weitere Details |
Alternativname | Elsass; Elsaß |
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Land | FR, France |
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 3038033 |
GND | 4014500-1 |
WIKIDATA | Q1142 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Vindobona |
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Land | AT, Austria |
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2761369 |
GND | 4066009-6 |
WIKIDATA | Q1741 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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Alternativtitel | Frithjofssage; Frithjof-Scenen; Frithjofsscenen; Scenen aus der Frithjofssage |
GND ID | 1182263623 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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GND ID | 300132956 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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GND ID | 300503091 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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GND ID | 300029640 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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Alternativtitel | Des Deutschen Vaterland; Was ist des deutschen Vaterland? |
GND ID | 1210561743 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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GND ID | 300488769 |
Werkbezug | |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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Alternativtitel | Tanhäuser |
GND ID | 300170408 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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GND ID | 300309848 |
Werkbezug | |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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GND ID | 108169159X |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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GND ID | 115201367X |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativtitel | Wiener Allgemeine Musikzeitung; Wiener Musikzeitung |
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GND ID | 4266685-5 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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GND ID | 300775377 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
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GND ID | 121087802X |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
ACDH-CH OEAW
Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Bäckerstraße 13
1010 Wien
T: +43 1 51581-2200
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