Neue Freie Presse
Morgenblatt
Nr. 2660. Wien, Samstag, den 20. Januar 1872
0004Ed. H. Zwei lange nicht aufgeführte Mozart iana be-
0005kamen wir jüngst in rascher Folge zu hören: den „Schauspiel-
0006director “ und die „Entführung aus dem Serail “ — die beiden
0007ersten dramatischen Werke, welche Mozart in deutsch er Sprache
0008für deutsch e Sänger schrieb. Diese historische Bedeutung ver-
0009knüpft die beiden an Werth und Einfluß freilich sehr un-
0010gleichen Compositionen. „Der Schauspieldirector “ ist ein
0011kleines Gelegenheitsstück, nicht weiter genannt, wenn von Mo-
0012zart ’s Opern die Rede ist. Kaiser Joseph hatte (1786) zur
0013Verherrlichung eines großen Gartenfestes in der Orangerie
0014zu Schönbrunn ein deutsch es und ein italienisch es Gelegenheits-
0015stück anbefohlen, worin die besten Mitglieder beider Opern-
0016Gesellschaften beschäftigt sein sollten. Salieri hatte das
0017italienisch e, Mozart das deutsch e zu componiren, nämlich den
0018von Stephanie dem Jüngeren verfaßten „Schauspieldirector “.
0019Es war dies eine kleine, nothdürftig mit lockerer Handlung
0020ausgestattete Posse, welche die Verlegenheiten eines Theater-
0021Directors, schnell eine Opern-Gesellschaft zusammenzubringen,
0022schildert. Dieselbe ist damals nach drei Vorstellungen im
0023Kärntnerthor-Theater wieder verschwunden. Unter den fünf
0024Mozart ’schen Musikstücken, welche diese Kleinigkeit enthielt,
0025machten sich zwei durch Geist und dramatische Lebendigkeit
0026hervorragend bemerkbar: die Ouvertüre und das Terzett: „Ich
0027bin die erste Sängerin“. Der Wunsch, diese beiden lieblichen
0028Blüthen aus dem kleinen, rasch verwelkenden Kranze zu retten,
0029gab wol den ersten Anlaß zu den späteren Bearbeitungen des
0030ursprünglichen „Schauspieldirectors “. Hofrath L. Schneider
0031(der bekannte Vorleser des verstorbenen König s von Preußen )
0032verfaßte zu diesem Zweck ein ganz neues Stück: „Der Schau-
0033spieldirector, oder: Mozart und Schikaneder “, in wel-
0034ches außer den genannten beaux restes der ursprünglichen
0035Partitur eine Anzahl anderer Mozart ’scher Gesangstücke ein-
0036gelegt wurden. Das Stück ist herzlich platt und geistlos: die
0037sich wiederholenden Situationen, daß zwei Sängerinnen dem
0038armen, förmlich ans Clavier geschmiedeten Mozart eine Arie
0039nach der anderen vorsingen, macht es auch musikalisch lang-
0040weilig. Das Terzett: „Ich bin die erste Sängerin“ erzielt
0041bei virtuoser Ausführung und charakteristischem Spiel aller
0042Betheiligten gute Wirkung, desgleichen das launige „Bandel-
0043Terzett“, die beste von den späteren Einlagen. Hingegen
0044klingen die Arien: „Männer suchen stets zu naschen“,
0045„Bester Jüngling“, „An Chloë“ etc. zopfig und lang-
0046weilig, insbesondere wenn sie so gedehnt und pathetisch
0047vorgetragen werden, wie es bei der (zum Vortheil der „Con-
0048cordia“ gegebenen) Vorstellung im Carltheater geschah. Die
0049beiden Hofopernsängerinnen Rabatinsky und Hauck hatten
0050eben keinen guten Abend, ihre Stimmen waren stark umflort,
0051ihr Vortrag nicht launig und einfach genug. Der Beifall,
0052den sie demungeachtet fanden und ob ihrer rühmlichen Gefällig-
0053keit auch verdienten, desgleichen die laute Anerkennung der
0054Leistungen Jauner’s (Mozart ) und Hölzel’s (Schikaneder )
0055mochte in manchem Anwesenden die Idee einer Aufführung
0056des „Schauspieldirectors “ im Hofoperntheater anregen. Wir
0057hörten dieses Singspiel vorschlagen als ergänzenden Act zu
0058Schubert ’s „Häuslichem Krieg “, dessen Wiederaufnahme im
0059Hofoperntheater bevorsteht. So dankbar wir die Schubert ’sche
0060Oper begrüßen werden, so ungern möchten wir dort dem
0061„Schauspieldirector “ begegnen. Es ist streng, aber nicht un-
0062gerecht, wenn Otto Jahn über dieses Schneider ’sche Geistes-
0063product sagt: „Es ist unglaublich, daß der Meister, dessen
0064Andenken durch die Wiederbelebung seiner Musik geehrt wer-
0065den soll, hier gegen alle Wahrheit als ein unbesonnener, ver-
0066liebter Fant, unwürdig in seiner Abhängigkeit von Schikaneder ,
0067wie in seinem Verhältnisse zur Schwägerin Aloisia Lange
0068lächerlich gemacht wird vor dem Publicum, das sich an der
0069Musik erfreut und dabei solche Sottisen geduldig erträgt.“
0070Zu dieser alten Verurtheilung des Textbuches tritt bei uns
0071noch der frische Eindruck der im Carltheater ausgestandenen
0072musikalischen Langweile, um uns gegen die Aufführung des
0073„Schauspieldirectors“ im neuen Opernhause zu stimmen.
0074Eine erwünschte Bereicherung hat hingegen unser Opern-
0075Repertoire in Mozart ’s „Entführung aus dem Serail“
0076gewonnen, welche am 17. d. zum erstenmale im neuen Hause
0077gegeben wurde — mit einer Besetzung und einem Orchester,
0078wie sie kaum auf einer anderen Bühne zu finden sein dürften.
0079Die ganze Aufführung (von Director Herbeck persönlich ge-
0080leitet) war von einer Sorgfalt, Feinheit und Noblesse, die
0081ebenso viel Geschmack als Pietät verriethen. Jene echte Pietät
0082meinen wir, welche im Interesse des Ganzen allenfalls auch
0083ein paar Tacte opfert. So hatte man Constanze ns zweite
0084große Bravour-Arie weggelassen, welche „Martern aller Arten“
0085heißt und wirklich deren einige für die Sängerin und den Zu-
0086hörer enthält. Das übermäßig lange Liebesduett im dritten
0087Acte war durch eine geschickte Kürzung wirksamer geworden,
0088die unbedeutende vierte Arie Belmonte ’s endlich durch die
0089ungemein zarte A-dur-Arie Fernando ’s aus „Cosi fan tutte “
0090ersetzt. Zwischen dem ersten und zweiten Acte spielte das
0091Orchester das allen Clavierspielern wohlbekannte „Rondo alla
0092Turca “ in A-moll, von Mozart , in Herbeck’s ebenso feiner
0093als effectvoller Instrumentirung. Die Anregung dazu scheint
0094vom Théâtre Lyrique in Paris ausgegangen zu sein, wo ich
0095bereits im Jahre 1860 das türkisch e Rondo als Zwischenacts-
0096musik zur „Entführung “ hörte, freilich in einer ziemlich schäbi-
0097gen Orchestrirung von Pascal . Die französisch e Bearbeitung
0098nimmt sich noch einige andere Freiheiten, von denen eine und
0099die andere nicht zum Nachtheile des Werkes ausfallen. So
0100werden die drei Acte der „Entführung “ in zwei zusammen-
0101gezogen und schließen mit einer etwas moderneren, weniger
0102kindischen Lösung des Knotens. Am selben Abend pflegte das
0103Théâtre Lyrique vor Mozart ’s „Entführung “ die einactige
0104komische Oper „Abu-Hassan “, von K. M. v. Weber,
0105aufzuführen. Und diese liebenswürdige Kleinigkeit ist es, die
0106wir zur Completirung des dem „Häuslichen Krieg “ zuge-
0107dachten Theater-Abends vorschlagen möchten. Weber schrieb den
0108„Abu-Hassan “ in seinem vierundzwanzigsten Jahre, ein viel-
0109versprechendes, in heiterstem Jugendglanze leuchtendes Präludium
0110zu seiner späteren großen Wirksamkeit im dramatischen Fache.
0111Das überaus einfache Sujet (es schildert den ärmlichen Haus-
0112halt zweier Liebenden, Hassan und Fatime , welche sich über
0113ihr Mißgeschick mit ihrer gegenseitigen Zärtlichkeit trösten)
0114gibt allerdings wenig Gelegenheit zu reicher musikalischer Ent[2]-
0115faltung. Aber als ein keineswegs unreifes Jugendwerk Weber ’s
0116der bereits früher mit „Peter Schmoll “ und dem „Wald-
0117mädchen “ debutirt hatte, verdient „Abu-Hassan “ die Aufmerk-
0118samkeit der Musikwelt. Die Wien er Opernbühne könnte den
0119Versuch damit um so ruhiger wagen, als der in Deutschland
0120beinahe unbekannte „Abu-Hassan “ nicht nur in Paris , sondern
0121seither auch in London sich anziehend und lebensfähig erwiesen hat.
0122Zurückkehrend zu unserer Mozart -Vorstellung, haben wir
0123zuerst Herrn Rokitansky’s vorzügliche Leistung als Osmin
0124hervorzuheben. Es dürfte gegenwärtig wenige Sänger geben,
0125die sich durch Stimmcharakter, Gesangstechnik und künst-
0126lerische Individualität so prächtig für den Osmin eignen,
0127wie Herr Rokitansky . Wenn es ihm demnächst noch gelingt,
0128in die Arie: „Ha, wie will ich triumphiren“ mehr Leiden-
0129schaftlichkeit zu legen, so wird sein Osmin mustergiltig da-
0130stehen. Herr Walter, unser bewährtester Interpret Mozart ’-
0131scher Tenorpartien, war ein zärtlich liebevoller Belmonte ,
0132Herr Pirk ein recht aufgeweckter Pedrillo . Diesem männ-
0133lichen Kleeblatte standen die beiden weiblichen Darstellerinnen
0134ebenbürtig zur Seite. Fräulein Hauck sang und spielte das
0135Blondchen vortrefflich, und Frau Wilt bewältigte die schwie-
0136rige Rolle der Constanze so meisterhaft, daß man ihre bis
0137ans Aeußerste (das heißt hart an die Gerichtsschranken) ge-
0138triebene Weigerung, die Partie zu singen, nachträglich kaum
0139begreifen kann. Dieser Streit Frau Wilt ’s mit der Hofopern-
0140Direction, welcher die Vorstellung der Oper um viele Wochen
0141verzögerte, hat hinreichend von sich reden gemacht. Die per-
0142sönliche Seite desselben hat gar kein öffentliches Interesse,
0143war auch durch die übereinstimmenden Rechtsgutachten zweier
0144Advocaten schnell entschieden. Der Contract der Frau Wilt
0145(O weiser Daniel, der ihn verfaßt!) engagirt dieselbe einfach
0146„für erste Sopranpartien“; Constanze ist ohne Frage
0147eine erste Sopranpartie, folglich kann Frau Wilt dieselbe
0148keineswegs auf Grund ihres Vertrages zurückweisen. Der
0149Streit wurde jedoch auf ein allgemeineres Gebiet hinaus-
0150gespielt, indem Frau Wilt ihre Weigerung damit motivirte,
0151Constanze sei eine „Coloratur-Partie“ und deßhalb
0152einer „dramatischen Sängerin“ nicht zuzumuthen.
0153Es wäre wünschenswerth, daß man sich endlich über diese
0154mißverständlichen, der bloßen Theater-Routine dienstbaren Aus-
0155drücke klar würde. An und für sich schließen die Begriffe:
0156colorirter Gesang und dramatischer Gesang einander
0157keineswegs aus; es kann Rollen geben, die von Colo-
0158ratur-Passagen gänzlich verschont und doch nicht dra-
0159matisch sind, gerade so, wie es eminent dramatische
0160Gesangspartien geben kann und in großer Anzahl gibt, welche
0161trotzdem reichverziert und nur von einer coloraturgeschulten
0162Sängerin ausführbar sind. Aus historischem Gesichtspunkt er-
0163weist sich diese angebliche Contradiction noch weniger stich-
0164hältig, als aus logischem. Mozart , seine italienisch en Vor-
0165gänger und Zeitgenossen verstanden unter einer Primadonna
0166nur eine Sängerin, welche eine brillante Gesangstechnik mit
0167pathetischem Vortrag des Recitativs und leidenschaftlichem Aus-
0168druck starker, bewegter Situationen vereinigte, also der „Coloratur“
0169und dem „dramatischen“ Vortrag gewachsen war. Das eine
0170oder das andere dieser Elemente mochte vorwiegen, aber keine
0171erste Sopranpartie von Mozart gibt es, in welcher eines der-
0172selben fehlte. Donna Anna , Elvira , die Gräfin , Susanne —
0173sie alle sind dramatische und zugleich Coloratur-Partien. Die
0174Königin der Nacht und Constanze , diese musikalischen
0175Zwillingsschwestern, tragen allerdings schwer an ihrem Bravour-
0176schmuck, dennoch sind sie eigentliche Coloratur-Partien nur in
0177den Allegros ihrer Arien; ihre Recitative und langsamen
0178Ariensätze bewegen sich in dem pathetischen, hochgespannten
0179Ton, welcher damals der „dramatische“ par excellence war,
0180sie sind überdies in die Handlung eingreifende Personen. Noch
0181bei den späteren Italienern fehlt die Scheidung „dramatischer“
0182von „Coloratur-Partien“; wir nennen als Ein Beispiel für
0183hunderte Bellini ’s Norma. Erst mit Meyerbeer tritt
0184jene Scheidung in ausgesprochener Weise hervor: Alice und
0185Isabella , Valentine und Margarethe . Meyerbeer theilt die
0186Primadonnen schon in solche, welche Virtuosität im colorirten
0187Gesang besitzen, und solche, denen sie fehlt. Verdi und vollends
0188Richard Wagner kennen nur mehr Eine Gattung Sängerinnen:
0189„dramatische“, das heißt solche, die des colorirten Gesanges nicht
0190mächtig sind und dessen von Maestros Gnaden auch nicht bedürfen.
0191Rollen, in welchen die Gesangsbravour und der leidenschaft-
0192liche Ausdruck sich die Wage halten, werden zu „dramatischen“
0193oder zu „Coloratur-Partien“, je nach der künstlerischen Per-
0194sönlichkeit, die sie ausführt. Die Königin der Nacht ist
0195reine Coloratur-Partie, ein Concertstück im Costüm, wenn
0196Fräulein Murska sie darstellt; sie wird zu einer dramati-
0197schen Rolle in den Händen der Dustmann. Lucia und
0198die Nachtwandlerin waren eminent dramatische Partien
0199großer italienisch er Sängerinnen; wir sehen sie täglich zu
0200bloßen Coloratur-Partien degradirt von geistlosen Triller-
0201Virtuosinnen. Diese und ähnliche Opern-Charaktere bieten dem
0202dramatischen Gesangsvortrag und dem schauspielerischen Talent
0203einen so großen Spielraum, daß man eigentlich nicht mehr
0204zu fragen hat, ob die Rolle, sondern nur ob die Sängerin,
0205die sie eben darstellt, „dramatisch“ sei. Zur Zeit, als man von
0206einer Primadonna schlechtweg voraussetzte, daß sie „singen“
0207könne, in dem Sinne, wie es sich heutzutage noch von einem
0208ersten Geiger oder Flötisten von selbst versteht, daß er sein
0209Instrument gründlich und mit Leichtigkeit zu behandeln gelernt
0210habe, war jede erste Rolle mehr oder minder „Coloratur-
0211Partie“. Wenn heutzutage eine Primadonna solche Aufgaben
0212refüsirt, so kann sie dies keineswegs thun, weil sie eine
0213„dramatische Sängerin“, sondern lediglich weil sie eine nicht
0214hinreichend geschulte Sängerin ist. Das ist, wir gestehen es
0215bereitwillig, ein triftiger Grund. Von zehn Primadonnen wer-
0216den ihn heutzutage neun für sich anführen können. Wenn aber
0217die zehnte, welche wir gerne Frau Wilt nennen wollen, und
0218die heute als Norma , morgen als Königin der Nacht glänzt,
0219die Rolle der Constanze zurückweist wie eine ungebührliche
0220Zumuthung, für welche man mit den Gerichten droht, dann
0221hat sie schwerlich musikalische, wenn auch vielleicht sonst klin-
0222gende Interessen im Sinne. Wir schwärmen nicht im geringsten
0223für die Rolle der Constanze , welche (mit König Lear zu
0224reden) gar sehr „nach Sterblichkeit riecht“. Es ist eine
0225schwierige, kaum entsprechend lohnende Partie, aber ohne
0226Constanze ist nun einmal die „Entführung “, diese schöne
0227Jugendblüthe des Mozart ’schen Genius, nicht möglich. Und
0228deßhalb haben gefeierte „dramatische Sängerinnen“, wie die
0229Hasselt, Tietjens, Dustmann, die Rolle ehedem
0230ohne Zaudern studirt und sie Mozart zu Ehren gesungen, so
0231oft es die Direction gewünscht hat.
0232Wir möchten Mozart ’s „Entführung “ niemals gänzlich
0233vom Repertoire verschwinden sehen. Ein Kassenmagnet wird
0234diese Oper nicht mehr werden, wie sie es in Wien vor gerade
023590 Jahren (1782) gewesen. So langer Zeitverlauf macht
0236Vieles verwelken. Viel Veraltetes haftet an dieser Partitur,
0237aber zugleich auch die ganze, durch nichts Anderes zu ersetzende
0238Frische und Unbefangenheit der Jugend! Den ganzen Werth
0239der „Entführung aus dem Serail “ vermag man heute freilich
0240nur zu ermessen, wenn man sich gegenwärtig hält, was sie
0241zu ihrer Zeit bedeutete. Das deutsch e Singspiel tastete schüch-
0242tern und zurückgesetzt in seinen ersten, ungeschickten Anfängen.
0243Die italienisch e Oper, hoch geehrt und hoch belohnt, herrschte
0244noch so gut wie unbeschränkt. Da schrieb Mozart seine
0245„Entführung “ und — die deutsch e Oper war geschaffen, war
0246gerettet für alle Zukunft! Die Zeitepoche und die eigenthüm-
0247lichen Verhältnisse der Entstehung dieser Oper haben ihr
0248natürlich manche Spuren aufgedrückt. In der „Entführung “
0249stehen die Elemente der absterbenden, conventionellen italieni-
0250sch en Oper und jene des neu aufblühenden deutsch en Sing-
0251spiels fast unvermittelt neben einander, gerade so wie die
0252frischesten, genialsten Ideen Mozart ’s neben seinen flüchtigsten,
0253allgemeinsten Redensarten. Das Schöne an dieser Schöpfung
0254hat Niemand schöner herausgefühlt und wärmer ausgesprochen,
0255als Karl Maria Weber in folgenden aus dem Jahre 1818
0256stammenden Worten: „Meinem persönlichen Künstlergefühle
0257ist diese heitere, in vollster üppiger Jugend lodernde, jung-
0258fräulich zart empfindende Schöpfung besonders lieb. Ich
0259glaube in ihr das zu erblicken, was jedem Menschen seine
0260frohen Jünglingsjahre sind, deren Blüthenzeit er nie wieder
0261so erringen kann und wo beim Vertilgen der Mängel auch
0262unwiederbringliche Reize fliehen. Ja, ich getraue mir den
0263Glauben auszusprechen, daß in der „Entführung “ Mozart ’s
0264Kunsterfahrung ihre Reife erlangt hatte und dann nur
0265die Welterfahrung weiter schuf, Opern wie „Figaro “
0266und „Don Juan “ war die Welt berechtigt, mehrere von
0267ihm zu erwarten. Eine „Entführung“ konnte er mit dem
0268besten Willen nicht wieder schreiben.
Name (alt) | Dustmann, Louise |
---|---|
Lebensdaten | 1831-1899 |
Beschreibung |
|
GND | 116257202 |
WIKIDATA | Q1559991 |
PMB | 117347 |
OEBL | oebl_D/Dustmann-Meyer_Marie-Louise_1831_1899 |
OEML | musik_D/Dustmann-Meyer_Marie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1831-1877 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118549448 |
WIKIDATA | Q697684 |
PMB | 114476 |
OEBL | oebl_H/Herbeck_Johann_1831_1877 |
OEML | musik_H/Herbeck_Johann |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1825-1880 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 1073256677 |
WIKIDATA | Q42381971 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
GND | 122196295 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1756-1791 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118584596 |
WIKIDATA | Q254 |
PMB | 12303 |
OEML | musik_M/Mozart_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Lange, Aloisia |
---|---|
Lebensdaten | 1761-1839 |
Beschreibung |
|
GND | 122638212 |
WIKIDATA | Q79022 |
OEML | musik_L/Lange_Aloysia |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1791-1864 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118581945 |
WIKIDATA | Q105237 |
PMB | 8931 |
OEML | musik_M/Meyerbeer_Giacomo |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Susanne |
---|---|
Werk |
|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Doña Elvira |
---|---|
Werk |
|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Fernando |
---|---|
Werk |
|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1795-1861 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118535994 |
WIKIDATA | Q57180 |
PMB | 146318 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Hölzl |
---|---|
Lebensdaten | 1813-1883 |
Beschreibung |
|
GND | 116927755 |
WIKIDATA | Q15440981 |
OEBL | oebl_H/Hoelzel_Gustav_1813_1883 |
OEML | musik_H/Hoelzel_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1741-1800 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 119545799 |
WIKIDATA | Q78822 |
PMB | 116150 |
OEML | musik_S/Stephanie_Johann |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Gräfin Almaviva |
---|---|
Werk |
|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1834-1889 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 117187763 |
WIKIDATA | Q299449 |
OEBL | oebl_P/Puksec_Ema_1834_1889 |
OEML | musik_M/Murska_Ilma |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1751-1812 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 11860757X |
WIKIDATA | Q213547 |
PMB | 117886 |
OEML | musik_S/Schikaneder_Ehepaar |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Constanze |
---|---|
Werk |
|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1797-1828 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118610961 |
WIKIDATA | Q7312 |
PMB | 12729 |
OEBL | oebl_S/Schubert_Franz-Peter_1797_1828 |
OEML | musik_S/Schubert_Brueder |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1750-1825 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118750909 |
WIKIDATA | Q51088 |
PMB | 117237 |
OEBL | oebl_S/Salieri_Antonio_1750_1825 |
OEML | musik_S/Salieri_Anton |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1805-1878 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116836709 |
WIKIDATA | Q214659 |
PMB | 154130 |
OEML | musik_S/Schneider_Louis |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Hauck |
---|---|
Lebensdaten | 1851-1929 |
Beschreibung |
|
GND | 116527188 |
WIKIDATA | Q538362 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1813-1869 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118556657 |
WIKIDATA | Q66001 |
PMB | 4203 |
OEML | musik_J/Jahn_Otto |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1834-1910 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 117130990 |
WIKIDATA | Q12018560 |
PMB | 13044 |
OEBL | oebl_W/Walter_Gustav_1834_1910 |
OEML | musik_W/Walter_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1835-1888 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 1329214145 |
WIKIDATA | Q106040514 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Isabella |
---|---|
Werk |
|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1813-1881 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116515368 |
WIKIDATA | Q562246 |
OEBL | oebl_H/Hasselt-Barth_Anna-Maria-Wilhelmine_1813_1881 |
OEML | musik_H/Hasselt-Barth_Wilhelmine |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | ca. 1842-nach 1872 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116319127 |
WIKIDATA | Q31093821 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1801-1835 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118655191 |
WIKIDATA | Q170209 |
PMB | 6211 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Doña Anna |
---|---|
Werk |
|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Margarethe von Valois |
---|---|
Werk |
|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1831-1900 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118776045 |
WIKIDATA | Q85888 |
PMB | 2928 |
OEBL | oebl_J/Jauner_Franz_1831_1900 |
OEML | musik_J/Jauner_Franz |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Blondchen |
---|---|
Werk |
|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Wilt, Maria |
---|---|
Lebensdaten | 1834-1891 |
Beschreibung |
|
GND | 11703908X |
WIKIDATA | Q1897531 |
PMB | 27175 |
OEBL | oebl_W/Wilt_Marie_1834_1891 |
OEML | musik_W/Wilt_Marie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Freigedank; Widmann |
---|---|
Lebensdaten | 1813-1883 |
Beschreibung |
|
GND | 118594117 |
WIKIDATA | Q1511 |
PMB | 13024 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1813-1901 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118626523 |
WIKIDATA | Q7317 |
PMB | 13007 |
OEBL | oebl_V/Verdi_Giuseppe_1813_1901 |
OEML | musik_V/Verdi_Giuseppe |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1836-1896 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 117593427 |
WIKIDATA | Q15439787 |
OEBL | oebl_R/Rokitansky_Viktor_1836_1896 |
OEML | musiklexikon.ac.at/0xc1aa5576_0x0001df89 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1831-1877 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 117381543 |
WIKIDATA | Q86665 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Weber, Karl Maria von |
---|---|
Lebensdaten | 1786-1826 |
Beschreibung |
|
GND | 118629662 |
WIKIDATA | Q154812 |
PMB | 4182 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Joseph |
---|---|
Lebensdaten | 1741-1790 |
Beschreibung |
|
GND | 118558404 |
WIKIDATA | Q76555 |
PMB | 3084 |
OEML | musik_J/Joseph_II |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Italien |
---|---|
Land | IT, Italy |
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 3175395 |
GND | 4027833-5 |
WIKIDATA | Q38 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
GND | 4047194-9 |
---|---|
WIKIDATA | Q38872 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | DE, Germany |
---|---|
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 2921044 |
GND | 4011882-4 |
WIKIDATA | Q183 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Türkei |
---|---|
Land | TR, Turkey |
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 298795 |
GND | 4061163-2 |
WIKIDATA | Q43 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | GB, United Kingdom |
---|---|
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2643743 |
GND | 4074335-4 |
WIKIDATA | Q84 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | FR, France |
---|---|
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2988507 |
GND | 4044660-8 |
WIKIDATA | Q90 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Frankreich |
---|---|
Land | FR, France |
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 3017382 |
GND | 4018145-5 |
WIKIDATA | Q142 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Vindobona |
---|---|
Land | AT, Austria |
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2761369 |
GND | 4066009-6 |
WIKIDATA | Q1741 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300407645 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300111304 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Der Schauspieldirector |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Don Juan |
GND ID | 30010782X |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 7705182-8 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300108001 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Der häusliche Krieg |
GND ID | 300142307 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Cosi fan tutte; So machen es Alle; Mädchentreue; Weibertreue |
GND ID | 300107331 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Der Schauspieldirector |
GND ID | 300110618 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Abu-Hassan |
GND ID | 300171374 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Figaro's Hochzeit; Die Hochzeit des Figaro |
GND ID | 300109849 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
ACDH-CH OEAW
Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Bäckerstraße 13
1010 Wien
T: +43 1 51581-2200
E: acdh-ch-helpdesk@oeaw.ac.at
ACDH-CH betreibt einen Helpdesk, an den Sie gerne Ihre Fragen zu Digitalen Geisteswissenschaften stellen dürfen.