Neue Freie Presse
Morgenblatt
Nr. 13795. Wien, Mittwoch, den 21. Januar 1903
0004Ed. H. Neben der reichlich vertretenen Instrumental-
0005musik, wie sie uns die Philharmoniker, die Streichquartett-
0006vereine und die fast unzähligen Virtuosen-Concerte bieten,
0007besitzen die Gesellschaftsconcerte in ihrem gemischten Chor
0008den besonderen Vortheil, große cyklische Tonwerke (Ora-
0009torien, Cantaten) abwechselnd mit kürzeren Chören uns
0010vorführen zu können. Nicht immer wird die richtige Wahl
0011getroffen, nicht immer das Vertrauen des zuströmenden
0012Publicums gerechtfertigt. Glücklicher als die letzten Pro-
0013gramme (Wolfrum ’s Weihnachts-Oratorium , Schumann ’s
0014„Faust “-Musik) gestaltete sich die Auswahl des jüngsten
0015(dritten) Gesellschaftsconcerts. Die Vorherrschaft übte
0016diesmal Brahms. Nicht weniger als fünf Stücke
0017seiner Composition schmückten das Programm: zwei
0018Orgelvorspiele , zwei Frauenchöre und die „Nänie “ für
0019Chor und Orchester. Die für den protestantischen
0020Gottesdienst bestimmten Orgelvorspiele haben wol nur aus-
0021nahmsweise Eingang in unseren Concertsaal gefunden; als
0022eine Gedächtnißfeier für Brahms , welcher seine reiche
0023Thätigkeit damit abschloß. Bekanntlich hat Brahms , damals
0024schon bedenklich erkrankt, die „Elf Choral-Vorspiele “ im
0025Sommer 1896 in Ischl niedergeschrieben. Als ich ihn dort
0026eines Vormittags in seiner hochgelegenen Wohnung an der
0027Salzburg er Straße aufsuchte, hatte er eben ein Blatt seines
0028Manuscripts vor sich auf dem Clavierpult liegen. „Das ist
0029nichts für dich,“ wehrte er scherzhaft ab, „nichts für euch katho-
0030lische Wien er!“ — „Ich reiße mich auch nicht darum,“ ant-
0031wortete ich in gleichem Tone. Gern mochte ich das kunstvoll har-
0032monische und contrapunktische Gewand daran bewundern;
0033um aber die bearbeiteten Choräle selbst, ohne Textworte
0034zu erkennen und sich daran zu begeistern, muß man sie
0035wirklich von Kindheit auf gehört und gläubig mitgesungen
0036haben. Ich erinnerte Brahms an eine Aufführung von
0037Mendelssohn ’s „Paulus “ wo Billroth mein Sitznachbar,
0038die eingefügten Choralmelodien andächtig leise mitsang,
0039während ich sie als eine schwerfällige, fast störende Unter-
0040brechung des Oratoriums empfand. Ihm war jede dieser
0041uns hohl und starr anmuthenden Choralmelodien eine
0042theure Jugenderinnerung, hatte er sie doch alle als Knabe
0043unzähligemal in der Kirche mitgesungen. Die beiden das
0044Gesellschaftsconcert einleitenden Orgelvorspiele konnte man
0045immerhin bewundern, auch ohne die darin als Cantus fir-
0046mus erklingenden Choräle zu kennen. In großartigem Auf-
0047bau erhebt sich insbesondere Nr. 7 der Sammlung „O
0048Gott , du frommer Gott “. Der Choral tritt hier abwechselnd
0049in verschiedenen Stimmen auf, jede Zeile ist durch ein sechs-
0050tactiges Zwischenspiel getrennt. Weltfreudiger, inniger be-
0051rührt uns das zweite Vorspiel (Nr. 8) „Es ist eine Ros’
0052entsprungen“, eine duftige echt Brahms ’sche Tonblüthe. Mit
0053schöner Wirkung variirt hier die Oberstimme den Choral;
0054das Pedal schweigt gänzlich. Max Kalbeck, dessen
0055Brahms-Biographie wir mit freudiger Spannung erwarten,
0056macht zu diesem Rosen-Vorspiel die hübsche Bemerkung,
0057man müsse hier an einen von Brahms in Düsseldorf oder
0058Hamburg verlebten heiligen Christabend denken. „Zierliches
0059Rankengewinde umgibt ein geliebtes Bild. Das Röslein,
0060das ich meine, braucht nicht das Jesuskind zu sein.“
0061Auf die beiden Orgelvorspiele folgte Brahms’
0062Composition von Schiller ’s „Nänie “. Diesem zuerst im
0063Jahre 1862 aufgeführten Chorwerk liegt bekanntlich eine
0064bestimmte Beziehung zu Grunde. Die Klage „Alles Schöne
0065muß sterben“ galt dem in voller Manneskraft hingerafften
0066genialen Maler Anselm Feuerbach, der während seines
0067Wien er Aufenthaltes dem Componisten persönlich sehr nahe
0068stand. Brahms ist auch in der bildenden Kunst zeitlebens
0069sehr wählerisch und eigenartig geblieben. Wie früher
0070Anselm Feuerbach , so hat später Max Klinger ihn
0071ganz besonders interessirt und begeistert. Was ihn zu
0072Feuerbach so sympathisch hinzog, war die Aehnlichkeit
0073ihrer ganzen Kunstanschauung; dieselbe unerschütterliche
0074Richtung auf das Große, Erhabene und Ideale, welche
0075die Beiden oft bis zur herben Strenge und Abgeschlossen-
0076heit geführt hat.
0077Frischer im Gedächtniß unseres Corncertpublicums lebt
0078„Wanderers Sturmlied “ von Richard Strauß — ist
0079es doch erst im Jahre 1892 als Novität erschienen. Eine
0080Aehnlichkeit theilt es, nicht zu seinem Vortheil, mit der
0081„Nänie “ von Brahms . Beide Chöre betonen Poesien
0082unserer größten Dichter, aber diese Dichter, Schiller und
0083Goethe , verhalten sich hier recht unzugänglich, fast ab-
0084weisend gegen Musik. Schiller ’s erhabenes Gedicht „Nänie “,
0085in Distichen geschrieben, hat für den Musiker neben ver-
0086lockenden auch manche gefährliche Seite — vor Allem das
0087Metrum, von dem die kunstvolle Musik nicht viel übrig
0088lassen kann, und das dem Tondichter, heiße er auch
0089Brahms , doch unleugbare Fesseln aufzwingt. Noch schlimmer
0090hat Goethe für Richard Strauß vorgesorgt, der aller-
0091dings nur das erste Drittel des Goethe ’schen Gedichtes
0092componirt hat. Dieses gehört in der Grundstimmung
0093zu den unklarsten, in den Einzelheiten räthselhaftesten,
0094in der Construction zu den verwickeltsten Gedichten,
0095die wir von Goethe , zumal dem jungen Goethe ,
0096diesem Ideal edler Klarheit und Natürlichkeit, besitzen.
0097Die Strauß ’sche Composition hat auch diesmal trotz aller
0098geistreichen Einzelheiten die Hörer mehr ermüdet und be-
0099täubt als erhoben. Im „Sturmlied “ behandelt Strauß
0100den Musikstoff allerdings plastischer, übersichtlicher als sonst
0101in seinen Orchesterwerken, doch verleitet ihn oft der fieber-
0102hafte Drang nach Außerordentlichem, der Dichtung Gewalt
0103anzuthun. Das Goethe ’sche Poëm (in seinem von Strauß
0104componirten Abschnitt) athmet durchaus ein siegesfrohes
0105„göttergleiches“ Bewußtsein des vom Genius Ge-
0106führten. Bei Strauß glauben wir aber ganze Strecken ent-
0107lang die trostlose Klage Verzweifelnder zu hören. Nach dem
0108schmerzlichen Pathos der „Nänie “ und des „Sturmliedes “
0109legten wie milder Balsam zwei Chöre von Brahms sich
0110uns um Herz und Sinne. Zwei Chöre für Frauenstimmen
0111mit Begleitung von Harfe und zwei Waldhörnern:
0112„Es tönt ein voller Harfenschlag “ und „Der
0113Gärtner “ (op. 72). Wer kennt und liebt sie nicht,
0114diese herrlichen, dabei so anspruchslosen Weisen!
0115In den zahlreichen Frauenchören von Brahms würde der
0116Director unserer Gesellschaftsconcerte eine fruchtbare Be-
0117reicherung seiner Programme finden. Für weiblichen Chor
0118hat Brahms 19 Compositionen mit und ohne Begleitung
0119geschrieben; neben den jetzt gehörten ragen die Lieder und
0120Romanzen op. 44 am schönsten hervor. Durchaus heiteren
0121Charakters sind die „Lieder für gemischten Chor “, op. 93;
0122voll Wärme und zarter Empfindung die Quartette op. 92.
0123Brauchen wir noch die Zigeunerlieder (op. 103) zu nennen?
0124Das gäbe lauter Freuden- und Glanznummern — wohl [2]-
0125gemerkt, wenn sie von wohlgeschulten und klangvollen,
0126frischen Stimmen vorgetragen werden.
0127Ein Meer von süßem Wohllaut ergoß sich aus
0128Mozart ’s Serenade für Blasinstrumente in B-dur (361 bei
0129Köchel ). Das Stück ist bereits im December 1866 unter
0130Dessoff im Philharmonischen Concert gespielt worden, und
0131zwar mit Weglassung derselben drei Sätze, welche auch
0132heute gestrichen waren. Von den sieben Sätzen dieser
0133Serenade wurden somit nur vier gespielt — mit Recht,
0134wie ich glaube; denn so viel Schönes die Serenade
0135enthält — das Adagio als Schönstes obenan —
0136so sind ihre Bestandtheile doch von zu ungleichem
0137Werth und wirkt die Klangfarbe der Harmoniemusik
0138(obendrein ohne Flöte und Trompete) auf die Länge
0139monoton und ermüdend. Die Serenade , die sehr hübsch
0140vorgetragen wurde, erregte einen geradezu begeisterten
0141Applaus. Mozart hat thatsächlich über alle Modernen
0142gesiegt. ...
0143Als einzige Novität (neben den Orgelvorspielen ) be-
0144kamen wir einen dreistimmigen Frauenchor „Elfen und
0145Zwerge “ von Robert Fuchs zu hören. Der Componist
0146hat die ursprüngliche Clavierbegleitung für Orchester um-
0147gearbeitet, in welcher Gestalt das überaus anmuthige,
0148liebenswürdige Stück sich bald überall einbürgern dürfte.
0149Elfenmusik zu componiren, ohne unversehens Anleihen beim
0150„Sommernachtstraum “ oder „Oberon “ zu machen, ist
0151keine leichte Sache. Fuchs ist gar nicht in diese Falle ge-
0152rathen. Ohne eine exaltirte Originalität zu erzwingen, ist er
0153natürlich und selbstständig geblieben. Sangbar führt er die
0154Stimme, glänzend das Orchester. Wir können den Novi-
0155täten von Robert Fuchs nur vorwerfen, daß sie zu selten
0156kommen.
0157Das Concert ist wegen plötzlicher Erkrankung des
0158Herrn Löwe durchaus vom Director des Conservatoriums,
0159Herrn v. Perger, dirigirt worden. Es war keine
0160Kleinigkeit, ein so reichhaltiges Programm mit einer
0161flüchtigen Probe zu dirigiren. Herr v. Perger hat dieses
0162Helden- und Wagestück glänzend durchgeführt. Bei seinem
0163Erscheinen am Dirigentenpult begrüßte den Retter des
0164Concertes wohlverdienter dankbarer Beifall, der sich nach
0165jeder Nummer steigerte.
0166„Die „Euryanthe “ ist fünfzig Jahre zu früh er-
0167schienen.“ So schrieb der alte Castelli nach der ersten
0168Aufführung von Weber ’s „Euryanthe “ in Wien 1823.
0169Seitdem sind nicht blos fünfzig, sondern beinahe achtzig
0170Jahre verflossen, und dennoch hat die Vorhersage Castelli ’s
0171sich nur sehr mangelhaft erfüllt. Die Wien er hatten zwar
0172aus Schwärmerei für den „Freischütz ", wie aus persön-
0173licher Verehrung für Weber auch die „Euryanthe “ als
0174Novität warm aufgenommen, waren aber sofort erkaltet,
0175als der Componist abgereist war. Die Oper verschwand
0176nach wenigen Aufführungen wieder vom Repertoire. Und
0177so ist es jedesmal geschehen, so oft ein kunstsinniger Director
0178unserer Hofoper die lange Vernachlässigung wieder gut-
0179machen wollte und die „Euryanthe “ in neuer Besetzung
0180und Ausstattung wieder auferstehen ließ. Freudigste Zu-
0181stimmung des Publicums und der Kritik — und nach
0182wenigen Wiederholungen abermals ein leeres Haus! Ein
0183wahres Fest schien es, als am 18. August 1855 unter
0184Esser’s Direction „Euryanthe “ aus vieljährigem Schlafe
0185wieder erwachte. In Ander begrüßte man den
0186idealsten Adolar , in Beck den gewaltigsten Lysiart .
0187Mit ihnen wetteiferten an Stimmkraft und Begeisterung
0188Therese Tietjens als Euryanthe , die Czillagh als
0189Eglantine . Vorzüglich wirkten in den kleinen Rollen des
0190König s und der Bertha Herr Mayerhofer und Fräu-
0191lein Amalie Weiß, spätere Frau Joachim . Außer Beck,
0192dem in Baden Unsichtbaren und Unnahbaren, und dem
0193trefflichen Mayerhofer, den, rüstig und heiter trällernd,
0194man täglich in Hietzing begegnen kann, umfängt alle die
0195Genannten der ewige Schlaf. Auch mit dieser Elitetruppe
0196erhielt sich „Euryanthe “ in Wien nur sehr kurze Zeit.
0197Erst nach sechzehn Jahren wurde sie wieder aufgenommen,
0198fast „ausgegraben", und zwar zum erstenmale im neuen
0199Opernhause, im Jahre 1871. Neben Beck, dem einzigen
0200aufrecht gebliebenen Lysiart , sang Gustav Walter den
0201Adolar . „Zarter und schmelzender“ (so berichteten wir damals)
0202wird man die Romanzen des schwärmerischen Minne-
0203sängers kaum wieder hören Die Euryanthe sang zum
0204erstenmale Frau Wilt abwechselnd mit Frau Dust-
0205mann, die Eglantine Frau Materna. Dessoff diri-
0206girte. Die Wiederholungen erschienen spärlich, gleichsam
0207tropfenweis. Neuen Aufschwung nahm die Oper im
0208Jahre 1886, als Jubiläums-Vorstellung zu Weber ’s
0209hundertstem Geburtstag unter W. Jahn. Den Adolar
0210sang Herr Winkelmann, heute noch ein willkommener,
0211kräftiger Vertreter dieser anstrengenden Partie. Frau
0212Sucher (dann Fräulein Klein ) gab die Euryanthe , Frau
0213Materna die Eglantine , den Lysiart Herr Sommer.
0214Auch diese Neubelebung reichte nur für kurze Zeit. Zwei
0215Wiederholungen, eine zu Ende 1886, die letzte am 2. Ja-
0216nuar 1887, das war Alles! Nun endlich nach abermals
0217sechzehn Jahren gelangen wir zu der neuesten
0218Wiederaufnahme der „Euryanthe “, zur gestrigen Aufführung
0219der Oper unter Director Mahler.
0220In ganz merkwürdigem Verhältniß finden wir die
0221Aufführungszahl der „Euryanthe “ zu jener des „Freischütz “.
0222Weber ’s „Freischütz “ hat hier in runder Zahl 500 Wieder-
0223holungen erlebt, „Euryanthe “ — blos hundert! Im
0224neuen Opernhause, also seit 1871, ist „Euryanthe “ nur
0225elfmal gegeben worden. In zweiunddreißig Jahren! Einer
0226vorgefaßten Meinung oder ungerechten Laune des Publi-
0227cums kann man diese geringe Zugkraft der „Euryanthe “
0228unmöglich zuschreiben. Die Begeisterung der Wien er für
0229den „Freischütz “ übertrug sich ja anfangs auch auf die
0230„Euryanthe “. Sobald aber Weber von Wien abgereist
0231war, erlosch auch das Interesse an „Euryanthe “. Es hat,
0232wie wir gesehen, immer sehr lange Zeit gebraucht, bevor
0233unsere Operndirection von neuem den Muth faßte, die aus
0234Mangel an Theilnahme abgesetzten „Euryanthe “-Vorstel-
0235lungen wieder aufzunehmen. Kein Zweifel, daß die Musik
0236neben ihren so glänzenden Vorzügen doch nicht mehr die
0237Frische und Natürlichkeit des „Freischütz “ aufweist; die
0238weit größere Schuld, ja die entscheidende, lastet
0239auf dem Textbuch. Das empfinden wir bei jeder
0240Wiederholung. Man urtheilt in neuerer Zeit über Opern-
0241texte viel strenger, als es vor siebzig Jahren der Fall war.
0242Aber die heute viel schärfer betonte Unzufriedenheit mit
0243dem Libretto der Hermine v. Chezy ist keineswegs neuen
0244Datums. Schon im Jahre 1824 schrieb darüber in der
0245Zeitschrift „Cäcilie “ der bekannte Kunstkritiker St. Schütze
0246(gestorben 1839 als Hofrath in Weimar ): „Man findet sich
0247hier nicht nur völlig getäuscht, sondern man geräth in das
0248größte Staunen, wie eine geistreiche Dichterin etwas so
0249Unvollkommenes hat liefern und ein so genialer Componist [3]
0250seine Kunst daran verschwenden können. Nicht blos ein
0251wenig Dunkelheit ist in dem Text, sondern ermangelt
0252durch und durch der Klarheit, die ein Kunstwerk haben
0253muß.“ In einer langen Abhandlung führt nun der Ver-
0254fasser diese seine Bedenken an den einzelnen Personen und
0255Scenen überzeugend aus.
0256Was mich betrifft, so habe ich in meiner innigen,
0257früher geradezu maßlosen Verehrung für Weber mich stets
0258wie auf ein Fest gefreut, wenn „Euryanthe “ wieder ein-
0259mal zur Aufführung kommen sollte. Und jedesmal — auch
0260heute — mußte ich an mir erfahren, daß ich das Theater
0261beiweitem nicht so beglückt verließ, wie ich es betreten
0262hatte. Der „Freischütz “ ist doch viel schöner! rief es in mir.
0263In der „Euryanthe “ gibt uns Weber ein Product gewalt-
0264samer Ueberspannung seines Talents. „Die „Euryanthe ,“
0265schrieb er, „muß etwas ganz Neues werden, muß ganz
0266allein auf ihrer Höhe stehen!“ Sie ist auch etwas ganz
0267Neues geworden, schon dadurch, daß sie neben der im
0268selben Jahre erschienenen bescheideneren „Jessonda “ von
0269Spohr die erste deutsch e Oper ist, die auf den gesprochenen
0270Dialog verzichtet. „Ueberboten“ hat sie den „Freischütz “
0271auch wirklich nach allen Richtungen, ihn aber in seiner
0272reinen volksthümlichen Wirkung nicht erreicht. Die ange-
0273strengte Tendenz nach Neuem, Großem brachte auch neue
0274und große Gefahren. In der „Euryanthe “ sehen wir die
0275frühere Innigkeit Weber ’s zu überschwänglicher Senti-
0276mentalität, den Ausdruck der Leidenschaft zu gewaltsamer
0277Uebertreibung gesteigert. Freilich, gegen den „Lohengrin “ ge-
0278halten, welcher undenkbar ist ohne das Vorbild der „Euryanthe “,
0279erscheint uns letztere noch maßvoll; aber man vergesse
0280nicht, daß aus Wagners Individualität Manches
0281natürlich quillen konnte, was für Weber nicht mehr
0282natürlich war. Immer ist’s jedoch das unglückselige Text-
0283buch der „Euryanthe “ das mit seiner inneren Hohlheit
0284und Unwahrheit uns jedesmal neu verstimmt. „Die
0285Weise tadl’ ich nicht, doch wol die Worte vom Ge-
0286dicht!“ wie es in dem Küchendeutsch der Dichterin
0287heißt. Die Fabel ist nicht blos stellenweise dunkel, sie ist
0288es total; was zu ihrem Verständnisse vor unseren Augen
0289vorgehen müßte, wird nur so beiläufig erzählt. Die Expo-
0290sition wie die Verwicklung bleibt unverständlich, die Lösung
0291ein Räthsel. Der eine Vers der verstorbenen Emma , auf
0292dem der ganze dramatische Vorgang fußt: „Nicht
0293eher find ich Frieden, bis diesen Ring der Unschuld
0294Thräne netzt, im höchsten Leid und Treu dem
0295Mörder Rettung beut für Mord“ — er könnte eine Oper
0296umbringen. Die zweideutigen Orakel des Altertums
0297wurden wenigstens nachträglich, wenn sie erfüllt waren,
0298klar; über den Ausspruch der Emma disputirt man noch
0299beim Herausgehen aus dem Theater. Wir werden in ein
0300Netz von häßlichen Widersprüchen, welche jedes Kind lösen
0301könnte, eingesponnen und so lange festgehalten, bis es um
0302unsere Sympathie mit den zwei „idealen“ Charakteren,
0303Adolar und Euryanthe , geschehen ist. Die Handlung
0304in „Euryanthe “ ist nicht blos unzusammenhängend,
0305kindisch (wie im „Oberon “), sondern widerwärtig. Sie
0306verletzt unser sittliches Gefühl von der ersten Scene
0307an, der brutalen Wette, auf die Adolar so willig eingeht,
0308bis zur Erniedrigung der unschuldigen Euryanthe , welche
0309vor dem ganzen Hofe wie ein gehetztes Wild gemartert und
0310dann von ihrem herz- und kopflosen Geliebten zur Ab-
0311schlachtung geführt wird. Nach einer solchen Kette ver-
0312letzender Auftritte vermag schließlich selbst der „gute Aus-
0313gang“ keine glückliche, befreiende Wirkung auf uns zu üben.
0314Das blitzschnelle Ende des Bösewichterpaares Lysiart und
0315Eglantine wirkt wie eine Parodie schlechter Ritterstücke und
0316nicht besser die von Adolar vorgetragene Schlußmoral, daß
0317dies Alles, was die guten Leute und wir mit ihnen den
0318Abend hindurch erduldet haben, nur geschah, damit die
0319Geister des uns unbekannten Pärchens Udo und Emma
0320jenseits vereint würden. Man muß nur immer wieder
0321staunen, wie viel große und schöne Musik Weber trotz
0322dieses Textbuches in der „Euryanthe “ entfaltet. Lange ist
0323„Euryanthe “ vom Publicum und der Kritik abgelehnt worden.
0324Später wuchs das Verständniß und die Anerkennung immer
0325höher; ja man ist in dem Bestreben, Versäumtes gutzu-
0326machen, mitunter so weit gegangen, die „Euryanthe “ hoch
0327über den „Freischütz “ zu stellen. In Wagner ’schen Kreisen
0328namentlich begegnet man dieser Anschauung. Nach dem
0329Eindruck, den ich von allen „Euryanthe “-Vorstellungen (auch
0330von der gestrigen) empfing, scheinen die Ansichten des
0331Publicums wieder zur richtigen Mitte zurückzukehren.
0332„Euryanthe “ wie „Oberon “ bieten uns in reichverzierter Vase
0333Wunderblumen aus allen Himmelsrichtungen. Ein voller,
0334frischer, immergrüner Kranz ist nur — der „Freischütz .“
0335Die Liebe zu Weber ’s „Freischütz “ bleibt immer jung, immer
0336mächtig in uns. Wenn ein Biograph Schillers den „Wil-
0337helm Tell “ zu jenen seltenen Dramen zählt, die das Volk selbst
0338sich bei dem Dichter bestellt zu haben scheint, so können wir
0339das Wort getrost auch auf Weber ’s „Freischütz“ anwenden.
0340Zu der gestrigen Aufführung der „Euryanthe “ war ein
0341sehr zahlreiches und dankbar anerkennendes Publicum herbei-
0342geströmt. Director Mahler hatte die Oper mit rühmens-
0343werther Pietät und Wärme einstudirt und leitete das
0344sichtlich begeisterte Orchester als erprobter Feldherr.
0345Die virtuos ausgeführte Ouvertüre, ein echt Weber ’-
0346sches Glanz- und Prachtstück, wurde stürmisch applaudirt.
0347Durchaus exact functionirten die Chöre und das Ballet.
0348An die vier Solopartien der Oper darf man heute nicht
0349mit allzu hohen Ansprüchen herantreten; sie erfordern un-
0350gewöhnliche Stimmkraft und Gesangstechnik. Das wärmste
0351Lob verdient das böse Paar in der Oper. Fräulein
0352v. Mildenburg, als Eglantine eine Erscheinung
0353von dämonischer Schönheit, erwies sich ihrer schwierigen
0354Rolle in Gesang und Spiel vollauf gewachsen. Ihr zur
0355Seite stand — mehr als gediegener Sänger, denn als
0356teuflischer Bösewicht — Herr Demuth, der stimmkräftige,
0357erprobte Gesangskünstler. Herr Slezak, unser hoch-
0358gewachsener schmucker Heldentenor, schien in der unge-
0359wohnten Rolle des Adolar noch etwas befangen und un-
0360sicher, führte aber die Glanznummern derselben mit
0361bestem Gelingen durch. Eine der schwierigsten Rollen,
0362Euryanthe , war Frau Förster-Lauterer zu-
0363gefallen. Mit sichtlichem Eifer hat sie sich dieser
0364Aufgabe unterzogen, leider reichte ihre Stimme nicht überall
0365aus, in welchem Falle sie durch übertrieben heftige Mimik
0366und Gesticulation sich zu helfen suchte. Ganz zweckmäßig
0367waren auch die kleineren Rollen des König s, des Rudolph
0368und der Bertha mit Herrn Mayer, Herrn Preuß und
0369Fräulein Kittel besetzt. Die obengenannten Darsteller
0370der Hauptpartien wurden nach jedem Actschluß gerufen.
0371Hoffentlich blüht der „Euryanthe “ von heute an eine
0372etwas rosigere Zukunft.
Name (alt) | Mahler, August |
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Lebensdaten | 1860-1911 |
Beschreibung |
|
GND | 118576291 |
WIKIDATA | Q7304 |
PMB | 12163 |
OEBL | oebl_M/Mahler_Gustav_1860_1911 |
OEML | musik_M/Mahler_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1879-1948 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116194294 |
WIKIDATA | Q5741576 |
OEML | musik_K/Kittel_Hermine |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1849-1927 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116515112 |
WIKIDATA | Q7367128 |
OEBL | oebl_S_42/Sucher_Rosa_1846_1927 |
OEML | musik_S/Sucher_Ehepaar |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1866-1921 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 117477214 |
WIKIDATA | Q20683510 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1849-1912 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 117414840 |
WIKIDATA | Q580552 |
PMB | 28861 |
OEBL | oebl_W/Winkelmann_Hermann_1847_1912 |
OEML | musik_W/Winkelmann_Hermann |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Friedrich-Materna |
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Lebensdaten | 1844-1918 |
Beschreibung |
|
GND | 116824174 |
WIKIDATA | Q2840970 |
PMB | 8851 |
OEBL | oebl_M/Materna_Amalia_1847_1918 |
OEML | musik_M/Materna_Amalie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1854-1911 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116079150 |
WIKIDATA | Q15842418 |
PMB | 101231 |
OEBL | oebl_P/Perger_Richard_1854_1911 |
OEML | musik_P/Perger_Richard |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1873-1946 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118614959 |
WIKIDATA | Q78586 |
PMB | 12800 |
OEBL | oebl_S/Slezak_Leo_1873_1946 |
OEML | musik_S/Slezak_Brueder |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Eglantin |
---|---|
Werk |
|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Czillagh |
---|---|
Lebensdaten | 1832-1892 |
Beschreibung |
|
GND | 116750820 |
WIKIDATA | Q1756245 |
OEBL | oebl_C/Csillag_Rosa_1832_1892 |
OEML | musik_C/Csillag_Rosa |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1781-1862 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118667424 |
WIKIDATA | Q78813 |
PMB | 6596 |
OEBL | oebl_C/Castelli_Ignaz-Franz_1781_1862 |
OEML | musik_C/Castelli_Ignaz |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Wilt, Maria |
---|---|
Lebensdaten | 1834-1891 |
Beschreibung |
|
GND | 11703908X |
WIKIDATA | Q1897531 |
PMB | 27175 |
OEBL | oebl_W/Wilt_Marie_1834_1891 |
OEML | musik_W/Wilt_Marie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Freigedank; Widmann |
---|---|
Lebensdaten | 1813-1883 |
Beschreibung |
|
GND | 118594117 |
WIKIDATA | Q1511 |
PMB | 13024 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Weber, Karl Maria von |
---|---|
Lebensdaten | 1786-1826 |
Beschreibung |
|
GND | 118629662 |
WIKIDATA | Q154812 |
PMB | 4182 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1749-1832 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118540238 |
WIKIDATA | Q5879 |
PMB | 11461 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1861-1910 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116070323 |
WIKIDATA | Q1455558 |
PMB | 6791 |
OEBL | oebl_D/Demuth_Leopold_1860_1910 |
OEML | musik_D/Demuth_Leopold |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1771-1839 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 119244616 |
WIKIDATA | Q2343847 |
PMB | 151363 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1831-1907 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118776223 |
WIKIDATA | Q159976 |
PMB | 18873 |
OEBL | oebl_J/Joachim_Josef_1831_1907 |
OEML | musik_J/Joachim_Ehepaar |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Chezy / Chez, Helmine von |
---|---|
Lebensdaten | 1783-1856 |
Beschreibung |
|
GND | 119360659 |
WIKIDATA | Q67815 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Mayer |
---|---|
Lebensdaten | 1877-1935 |
Beschreibung |
|
GND | 124142095 |
WIKIDATA | Q688695 |
PMB | 21254 |
OEBL | oebl_M/Maier_Richard_1877_1935 |
OEML | musik_M/Mayr_Richard |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1829-1894 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118510916 |
WIKIDATA | Q77242 |
PMB | 10934 |
OEBL | oebl_B/Billroth_Theodor-Christian_1829_1894 |
OEML | musik_B/Billroth_Theodor |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1831-1877 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 117381543 |
WIKIDATA | Q86665 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Loewe |
---|---|
Lebensdaten | 1863-1925 |
Beschreibung |
|
GND | 119273853 |
WIKIDATA | Q84709 |
PMB | 20751 |
OEBL | oebl_L/Loewe_Ferdinand_1865_1925 |
OEML | musik_L/Loewe_Ferdinand |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Dustmann, Louise |
---|---|
Lebensdaten | 1831-1899 |
Beschreibung |
|
GND | 116257202 |
WIKIDATA | Q1559991 |
PMB | 117347 |
OEBL | oebl_D/Dustmann-Meyer_Marie-Louise_1831_1899 |
OEML | musik_D/Dustmann-Meyer_Marie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1850-1921 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 11603498X |
WIKIDATA | Q71192 |
PMB | 11857 |
OEBL | oebl_K/Kalbeck_Max_1850_1921 |
OEML | musik_K/Kalbeck_Max |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1835-1900 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 117065641 |
WIKIDATA | Q337528 |
PMB | 7998 |
OEBL | oebl_J/Jahn_Wilhelm_1835_1900 |
OEML | musik_J/Jahn_Wilhelm |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Strauß |
---|---|
Lebensdaten | 1864-1949 |
Beschreibung |
|
GND | 11861911X |
WIKIDATA | Q13894 |
PMB | 12870 |
OEBL | oebl_S/Strauss_Richard_1864_1949 |
OEML | musik_S/Strauss_Richard |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1827-1904 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116101431 |
WIKIDATA | Q791735 |
OEBL | oebl_B/Beck_Johann-Nep_1828_1904 |
OEML | musik_B/Beck_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1784-1859 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118616366 |
WIKIDATA | Q57226 |
PMB | 9968 |
OEML | musik_S/Spohr_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1857-1920 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118563335 |
WIKIDATA | Q44252 |
PMB | 11944 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1835-1892 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116085053 |
WIKIDATA | Q569463 |
OEBL | oebl_D/Dessoff_Felix-Otto_1835_1892 |
OEML | musik_D/Dessoff_Felix_Otto |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1834-1910 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 117130990 |
WIKIDATA | Q12018560 |
PMB | 13044 |
OEBL | oebl_W/Walter_Gustav_1834_1910 |
OEML | musik_W/Walter_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1829-1880 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118532731 |
WIKIDATA | Q250194 |
PMB | 64805 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1821-1864 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 119497476 |
WIKIDATA | Q2650154 |
OEBL | oebl_A/Anderle_Alois_1821_1864 |
OEML | musik_A/Ander_Alois |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Dieu; Dio; Gott Vater; Herr; Seigneur |
---|---|
Beschreibung |
|
Werk |
|
GND | 4021662-7 |
WIKIDATA | Q190 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1809-1847 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118580779 |
WIKIDATA | Q46096 |
PMB | 12228 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1818-1872 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116577444 |
WIKIDATA | Q1597167 |
OEBL | oebl_E/Esser_Heinrich-Joseph_1818_1872 |
OEML | musik_E/Esser_Heinrich |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1756-1791 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118584596 |
WIKIDATA | Q254 |
PMB | 12303 |
OEML | musik_M/Mozart_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1854-1919 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 11863495X |
WIKIDATA | Q97013 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Preuß |
---|---|
Lebensdaten | 1878-1944 |
Beschreibung |
|
GND | 124630472 |
WIKIDATA | Q711026 |
PMB | 101959 |
OEBL | oebl_P/Preuss_Arthur_1878_1944 |
OEML | musik_P/Preuss_Arthur |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1847-1927 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 119271559 |
WIKIDATA | Q78606 |
PMB | 16787 |
OEBL | oebl_F/Fuchs_Robert_1847_1927 |
OEML | musik_F/Fuchs_Familie_2 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1833-1897 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118514253 |
WIKIDATA | Q7294 |
PMB | 10989 |
OEBL | oebl_B/Brahms_Johannes_1833_1897 |
OEML | musik_B/Brahms_Johannes |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1759-1805 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118607626 |
WIKIDATA | Q22670 |
PMB | 12654 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Mayrhofer / Meyerhofer, Karl |
---|---|
Lebensdaten | 1828-1913 |
Beschreibung |
|
GND | 116964251 |
WIKIDATA | Q55674938 |
PMB | 115407 |
OEBL | oebl_M/Maierhofer_Karl_1828_1913 |
OEML | musik_M/Mayerhofer_Carl |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1810-1856 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118611666 |
WIKIDATA | Q7351 |
PMB | 12733 |
OEML | musik_S/Schumann_Ehepaar |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1872-1947 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118646370 |
WIKIDATA | Q79028 |
PMB | 10818 |
OEBL | oebl_B/Bahr-Mildenburg_Anna_1872_1947 |
OEML | musik_M/Mildenburg_Anna |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Förster-Lauterer |
---|---|
Lebensdaten | 1869-1936 |
Beschreibung |
|
GND | 116643250 |
WIKIDATA | Q547767 |
PMB | 95855 |
OEBL | oebl_F/Foerster-Lauterer_Berta_1869_1936 |
OEML | musik_F/Foerster_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Joachim-Weiß; Weiß |
---|---|
Lebensdaten | 1839-1899 |
Beschreibung |
|
GND | 117139947 |
WIKIDATA | Q86910 |
PMB | 146084 |
OEBL | oebl_J/Joachim_Amalie_1839_1898 |
OEML | musik_J/Joachim_Ehepaar |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1857-1939 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 130209953 |
WIKIDATA | Q20172743 |
PMB | 97966 |
OEBL | oebl_K/Klein_Regine_1857_1939 |
OEML | musik_H/Heine-Geldern_Regine |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | DE, Germany |
---|---|
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2934246 |
GND | 4013255-9 |
WIKIDATA | Q1718 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | AT, Austria |
---|---|
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2766824 |
GND | 4076982-3 |
WIKIDATA | Q34713 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | AT, Austria |
---|---|
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2782067 |
GND | 4004168-2 |
WIKIDATA | Q21879715 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | AT, Austria |
---|---|
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2776421 |
GND | 4113911-2 |
WIKIDATA | Q1228247 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | DE, Germany |
---|---|
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2812482 |
GND | 4065105-8 |
WIKIDATA | Q32067990 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | AT, Austria |
---|---|
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2782052 |
GND | 4027718-5 |
WIKIDATA | Q21879540 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Vindobona |
---|---|
Land | AT, Austria |
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2761369 |
GND | 4066009-6 |
WIKIDATA | Q1741 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | DE, Germany |
---|---|
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 2921044 |
GND | 4011882-4 |
WIKIDATA | Q183 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | DE, Germany |
---|---|
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2911298 |
GND | 4023118-5 |
WIKIDATA | Q1055 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 30016999X |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Wanderers Sturmlied |
GND ID | 300581394 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 4099341-3 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300171447 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Faustmusik; Faust-Musik; Faust-Ouvertüre; Faust's Verklärung; Verklärung Faust's |
GND ID | 300146787 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300026250 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300859112 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300027419 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 7666115-5 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 30010233X |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 30002486X |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Köchel; Köchel-Verzeichnis; Köchel-Katalog; Mozart-Katalog; Chronologisch-thematischer Katalog von Mozart's sämmtlichen Werken |
GND ID | 7683429-3 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 1064667295 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 1058561413 |
Werkbezug | |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300269382 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300026390 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300102682 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativtitel | Cäcilie |
---|---|
GND ID | 4375073-4 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Weihnachts-Mysterium; Weihnachtsoratorium |
GND ID | 1067859144 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 4466797-8 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 4524938-6 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300171765 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 1058562541 |
Werkbezug | |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | II franco-arciero; II franco-cacciatore; Robin des Bois |
GND ID | 30017148X |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300026269 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300026463 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
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