Neue Freie Presse
Morgenblatt
Nr. 2981. Wien, Dienstag, den 10. December 1872
0005Ed. H. Mit jeder Saison sehen wir unsere „Philhar-
0006monischen Concerte“ näher dem Ideale künstlerischer Voll-
0007endung und ihren Dirigenten Dessoff immer höher in der
0008Rangliste der besten Capellmeister Deutschland s. Das zweite
0009Concert der Philharmoniker bestätigte, so gut wie das erste,
0010dieses Urtheil; die „Oberon“-Ouvertüre und Beethoven ’s
0011B-dur-Symphonie erglänzten da in voller, lebendigster
0012Schönheit. Zwischen diesen beiden Tondichtungen („geseg-
0013net sei der Eingang und der Ausgang“) erschienen ein
0014Mozart’sches Clavierconcert und eine Orchester-Novität von
0015Franz Lachner. Das Clavierconcert ist dasselbe (C-dur,
0016Nr. 16), welches Mozart im December 1786 für seine Aka-
0017demien im Wien er Casino componirt hatte und das erst
0018nach seinem Tode veröffentlicht wurde. Es zählt nicht zu
0019jenen Stücken, welche den Meister in der Vollkraft seiner
0020erstaunlichen Erfindungsgabe zeigen; aus diesen classisch ge-
0021meißelten Zügen sprechen doch mehr Mozart ’s Redewen-
0022dungen, als Mozart ’s Genie. Die streng symmetrischen Pe-
0023rioden, die wohlbekannten Schlußformeln, Uebergänge, Cla-
0024vierpassagen — das Alles gleitet unter einem erbarmungs-
0025los „ewig blauen Himmel“ so gar einfach, gelassen und spiel-
0026selig vorüber, daß unsere, an höhere Temperaturen ver-
0027wöhnte Gegenwart nicht recht warm dabei werden kann.
0028Jedenfalls hätte Mozart , wie einst Bertrand de Born , sich
0029rühmen können, daß er zu solchen Werken nur die Hälfte
0030seines Geistes brauche. Das Concert wurde von Herrn
0031Labor mit jenem edlen Anstand und fast mädchenhaften
0032Zartgefühl vorgetragen, welche das Spiel dieses jungen
0033Künstlers charakterisiren. Die Novität von Franz Lachner
0034war streng genommen nur das Fragment einer solchen, näm-
0035lich Andantino und Gavotte aus seiner sechsten Orchester-
0036Suite in F-dur. Lachner ’s Suiten (besonders die in Wien
0037so warm aufgenommenen drei ersten) sind bewunderungs-
0038würdig frische und duftige Blüthen aus dem Spätherbste
0039dieses Altmeisters. Nachgerade scheint eben Lachner sich in
0040diese Form völlig vernistet zu haben und mehr Suiten
0041zu schreiben, als vielleicht gut ist. Die vorliegende, Num-
0042mer 6 , berechtigt zu dieser Vermuthung, und nicht Mangel
0043an Pietät war es, was Herrn Dessoff bewog, nur die
0044beiden mittleren Sätze aufzuführen. Mit der ganzen Suite
0045hätte man nur einen halben Erfolg errungen. Sowol der
0046erste Satz mit seiner langen, gelehrten und kehrermäßigen
0047Fuge, als das aus „Trauermusik“ und „Festmarsch“ selt-
0048sam zusammengestellte Finale verarbeiten mit großer Ge-
0049wandtheit doch nur ein ziemlich alltägliches Gedanken-
0050Material. Ungleich wirksamer sind die beiden mittleren Sätze:
0051das zarte „Andantino“ in A-moll, durch dessen G-dur-
0052Mittelsatz ein Schubert ’sches Lüftchen streicht, und die in
0053zierlichen Geigenfiguren fast prestissimo herabstürzende
0054„Gavotte“, deren Charakter allerdings der modernen Ballet-
0055musik näher verwandt ist, als dem alten Gavottenstyl.
0056Graciös und populär erfunden, pikant instrumentirt, endlich
0057virtuos gespielt, errangen beide Stücke im Philharmonie-
0058Concert lebhaften Applaus.
0059Einen genußreichen Abend verdanken wir dem dritten
0060und letzten Concert der Künstlerinnen Schumann und
0061Joachim. Frau Clara Schumann begann mit der G-moll-
0062Sonate ihres Gatten , die bei aller leidenschaftlichen Gäh-
0063rung doch schon das Anbrechen seiner zweiten, geklärten
0064Periode andeutet. Hierauf spielte sie (mit einer geschickt an-
0065gebrachten Kürzung) Schubert ’s C-moll-Impromptu , zwei
0066interessante Stücke von Dom. Scarlatti , Schumann ’s „Ara-
0067beske “, die C-moll-Variationen von Beethoven , schließlich
0068zwei „Lieder ohne Worte “ von Mendelssohn . Wie die Beet-
0069hoven ’schen Variationen unseres Erachtens die technisch voll-
0070endetste, im besten Sinne virtuoseste Leistung der Frau
0071Schumann sind, so bezeichnen die „Lieder ohne Worte “ ihr
0072Bestes in Bezug auf den poetischen Ausdruck. Des Beifalls
0073war auch kein Ende. Einen nicht minder glücklichen Abend
0074hatte Frau Joachim . Mit edlem Pathos und prachtvoller
0075Steigerung sang sie Beethoven ’s „Kennst du das Land? “,
0076dessen Refrain: „Dahin, dahin“ in ihrem Vortrage wirk-
0077lich etwas weniger singspielmäßig als gewöhnlich klang.
0078Wir danken ihr auch besonders für die Wahl eines
0079der schönsten und doch am seltensten gesungenen Lie-
0080der von Schumann: „Die Soldatenbraut “. In
0081Dichtung und Musik von bezaubernder Naivetät der
0082Empfindung, verlangt es jedoch einen weniger sen-
0083timentalen und detaillirten Vortrag. Das arme Bauern-
0084mädchen darf durchaus nicht verfeinert werden zur schmach-
0085tenden Husaren-Rittmeisters-Braut „mit doppelter Caution“.
0086Lebhaften Sympathien begegnete Frau Joachim mit acht
0087Liedern aus Schubert ’s „Schöner Müllerin “, welche sie mit
0088ungeschwächter Ausdauer und großer Rangschönheit nach
0089einander sang. Das sind Lieder, welche, tausendmal gehört,
0090doch ihre bezaubernde Wirkung nicht einbüßen. Allein der
0091Abwechslung halber möchten wir doch einmal auch andere
0092Schubert ’sche Gesänge zu Worte kommen lassen, welche von
0093den Sängern zurückgesetzt oder gar nicht gekannt zu sein
0094scheinen. Wäre es nicht zum Beispiel lohnend, einige aus
0095den nachgelassenen „Vierzig Liedern von Schubert“
0096vorzutragen, durch deren Veröffentlichung der Wien er Ver-
0097leger J. P. Gotthard sich neuerdings verdient gemacht
0098hat? Es sind Jugendarbeiten und leicht hingeworfene Klei-
0099nigkeiten darunter, aber auch Lieder von herzgewinnender
0100Einfalt und einschmeichelndster Melodik.
0101In Herrn Ludwig Breitner haben wir einen
0102talentvollen, brillanten Pianisten kennen gelernt, der mit der
0103Zeit zu den ersten Virtuosen gezählt werden dürfte. Der
0104junge Mann hat vor Jahr und Tag sein Vaterland, Italien ,
0105verlassen, um sich in Wien unter Rubinstein auszu-
0106bilden. Vor keiner Anstrengung zurückweichend, auch nicht
0107vor Opfern und Entbehrungen, arbeitete Breitner hier an
0108der Ausbildung seines von Rubinstein liebevoll geförderten
0109Talentes. Die günstige Meinung des Meisters ist nun auch
0110in Breitner ’s Concert von dem Publicum ratificirt worden.
0111Schon in den ersten Tacten gewinnt uns Breitner durch
0112den kraftvollen, saftigen Anschlag, bald läßt er uns auch
0113sein zartes Passagenwerk, feinen Triller, seine Octaventechnik,
0114die Unabhängigkeit seiner Hände bewundern. Er läßt Feuer
0115und Leidenschaft nicht vermissen. Kurz, Herr Breitner ist
0116schon jetzt, in jungen Jahren, ein bedeutender Virtuose, und
0117wir wünschen nur, daß dieser Virtuose nicht den Musiker
0118in ihm vergewaltige. Auf diese Gefahr müssen wir ihn
0119dringend aufmerksam machen. Gerade das Beispiel Ru-
0120binstein’s, dessen Uebertreibungen und Willkürlichkeiten
0121leichter als seine Vorzüge nachzuahmen sind, hat etwas Ge[2]-
0122fährliches für blindlings ihm ergebene Schüler. Dieser Un-
0123segen des souveränen Virtuosenthums, welches vor Allem
0124das liebe Ich produciren will und die eigene Bravour höher
0125achtet, als den Geist der darzustellenden Tondichtung, er
0126verrieth sich zumeist in Breitner ’s Vortrag des „Carnevals “
0127von Schumann . So nahm er gleich das erste (aus der
0128Introduction hervorgehende) As-dur-Stück in einem rasen-
0129den Tempo, das alle Grazie, ja fast alle Verständlichkeit
0130wegwischte. Der Baß zu der überaus zarten „Valse alle-
0131mande“ wurde in jener aufhüpfenden Manier gehackt,
0132welche unsere Salon-Walzerspieler lieben. Hatte Breitner
0133eine Anzahl Sätze, seiner Fingerfertigkeit zuliebe, viel zu
0134schnell genommen, so gefiel er sich wieder in dem Gegen-
0135theil bei dem „Marsch der Davidsbündler“, den er auf-
0136fallend langsam spielte, um nur in jedem einzelnen Accord
0137den denkbar möglichsten Kraftaufwand produciren zu können.
0138Das Seltsamste aber war das sinnlose Prestissimo, in welchem
0139er das ganze Finale von Chopin ’s B-moll-Sonate , ohne
0140auch nur eine einzige Note zu accentuiren, gleichsam in
0141Einem Athemzuge herabjagte. Dazu gehört freilich eine
0142enorme Geläufigkeit, aber wenn er einigemal mit einem
0143Tuche fest über die Claviatur gefahren wäre, es hätte keinen
0144wesentlich verschiedenen Eindruck gemacht. Trotz seines fast
0145irrsinnigen Feuers ist dieser Satz doch symmetrisch geglie-
0146dert und läßt selbst bei schnellstem Tempo noch eine ver-
0147ständliche Periodisirung zu. Sogar Tausig nahm das
0148Tempo nicht so maßlos. Zum Glück bewährte Herr Breit-
0149ner wieder in dem Trauermarsch von Chopin und einem
0150Field ’schen Notturno echt musikalische Empfindung, so daß
0151wir einen noch gesunden Stamm annehmen dürfen, der nur
0152durch krankhaft virtuosische Auswüchse entstellt ist. Die Zeit
0153wird ohne Zweifel Breitner ’s vielversprechendes Talent ab-
0154klären, und wir werden uns freuen, ihm dann wieder zu
0155begegnen.
0156Den seltenen Anblick eines gedrängt vollen Saales bot
0157das „Abschiedsconcert“ der jungen Sängerin Anna v. Anger-
0158meyer. Der Abschied bezieht sich auf die bevorstehende
0159Abreise Fräulein v. Angermeyer ’s, welche sich nach Italien
0160begibt, um durch fünf Jahre — so lange bindet sie ihr
0161Contract an einen Impresario — an den verschiedenen
0162italienisch en Opernbühnen zu singen. Kein Zweifel, daß die
0163thaufrische Mezzosopran-Stimme und die blühende Erscheinung
0164unserer Landsmännin dort Glück machen werden; lieber
0165jedoch hätten wir sie dieses Glück in der Heimat suchen ge-
0166sehen. Wir beklagen es aufrichtig, daß alle unsere talent-
0167vollen Sängerinnen, sobald sie nur das Conservatorium ab-
0168solvirt haben, für eine Reihe von Jahren nach Italien ver-
0169handelt werden, zu einer Zeit also, wo ihre Stimme noch
0170Pflege und Schonung, ihr ästhetischer Geschmack noch der
0171Läuterung bedarf. Statt dessen wird dort die junge Sängerin
0172durch zu häufiges Auftreten in großen Partien überangestrengt
0173und durch die Monotonie des italienisch en Repertoires
0174musikalisch verflacht. In ihrem Abschiedsconcert erzielte
0175Fräulein v. Angermeyer den meisten Erfolg mit dem frischen,
0176lebendigen Vortrag von drei Nummern aus Beethoven ’s
0177„Schottischen Liedern “. Keine glückliche Wahl war dagegen
0178Schumann’s Ballade „Die Löwenbraut “; an sich wenig
0179geeignet für den Concertsaal, verlangt sie überdies, um
0180Wirkung zu machen, eine gereiftere Künstlerin von großer
0181schildernder Gewalt des Vortrages. Eine vollendete Gesangs-
0182virtuosin gehört auch dazu, um heutzutage für Piccini’s
0183Arie aus „Alessandro nell’ Indie“ zu interessiren. (Piccini
0184schrieb zwei Opern dieses Namens, die erste für Rom im
0185Jahre 1758, die zweite für Neapel 1775; die auf dem
0186Concert-Programm angegebene Jahreszahl 1761 ist somit
0187auf jeden Fall ungenau.) Wie fast Alles, was Piccini
0188im heroisch-tragischen Style geschrieben, klingt auch die Arie
0189aus „Alessandro“ hohl und schablonenmäßig. Wollte man
0190diesen arg verlästerten, glänzend begabten Componisten der
0191Vergessenheit entreißen, so müßte man zu einem Stück seiner
0192epochemachenden komischen Oper „Cecchina “ (La bonne
0193filleule ) greifen. Fräulein v. Angermeyer wurde von dem
0194Publicum mit einer Herzlichkeit gefeiert, die an ein Familien-
0195fest erinnerte; fast verjüngend wirkte der Anblick der glück-
0196lichen Zuversicht und Fröhlichkeit, welche aus den Mienen
0197und der ganzen Haltung des Mädchens leuchteten. Sehr beifällig
0198sangen die Schülerinnen des Conservatoriums drei Chöre,
0199deren letzter, ein sehr hübsches „Volkslied “ von F. Hiller,
0200wiederholt werden mußte. Zwei neue musikalische Debütan-
0201ten, der Cellist Hummer und die Harfenspielerin Za-
0202mara, versprechen eine erfreuliche künstlerische Zukunft.
0203Fräulein Zamara, eine anmuthig kindliche Erscheinung
0204mit lang herabwallendem Goldhaar, macht jetzt schon dem
0205Namen ihres Vater s alle Ehre. Vom malerischen Gesichts-
0206punkt (er spielt eine große Rolle bei der Harfe) würden
0207ihre Leistungen noch gewinnen, wenn Fräulein Zamara aus-
0208wendig spielen wollte, anstatt sich hinter einem Notenpult
0209zu verschanzen, neben welchem wieder ein „Umwender“ auf-
0210paßt. Ueber die junge Pianistin Fräulein G., welche an
0211diesem Abend Beethoven ’s Es-dur-Trio und Chopin ’s As-
0212dur-Polonaise mit unendlichem Phlegma abwürgte, möchten
0213wir am liebsten schweigen. Aber wenn solchen Anfängern
0214kein naher Verwandter oder Freund es sagt, was dazu ge-
0215höre, in Wien öffentlich concertiren zu dürfen, so muß es
0216wol hinterher die Kritik thun. Und diese hat, unseres Da-
0217fürhaltens, die Pflicht, jedes unreife Vordrängen in die
0218Oeffentlichkeit zu rügen, um für die Zukunft ähnliche leicht-
0219sinnige Concertkinder abzuhalten. Es ist bekanntlich ein
0220Lieblingsbrauch vieler Künstler, alle ihnen günstigen Kritiken
0221in ein Album zu sammeln für sich und ihre nächsten
0222Freunde. Wie wäre es, wenn Musiklehrer und Instituts-
0223Directoren sorgsam allen gedruckten Tadel über talentlose
0224oder unausgewachsene Concertgeber sammelten und ihren
0225vorgerückteren Schülern bisweilen in die Hände spielten?
0226Vielleicht würde doch manches kleine Concert-Ungeheuer
0227durch diese Lectüre veranlaßt, sein erstes Auftreten noch
0228ein bis zwei Jahre hinauszuschieben und sich dann eine
0229etwas kleinere Stadt als Wien dafür auszusuchen. Kurz,
0230wir stimmen für das Abschreckungs-Album und sind zu Bei-
0231trägen bereit.
0232Ueber Jean Becker’s „Florentiner Quartett“ ist
0233nichts Neues zu sagen, als daß es zur Freude seiner zahl-
0234reichen Verehrer Wien neuerdings aufgesucht und im Bösen-
0235dorfer’schen Saale seine Productionen begonnen hat. Das
0236Programm des ersten Abends (Haydn’s D-moll-Quar-
0237tett Nr. 6, Beethoven’s C-moll-Quartett aus op. 18
0238und Schumann’s Quartett in A-moll Nr. 1) haben uns
0239bereits wiederholt von den Florentiner Künstlern gehört,
0240welche wir für die Zukunft nur ersuchen möchten, das lange
0241barbarische Nachstimmen zwischen den einzelnen Sätzen auf
0242das Allernothwendigste zu reduciren.
0243Hoch über dem kleineren Musikgetümmel des Tages
0244wurde am 8. d. M. in dem „außerordentlichen [3]
0245Concert“ der Gesellschaft der Musikfreunde eine Haupt-
0246schlacht geschlagen, deren Sieger und Triumphator Johannes
0247Brahms war. Die neueste große Composition dieses
0248Tondichters kam unter seiner persönlichen Leitung zur Auf-
0249führung: das „Triumphlied“ für achtstimmigen Chor,
0250Orchester und Orgel (op. 53). Die ungewöhnliche Bedeu-
0251tung und Wirkung dieser Composition möge es entschuldigen,
0252wenn wir die übrigen, durchwegs vortrefflichen Leistungen
0253dieses Tages nur kurz erwähnen können. Mit prachtvoller
0254Stimme und edlem, stylvollem Vortrag sang Frau Amalie
0255Joachim die große Arie der Alceste („Ombre, larve,
0256compagne di morte “) von Gluck . Bewunderungswürdig
0257correct, sauber und deutlich spielte der rühmlich bekannte
0258Orgel-Virtuose S. de Lange aus Rotterdam ein Händel’-
0259sches Orgelconcert und Bach’s Es-dur Fuge sammt Prä-
0260ludium. Erhebend klang das schöne Offertorium von Mo-
0261zart („Venite populi “) in dem volltönenden Chorgesange
0262unseres trefflichen „Singvereins“.*)
Ueber Alles siegte je-
0267doch das letzte Stück, das Triumphlied von Brahms.
0268Es gehört mit dem „Deutschen Requiem “ zu jenen groß-
0269artigen Tondichtungen, welche Brahms unter die ersten
0270Meister der Tonkunst reihen. In diesen beiden Werken
0271realisiren sich die wunderbaren Wirkungen, welche Schumann
0272vorausgesagt, „wenn Brahms seinen Zauberstab über die
0273Vereinigung von Chor und Orchester richten werde“. Hier
0274fand Brahms seinen eigentlichen Boden und hat darauf in
0275eine Höhe emporgebaut, auf welche von allen lebenden Com-
0276ponisten keiner ihm zu folgen vermag. Auf diesem Gebiete
0277geistlicher Musik im weitesten Sinne ist seit Bach’s Pas-
0278sionsmusiken, Händel’s Oratorien und Beethoven’s
0279Festmesse nichts erschienen, was an Großartigkeit der Con-
0280ception, Erhabenheit des Ausdrucks und Gewalt des poly-
0281phonen Satzes jenen Werken so nahe steht, wie Brahms ’
0282Requiem und Triumphlied . Von allen drei Meistern, von
0283Bach , Händel und Beethoven , spielen Einflüsse in Brahms ;
0284sie sind aber so vollständig in sein Blut verflößt, zu so
0285eigener, selbstständiger Individualität aufgegangen, daß man
0286Brahms aus keinem dieser Drei einfach herleiten, sondern
0287nur sagen kann, es sei etwas von diesem dreieinigen Geist
0288in moderner Wiedergeburt in ihm auferstanden.
0289Das Triumplied hatte ursprünglich den Beisatz: „auf
0290den Sieg der deutsch en Waffen“, und dieser glorreiche Anlaß
0291spricht vernehmlich für alle Zeiten aus dem Werke selbst.
0292Eine directe Tendenz wollte Brahms nicht ausgesprochen
0293wissen, man kann sie auch unmöglich einer Composition
0294unterschieben, deren Text über tausend Jahre vor der Schlacht
0295bei Sedan geschrieben ist. Die Textworte sind nämlich der
0296Offenbarung Johannes , Capitel 19, entnommen. Der erste
0297von den drei großen Doppelchören, aus welchen das
0298Triumphlied besteht, singt die Worte: „Hallelujah, Heil und
0299Preis, Ehre und Kraft sei Gott unserm Herrn!“ deren
0300Hauptmotiv genau die Noten des „Heil dir im Sieger-
0301kranz “, aber in ganz veränderter Rhythmisirung und Har-
0302monie reproducirt. Die jubelnden Trompeten-Fanfaren in D
0303stellen gleich anfangs den ganzen, Händel nahe verwandten
0304Charakter des Stückes fest, welches gewaltige, gesunde Kraft
0305des Ausdruckes mit höchster Kunst des Satzes vereinigt.
0306„Lobet unsern Gott , alle seine Knechte und die ihn fürchten,
0307Kleine und Große; denn der allmächtige Gott hat das Reich
0308eingenommen,“ das sind die Worte, auf welchen der zweite
0309Chor zunächst aufgebaut ist; gegen das Ende geht der
0310Satz in eine von sanften Triolen eingeleitete wiegende Me-
0311lodie über: „Laßt uns freuen und fröhlich sein“, deren mild
0312glückseliger Ausdruck durch das wunderbare Piano am
0313Schlusse zu wahrer Verklärung sich steigert. Von außer-
0314ordentlicher Wirkung ist der dritte und letzte Satz, der nach
0315der Lyrik der beiden ersten Chöre ein dramatisch-episches
0316Element, freilich sehr maßvoll und schnell vorübergehend,
0317einführt. Er beginnt mit dem Bariton-Solo: „Und ich sah
0318den Himmel aufgethan und siehe, ein weißes Pferd; der
0319darauf saß“ (hier hört die Solostimme auf und beide Chöre
0320setzen ein:) „der darauf saß, hieß Treu und Wahrhaftig
0321und richtet und streitet mit Wahrhaftigkeit und Gerechtig-
0322keit.“ „Und er tritt,“ lautet es weiter mit wunderbarer
0323Gewalt, „die Kelter des Weines, des grimmigen Zorns des
0324allmächtigen Gott es.“ Die Solostimme übernimmt dann
0325wieder: „Und hat einen Namen geschrieben auf seinem Kleide
0326und auf seiner Hüfte, der also lautet: Ein König aller
0327Könige und ein Herr aller Herren!“ Damit tritt
0328wieder in etwas verändertem Rhythmus das Hallelujah ein,
0329das, in immer mächtigerer Steigerung anschwellend, endlich
0330das Ganze in höchstem Jubel und strahlender Pracht ab-
0331schließt.
0332Der begrenzte Raum gestattet uns nicht, heute ausführ-
0333licher von diesem Meisterwerk zu sprechen. Wir werden nach
0334einer zweiten Aufführung Manches um so lieber nachtragen,
0335als der „Triumphgesang “ mehrmals gehört sein will, um
0336vollkommen gewürdigt zu werden. Man sollte alljährlich
0337wenigstens Eines der beiden Werke: „Triumphlied “ oder
0338„Requiem “, aufführen. Den Stimmen, welche das „Triumph-
0339lied “ neben oder über das „Deutsche Requiem “ setzen, kön-
0340nen wir uns übrigens nicht beigesellen. Vor Allem
0341erschwert schon der sehr ungleiche Umfang der beiden Werke
0342eine solche Parallelisirung; man kann doch nicht füglich eine
0343Scene, sei sie noch so großartig, mit einer ganzen Oper
0344desselben Componisten, oder einen Symphoniesatz mit einer
0345ganzen Symphonie vergleichen. Mit der größeren Anlage
0346des „Deutschen Requiem s“ geht aber auch eine größere
0347innere Mannichfaltigkeit Hand in Hand, ein Reichthum an
0348verschiedenen Stimmungen und Wechsel zwischen Chören und
0349Sologesang, welche überaus wohlthuende — in dem „Triumph-
0350lied “ beinahe gänzlich fehlende — Ruhepunkte gewähren.
0351Endlich scheint uns im „Requiem “ die Melodie reicher,
0352klarer und eigenthümlicher zu strömen, wodurch denn auch
0353dieses Werk auf den unvorbereiteten Hörer eine unmittel-
0354barere und tiefer ergreifende Wirkung übt, als der gewiß
0355ebenso großartige, aber anstrengendere und in seiner combi-
0356natorischen Kunst schwerer faßliche „Triumphgesang“.
0357Am besten jedoch gar keine Vergleichung. Beglückwün-
0358schen wir uns, zwei so mächtige, aus unserer modernen
0359Musik-Literatur so hoch aufragende Werke zu besitzen! Und
0360beglückwünschen wir uns ferner hier in Wien , daß wir den
0361Schöpfer dieser Werke bleibend als einen der Unseren und
0362als Leiter einer Kunstanstalt gewonnen haben, welche durch
0363die imposante Ausführung des „Triumphlied es“ sich der
0364Ehre solcher Führung vollauf würdig erwiesen hat und unter
0365der Aegide Brahms’ voraussichtlich einer noch höheren
0366Vollendung entgegenreifen wird.
Lebensdaten | 1855-1912 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 130187135 |
WIKIDATA | Q4502321 |
OEML | musik_H/Hummer_Reinhold |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1714-1787 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118539841 |
WIKIDATA | Q130759 |
PMB | 11450 |
OEML | musik_G/Gluck_Christoph |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Labor, Joseph |
---|---|
Lebensdaten | 1842-1924 |
Beschreibung |
|
GND | 128716088 |
WIKIDATA | Q78848 |
PMB | 114783 |
OEBL | oebl_L/Labor_Josef_1842_1924 |
OEML | musik_L/Labor_Josef |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1810-1849 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118520539 |
WIKIDATA | Q1268 |
PMB | 14959 |
OEML | musik_C/Chopin_Frederic |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1685-1757 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118804952 |
WIKIDATA | Q167837 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1856-1927 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116950307 |
WIKIDATA | Q56247669 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Angermayer; Angermeyer |
---|---|
Lebensdaten | 1853-1907 |
Beschreibung |
|
GND | 116311444 |
WIKIDATA | Q3617690 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Werk |
|
---|---|
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Rubinstein |
---|---|
Lebensdaten | 1829-1894 |
Beschreibung |
|
GND | 118926802 |
WIKIDATA | Q87567 |
PMB | 23705 |
OEML | musik_R/Rubinstein_Anton |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Tausig, Karl |
---|---|
Lebensdaten | 1841-1871 |
Beschreibung |
|
GND | 119317826 |
WIKIDATA | Q636941 |
OEML | musik_T/Tausig_Carl |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1797-1828 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118610961 |
WIKIDATA | Q7312 |
PMB | 12729 |
OEBL | oebl_S/Schubert_Franz-Peter_1797_1828 |
OEML | musik_S/Schubert_Brueder |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Bertrand |
---|---|
Lebensdaten | ?-1215 |
Beschreibung |
|
GND | 118510150 |
WIKIDATA | Q4510 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Wieck |
---|---|
Lebensdaten | 1819-1896 |
Beschreibung |
|
GND | 11861164X |
WIKIDATA | Q132232 |
PMB | 162186 |
OEML | musik_S/Schumann_Ehepaar |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1782-1837 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118683578 |
WIKIDATA | Q209684 |
PMB | 7138 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1732-1809 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118547356 |
WIKIDATA | Q7349 |
PMB | 11624 |
OEML | musik_H/Haydn_Brueder |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1811-1885 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118704931 |
WIKIDATA | Q213530 |
OEML | musik_H/Hiller_Ferdinand |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1835-1892 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116085053 |
WIKIDATA | Q569463 |
OEBL | oebl_D/Dessoff_Felix-Otto_1835_1892 |
OEML | musik_D/Dessoff_Felix_Otto |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Zamarra |
---|---|
Lebensdaten | 1823-1901 |
Beschreibung |
|
GND | 137695039 |
WIKIDATA | Q1966516 |
OEBL | oebl_Z/Zamara_Anton_1823_1901 |
OEML | musik_Z/Zamara_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1813-1869 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118556657 |
WIKIDATA | Q66001 |
PMB | 4203 |
OEML | musik_J/Jahn_Otto |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Gotthard, J. P. |
---|---|
Lebensdaten | 1839-1919 |
Beschreibung |
|
GND | 116070951 |
WIKIDATA | Q20003331 |
OEML | musik_P/Pazdirek_Bohumil |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1840-1911 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 103819843 |
WIKIDATA | Q481555 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Picinni; Piccini |
---|---|
Lebensdaten | 1728-1800 |
Beschreibung |
|
GND | 119314061 |
WIKIDATA | Q310687 |
PMB | 152138 |
OEML | musik_P/Piccini_Niccolo |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1803-1890 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118725815 |
WIKIDATA | Q713451 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Dieu; Dio; Gott Vater; Herr; Seigneur |
---|---|
Beschreibung |
|
Werk |
|
GND | 4021662-7 |
WIKIDATA | Q190 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1809-1847 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118580779 |
WIKIDATA | Q46096 |
PMB | 12228 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1756-1791 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118584596 |
WIKIDATA | Q254 |
PMB | 12303 |
OEML | musik_M/Mozart_Familie |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Breitner, Ludwig |
---|---|
Lebensdaten | 1851-1933 |
Beschreibung |
|
WIKIDATA | Q65940009 |
Überprüft | einmalig |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1833-1897 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118514253 |
WIKIDATA | Q7294 |
PMB | 10989 |
OEBL | oebl_B/Brahms_Johannes_1833_1897 |
OEML | musik_B/Brahms_Johannes |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1810-1856 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118611666 |
WIKIDATA | Q7351 |
PMB | 12733 |
OEML | musik_S/Schumann_Ehepaar |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Name (alt) | Joachim-Weiß; Weiß |
---|---|
Lebensdaten | 1839-1899 |
Beschreibung |
|
GND | 117139947 |
WIKIDATA | Q86910 |
PMB | 146084 |
OEBL | oebl_J/Joachim_Amalie_1839_1898 |
OEML | musik_J/Joachim_Ehepaar |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1685-1750 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 11850553X |
WIKIDATA | Q1339 |
PMB | 10806 |
OEML | musik_B/Bach_Familie_1 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1833-1884 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 116103752 |
WIKIDATA | Q72620 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1770-1827 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118508288 |
WIKIDATA | Q255 |
PMB | 10866 |
OEBL | oebl_B/Beethoven_Ludwig-Van_1770_1827 |
OEML | musik_B/Beethoven_Ludwig |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Lebensdaten | 1685-1759 |
---|---|
Beschreibung |
|
GND | 118544489 |
WIKIDATA | Q7302 |
PMB | 7945 |
OEML | musik_H/Haendel_Georg_Friedrich |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Geonames | 2975349 |
---|---|
GND | 4054074-1 |
WIKIDATA | Q184371 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Neapel; Naples |
---|---|
Land | IT, Italy |
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 3172394 |
GND | 4041476-0 |
WIKIDATA | Q49295418 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Italien |
---|---|
Land | IT, Italy |
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 3175395 |
GND | 4027833-5 |
WIKIDATA | Q38 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Rom; Ewige Stadt |
---|---|
Land | IT, Italy |
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 3169070 |
GND | 4050471-2 |
WIKIDATA | Q220 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | NL, Netherlands |
---|---|
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2747891 |
GND | 4050739-7 |
WIKIDATA | Q34370 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativname | Vindobona |
---|---|
Land | AT, Austria |
Typ | P, city, village,... |
Geonames | 2761369 |
GND | 4066009-6 |
WIKIDATA | Q1741 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Land | DE, Germany |
---|---|
Typ | A, country, state, region,... |
Geonames | 2921044 |
GND | 4011882-4 |
WIKIDATA | Q183 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300016379 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Kennst du das Land? |
GND ID | 4688259-5 |
Werkbezug | |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 1151715182 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | unklarer Bezug |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 1046344927 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | unklarer Bezug |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 1049567536 |
Werkbezug | |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Alternativtitel | Offenbarung Johannes |
---|---|
GND ID | 4073055-4 |
Werkbezug | |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300710356 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300874243 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300204914 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300656106 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Carneval |
GND ID | 300144520 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 1136343873 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300207034 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300017383 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 4849610-8 |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300146000 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | unklarer Bezug |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300109024 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | unklarer Bezug |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300140665 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 30001077X |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300060084 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Missa solennis; Festmesse |
GND ID | 300015798 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300111940 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300144474 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300017510 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Müllerlieder |
GND ID | 300141629 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300024975 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | Triumplied auf den Sieg der deutschen Waffen; Triumphgesang |
GND ID | 300027214 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300037813 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300037643 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300146558 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300016239 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300171765 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
Alternativtitel | La Cecchina; La bonne filleule |
GND ID | 300372396 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 1169676316 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 1169676359 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 1155879031 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300037864 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 1051857082 |
Werkbezug | |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | einmalig |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 1046344927 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
Autor(en) | |
---|---|
GND ID | 300015925 |
Digitalisat | vorhanden |
Überprüft | mehrfach |
Weitere Details |
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