Neue Freie Presse
Morgenblatt
Nr. 5518. Wien, Donnerstag, den 8. Januar 1880
0004Ed. H. Der Componist von „Paul und Virginie“,
0005Herr Massé, ist in Wien durch zwei Opern bekannt, oder
0006richtiger — vergessen: „Die verschleierte Sängerin“ und
0007„Königin Topas“. „La chanteuse voilée“ erschien zwei- bis
0008dreimal in unserer Komischen Oper, um für immer wieder
0009zu verschwinden. Und doch gehört dieses liebenswürdige Sing-
0010spiel nicht blos zu dem Besten, was Massé geleistet, es ist
0011mit einer zweiten Operette: „Les noces de Jeannette“ zugleich
0012Basis und Höhenpunkt seiner Erfolge. Massé’s freundliches,
0013doch weder reich noch kräftig angelegtes Talent entfaltete sich
0014am günstigsten in solch winzigen dramatischen Gärtchen.
0015Natürlich beeilte sich Massé, dieselben zu stattlichen Parks zu
0016erweitern, und schrieb fortan drei- bis vieractige Opern. Eine
0017davon ist „La reine Topaze“, welche im Jahre 1858 im
0018Kärntnerthor-Theater mit schwachem Erfolg gegeben wurde.
0019Es ist das schon lange her, aber ich glaube noch immer die
0020gelangweilten Gesichter um mich her zu sehen, die einander
0021um Auskunft angähnten, ob diese Musik in Paris wirklich
0022so sehr gefallen konnte? Und über die Maßen hatte sie dort
0023gefallen — größtentheils durch die Anmuth und Virtuosität
0024der Madame Miolan, die damals in ihrer Blüthezeit die
0025effectvolle Rolle der Zigeunerkönigin schuf. In Wien verblaßte
0026und verendete diese Effectrolle unter den Händen von Fräu-
0027lein Liebhardt, welche — es steckt mir noch in allen
0028Gliedern — im dritten Acte unzählige Variationen über den
0029allgemein gefürchteten „Carneval von Venedig“ absang. Eine
0030andere Oper von Massé, die in der Pariser Opéra Comique große
0031und anhaltende Beliebtheit genoß, war „Galatée“; die
0032Musik ist bei aller Zierlichkeit unbedeutend, aber das Libretto
0033fußt auf einem äußerst drolligen Gedanken. Die schöne
0034Marmorstatue belebt sich wirklich auf das brünstige Gebet
0035des Bildhauers Phidias, entpuppt sich aber als ein so an-
0036spruchsvolles, unausstehliches Weib, daß der geplagte Künst-
0037ler bald keinen heißeren Wunsch hegt, als die Zurückver-
0038wandlung dieses lebendigen Teufels in den früheren sanften
0039Marmor. Es ist das ein geistreiches Seitenstück zu Offen-
0040bach’s Orpheus, der, im Herzen froh, sein böses Weib los zu
0041sein, doch durch die „öffentliche Meinung“ gezwungen wird,
0042Eurydice selber aus dem Todtenreiche zurückzuholen. In der-
0043gleichen travestirenden Einfällen sind die Franzosen von un-
0044erschöpflichem Witz. Massé’s Oper „Galatée“ wurde seinerzeit
0045in Wien mit der hier üblichen großartigen Ungenirtheit „nach-
0046gebildet“ und hat mit den derberen melodischen Reizen
0047Suppé’s Zutritt auf sämmtlichen Vaudeville-Theatern
0048Deutschlands gefunden. Daß solche dramatische Annexionen
0049auch ihre schlimmen Rechtsfolgen haben können, erfahren die
0050Wiener Componisten erst in neuester Zeit, seit sie ihre aus
0051solcher „Nachbildung“ gewonnenen Operetten nach Paris zur
0052Aufführung bringen. Da werden denn die „Fledermaus“,
0053„Fatinitza“, „Der Carneval in Rom“ etc. nach ihrer Herkunft
0054gefragt und wegen Falschmeldung oder verbotener Rückkehr
0055mit Geldstrafen belegt.
0056Victor Massé, heute ein angehender Sechziger, hat nach
0057längerem Schweigen im Mai 1876 den Parisern eine neue
0058Oper: „Paul et Virginie“, vorgeführt. Es hätte uns gewun-
0059dert, wenn dieses classische Liebespärchen der Firma „Barbier
0060et Carré“ entgangen wäre, welche wie der brüllende Löwe in
0061der Bibel in dem Dichterhain Deutschlands, Englands,
0062Frankreichs umherspäht, was es da für ihren Opernhunger
0063noch etwa zu verschlingen gibt. Bei dem Weltruhm der Er-
0064zählung Bernardin’s de St. Pierre, bei der schönen Pietät
0065der Franzosen für ihre poetischen Größen schien das Unter-
0066nehmen, „Paul et Virginie“ musikalisch zu verherrlichen,
0067keineswegs gewagt. In Frankreich war es obendrein nicht
0068ohne Vorgang. Rodolphe Kreuzer (in Deutschland fast
0069nur bekannt durch die Dedication von Beethoven’s „Kreuzer-
0070Sonate“) hatte schon 1791 eine Oper „Paul et Virginie“
0071geschrieben; drei Jahre später componirte Lesueur den
0072gleichen Stoff. Beiden Opern lagen aber sehr willkürliche
0073Bearbeitungen der berühmten Erzählung zu Grunde; beide
0074gaben ihr einen glücklichen Ausgang und vereinigten Virginie
0075noch in diesem Leben mit Paul. Es ist keine ganz unrichtige
0076Empfindung, welche die älteren Librettisten in diesem
0077Punkte leitete; der Tod Virginie’s wirkt im Drama
0078wie eine unmotivirte Grausamkeit. Die beiden Lieben-
0079den, halb Kinder noch, gewinnen unsere Sympathie
0080durch ihre unschuldige Neigung; sie treten nicht handelnd auf,
0081kein Fehltritt, kein innerer noch äußerer Feind arbeitet an
0082ihrem Untergange; im Momente lang ersehnten Wiedersehens
0083bricht dieser mit der ganzen Brutalität des blinden Zufalls
0084herein und wirkt nicht sowol tragisch als gräßlich. In früherer
0085Zeit nahm man in der Oper keinen Anstand, solchen Schluß
0086zu ändern; leben und leben lassen hieß der Wahlspruch der
0087älteren Opernpraxis. Die Pietät gegen eine ausgezeichnete
0088Dichtung ist erst eine Errungenschaft unserer Zeit; man
0089braucht nur beispielsweise die Behandlung von Goethe’s
0090„Faust“ in der Spohr’schen, dann in der Gounod’schen Oper
0091zu vergleichen, oder den Shakspeare’schen „Romeo“ in Gounod’s
0092Opern-Libretto mit dem Bellini’s. Die Herren Barbier
0093und Michel Carré sind denn auch als Bearbeiter von
0094„Paul und Virginie“ der Handlung des Originals möglichst
0095treu nachgefolgt. Der Handlung? Ach, wenn es nur eine
0096wäre! Eine rechte, lebendige Handlung, wie das Drama sie
0097braucht. Aber wieder, wie so oft schon, können wir lernen,
0098wie aus einer guten Novelle ein schlechtes Theaterstück wird.
0099Eine Idylle und ein Drama ist zweierlei. Das, so sollte
0100man meinen, müßte Jedermann bei der Lectüre von „Paul
0101und Virginie“ sich selber sagen. Der Mangel an lebendig
0102fortschreitender Handlung, an energischen Charakteren und
0103wirksamen Gegensätzen muß von Haus aus die theatralische
0104Eignung dieses Stoffes in Frage stellen. Die Er-
0105zählung Bernardin’s de St. Pierre genoß zu einer Zeit,
0106wo Rousseau’s Naturschwärmerei, die Werther-Empfind-
0107samkeit und Geßner’s Idyllenglück alle Gemüther be-
0108wegten, einer abgöttischen Verehrung. Sie rührt uns
0109noch heute, wenn sie auch nicht mehr jenen beispiel-
0110losen „Succès de larmes“ hat, den französische Kritiker ihr
0111nachrühmten und den der Dichter selbst so hoch anschlug.
0112Aber weder der Unschuldszauber dieser Herzensgeschichte, noch
0113die prachtvollen, von Alexander Humboldt so sehr be-
0114wunderten Naturschilderungen geben uns ein Drama. Nichts
0115ersetzt die fehlende dramatische Strömung; in dem stillstehen-
0116den Gewässer der Idylle wird auch die Musik des Opern-
0117componisten eintönig und schlaftrunken. Ein Operntext
0118„Paul und Virginie“ ist verloren, wenn nicht eine unge-
0119wöhnliche musikalische Kraft ihn lebendig macht, eine
0120musikalische Kraft, wie sie — Massé nicht besitzt. Ursprüng-
0121lich dem leichten Style Auber’s und Adam’s folgend, hat
0122Massé sich gegenwärtig die breitere Scenenform und die
0123weichlichere Lyrik Gounod’s angeeignet und darüber die
0124natürliche Frische und Anmuth seiner ersten Periode einge-
0125büßt. Alle sentimentalen und zärtlichen Nummern in „Paul
0126et Virginie“ schmecken wie ein schwacher zweiter Aufguß auf
0127Gounod’schen Thee. Einförmig, müde, verbraucht klingt diese
0128Musik, und wo sie aus dem Grundton einer gewissen weichen
0129Sentimentalität heraus will, verfällt sie banalen Melodien,
0130wie in der Bravour-Arie der Virginie oder in dem Schluß-
0131Allegro des Liebesduetts. Den geschickten Praktiker, den ge-
0132bildeten Weltmann erkennt man allerdings in dieser Partitur [2]
0133aber auch der gebildete Weltmann kann seine langweiligen,
0134verdrießlichen Tage haben, wo seine Ideen am Boden haften
0135und sein Witz schläft. Solchen Tagen gleichen die Blätter
0136von Massé’s neuester Oper. Sie interessiren uns flüchtig in
0137einzelnen Stellen, bringen aber kein einziges Musikstück,
0138welches das Publicum mit sich fortzureißen vermöchte und
0139das noch einmal zu hören wir uns sehnen würden.
0140Der erste Act beginnt in der Hütte der Madame Latour
0141mit einem recht einfach hinfließenden Duett zwischen dieser
0142und Marguerite; die beiden Mütter tauschen ihre Erinne-
0143rungen aus, der treue alte Neger Domingo folgt mit einem
0144Liebchen; endlich erscheinen Paul und Virginie und preisen
0145in einem sehr harmlosen Duett das Glück ihres ungetrübten
0146Zusammenlebens. Eine junge Negersklavin, Meala, flüchtet
0147zu ihnen vor der Grausamkeit ihres Herrn und findet liebe-
0148volle Aufnahme. Mit einem für die Situation viel zu lan-
0149gen und uninteressanten Terzett schließt der erste Act. Doch
0150nein — „das erste Tableau des ersten Actes“! Denn „Paul
0151und Virginie“ ist, wie der Theaterzettel nachweist, eine
0152„Oper in drei Acten und sechs Tableaux“, was die ange-
0153nehme Folge hat, daß der Zuschauer durch das häufige
0154Fallen und Aufziehen des Vorhanges confus wird und
0155sich immer fragt, ob das, was er eben sieht, das zweite Tableau
0156des ersten Actes oder das erste des zweiten sei u. s. f. Also
0157das zweite Tableau des ersten Actes spielt in der Zucker-
0158plantage des hartherzigen Pflanzers St. Croix, dessen
0159Sklaven unter Geißelhieben zur Arbeit angetrieben werden.
0160Paul und Virginie bringen die Sklavin Meala ihrem Herrn
0161zurück und flehen für sie um Vergebung. Die Fürbitte Vir-
0162ginie’s: „Pardonnez-lui!“, ein recht herzlich klingender An-
0163dantesatz in Es-dur, ist uns musikalisch das Liebste in der
0164ganzen Oper. Leider schwächt der Componist den guten Ein-
0165druck dieser Cantilene durch einen langen, langsamen Ensemble-
0166satz, den er daran knüpft und der unsere Geduld auf eine
0167starke Probe setzt. Der Pflanzer verfolgt Virginie mit un-
0168heimlich lüsternen Blicken; durch ein bedeutungsvolles Lied
0169Meala’s gewarnt, entfliehen Paul und Virginie. Die ganze
0170Wuth des Sklavenhalters wendet sich nun gegen Meala;
0171er läßt sie geißeln, und während die Aermste vor Schmerz
0172aufschreit und wimmert, müssen die übrigen Sklaven tanzen
0173und singen. Die Brutalität dieser Scene ist empörend; sie
0174empörte auch thatsächlich unser Publicum, das nach dem Ab-
0175schlusse einem vereinzelten Beifallsversuche entschieden opponirte.
0176Der zweite Act ist ein fortwährendes Abschiednehmen,
0177Klagen und Trösten. Virginie soll nach Frankreich absegeln:
0178ihren Kummer darüber singt sie gegen ihre Mutter aus,
0179Paul desgleichen seinen Kummer gegen sein Mutter;
0180endlich stehen wir vor der Hauptsituation, dem großen
0181Liebesduett, das uns leider nicht minder conventionell
0182und phrasenhaft vorkommt, wie fast Alles in dieser Musik.
0183Das Hauptmotiv des Duettes, nämlich Virginie’s Schwur
0184der Treue („Par le ciel, qui m’entend“), tritt schon in
0185der Ouvertüre, dann wiederholt im Verlaufe der Oper als
0186Leitmotiv auf; an sich von sehr zweifelhaftem Geschmack,
0187wird es schließlich in derbem Unisono beider Stimmen, mit
0188Harfenbegleitung und den in den dritten und sechsten Tact
0189hineingebrockten drei Orchesterschlägen geradezu trivial. Nach
0190dem Liebesduett kommt wieder ein neues, für die Hand-
0191lung ganz entbehrliches Tableau. Virginie besingt den Wald
0192und ihr Liebesglück in einer Bravour-Arie, deren con-
0193certanter Aufputz in argem Gegensatz zu diesem kindlich ein-
0194fachen Charakter steht. Virginie schläft unter einem Baume
0195ein; Meala ist sofort mit einem Schlummerliede zur Hand,
0196nach dessen glücklicher Beendigung der Gouverneur mit den
0197beiden Müttern auftritt und Virginie zur unverzüglichen
0198Abfahrt auffordert. Du lieber Himmel! ruft man unwill-
0199kürlich nach diesem vierten Tableau des zweiten Actes —
0200welche Mengen von Langweile haben doch die Franzosen
0201vertragen gelernt, sie, die ehedem die witzigsten Opern von
0202Auber nicht immer amüsant genug fanden! Der dritte Act
0203beginnt natürlich wieder mit einem Negerlied der Meala, die
0204eine sehr große Liedersammlung besitzen muß. Im ersten Acte
0205singt sie ein Lied, um zu warnen, im zweiten, um einzu-
0206schläfern, im dritten endlich, um den auf seiner Felsspitze
0207verzweifelnden Paul zu trösten. „Pour le consoler, je n’ai
0208que ma chanson“ versichert sie uns, und wir geben zu, daß
0209ihr Fis-moll-Liedchen mit dem pikanten Wechsel von großer
0210und kleiner Terz in der Schlußphrase sich origineller als
0211die früheren anhört. Nach einem Quartett, in welchem die
0212beiden Mütter nebst Domingo und Meala den verlassenen
0213Paul beklagen, kommt dieser endlich selbst zum Vorschein
0214und liest einen langen Brief von Virginie. Sein „air de
0215la lettre“ klingt für bloßes Lesen und Wiederlesen eines
0216Briefes zu pathetisch und gewaltsam, Paul’s eigener Ge-
0217fühlsausbruch nach der Lectüre vermag sich davon nicht hin-
0218reichend kräftig abzuheben. Massé’s Musik hat von dem
0219Liebesduett an den idyllischen Ton „di mezzo carattere“
0220immer entschiedener verlassen und sich völlig der Hochfluth
0221tragischer Leidenschaftlichkeit überantwortet. Die Librettisten,
0222welchen das starke Sinken des dramatischen Interesses nicht
0223entgehen konnte, brauchen hier vor der Katastrophe noth-
0224wendig noch einen Lückenbüßer; sie greifen (da doch Meala
0225nicht wieder mit einem Negerlied aushelfen kann) zu dem
0226bedenklichen Mittel einer Vision. Paul sieht im Geiste
0227seine Virginie im Ballsaale, von geputzten Herren und
0228Damen umringt, sie spielt Harfe und singt dazu. Natürlich
0229geräth sie in das Thema des Liebesduetts, Paul fällt ein,
0230und sie singen — er auf , sie in Paris —
0231in richtigem Unisono das oft gehörte Leitmotiv. Die Vision
0232macht dem Seesturme Platz; wir sehen das gescheiterte Schiff
0233„St. Géran“ und auf dem Strande hingestreckt die Leiche
0234Virginiens, an welcher kniend Paul nun zum letztenmale
0235das Motiv des Liebesschwures anstimmt.
0236Die Aufführung der neuen Oper war eine gelungene,
0237die Ausstattung sorgfältig und in den Hauptmomenten von
0238malerischer Wirkung. Trotzdem fand „Paul und Virginie“,
0239wie wir bereits berichtet, eine sehr kühle Aufnahme, in die
0240sich Textdichter und Componist redlich theilen mögen; denn
0241wo sich wirklicher Applaus hervorwagte, galt er augenschein-
0242lich den Sängern. Insbesondere Fräulein Bianchi, welche
0243für die Virginie eine fast rührend kindliche Erscheinung und
0244natürliche Innigkeit des Ausdruckes mitbringt, fand reich-
0245lichen Beifall nach ihrer großen Arie. Herr Müller lieh
0246den Gesängen Paul’s die ganze so sympathische Treuherzig-
0247keit seines Vortrages; die merkliche Unruhe seiner Stimme
0248im dritten Acte läßt sich wol aus den Schwierigkeiten dieser
0249Scenen und der Aufregung einer ersten Vorstellung erklären.
0250Die Rolle des alten Negers Domingo wurde von Herrn
0251v. Bignio vortrefflich gespielt und gesungen; desgleichen war
0252Herr Scaria als gewaltthätiger Pflanzer ganz auf seinem
0253Platze. Fräulein Stahl sah als Sklavin Meala gut aus
0254und spielte diese schwierige Rolle mit guter Charakteristik;
0255ihr Gesang hingegen ließ feinere Schattirungen vermissen,
0256die denn auch bei so anhaltend starker und gepreßter Ton-
0257gebung schwer zu erzielen sind. Die Mutter Virginiens,
0258Frau v. Latour, gehört zu jenen heiklen kleinen Rollen, die
0259bei bester Darstellung keine Wirkung machen, aber in unge-
0260schickten Händen die halbe Oper ruiniren können. Frau
0261Dillner hat mit der ihr eigenen künstlerischen Selbstver-
0262leugnung diese Partie übernommen und musterhaft durchge-
0263führt. Zwei andere kleine Rollen wurden von Fräulein
0264Kraus und Fräulein Steinbach ganz befriedigend ge-
0265sungen. Herr Capellmeister Fuchs dirigirte die Oper mit
0266löblicher Energie. Wohlthätig wirkten die von ihm ange-
0267brachten Kürzungen — schade, daß ihrer so wenige waren.
| Lebensdaten | 1853-1939 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 1033704202 |
| WIKIDATA | Q61199320 |
| PMB | 104657 |
| OEBL | oebl_S/Seidl-Kraus_Auguste_1853_1939 |
| OEML | musik_S/Seidl-Kraus_Auguste |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1822-1884 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116835737 |
| WIKIDATA | Q1382004 |
| PMB | 21148 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Phidias |
|---|---|
| Werk |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1847-1927 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 119271559 |
| WIKIDATA | Q78606 |
| PMB | 16787 |
| OEBL | oebl_F/Fuchs_Robert_1847_1927 |
| OEML | musik_F/Fuchs_Familie_2 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1782-1871 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118646192 |
| WIKIDATA | Q157672 |
| PMB | 13557 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Orpheus |
|---|---|
| Werk |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1837-1907 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 143894595 |
| WIKIDATA | Q794753 |
| OEBL | oebl_B/Bignio_Louis_1839_1907 |
| OEML | musik_B/Bignio_Louis_von |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1825-1901 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 119309998 |
| WIKIDATA | Q548181 |
| PMB | 112796 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1819-1880 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118589598 |
| WIKIDATA | Q41555 |
| PMB | 9131 |
| OEML | musik_O/Offenbach_Jacques |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Schwarz, Bertha |
|---|---|
| Lebensdaten | 1855-1947 |
| GND | 11617062X |
| WIKIDATA | Q72664 |
| OEBL | oebl_S/Schwarz_Bertha_1855_1947 |
| OEML | musik_B/Bianchi_Bianca |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Meala |
|---|---|
| Werk |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1784-1859 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118616366 |
| WIKIDATA | Q57226 |
| PMB | 9968 |
| OEML | musik_S/Spohr_Familie |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Domingo |
|---|---|
| Werk |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1730-1787 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118538969 |
| WIKIDATA | Q123765 |
| PMB | 117214 |
| Überprüft | einmalig |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1838-1886 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 117088218 |
| WIKIDATA | Q5371434 |
| OEBL | oebl_S/Scaria_Emil_1840_1886 |
| OEML | musik_S/Scaria_Emil |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | ca. 1820-1872 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 119374536 |
| WIKIDATA | Q602493 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1769-1859 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118554700 |
| WIKIDATA | Q6694 |
| PMB | 149346 |
| Überprüft | einmalig |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Kreuzer, Rudolph / Rodolphe |
|---|---|
| Lebensdaten | 1766-1831 |
| Beschreibung |
|
| GND | 116533676 |
| WIKIDATA | Q336692 |
| OEML | musik_K/Kreutzer_Rodolphe |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Topas |
|---|---|
| Werk |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1847-1916 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 130141054 |
| WIKIDATA | Q20164885 |
| PMB | 117849 |
| OEBL | oebl_S/Schuetz_Bertha_1847_1916 |
| OEML | musik_S/Schuetz_Bertha |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1731-1814 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118604945 |
| WIKIDATA | Q361976 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1770-1827 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118508288 |
| WIKIDATA | Q255 |
| PMB | 10866 |
| OEBL | oebl_B/Beethoven_Ludwig-Van_1770_1827 |
| OEML | musik_B/Beethoven_Ludwig |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1818-1893 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118718312 |
| WIKIDATA | Q180278 |
| PMB | 5067 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Miolan-Carvalho |
|---|---|
| Lebensdaten | 1827-1895 |
| Beschreibung |
|
| GND | 116464143 |
| WIKIDATA | Q1630239 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1712-1778 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118603426 |
| WIKIDATA | Q6527 |
| PMB | 12582 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1801-1835 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118655191 |
| WIKIDATA | Q170209 |
| PMB | 6211 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Shakspeare |
|---|---|
| Lebensdaten | 1564-1616 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118613723 |
| WIKIDATA | Q692 |
| PMB | 2412 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Liebhart |
|---|---|
| Lebensdaten | 1828-1899 |
| Beschreibung |
|
| GND | 116996803 |
| WIKIDATA | Q55899882 |
| OEBL | oebl_L/Liebhardt_Luise_1828_1899 |
| OEML | musik_L/Liebhardt_Luise |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Göthe |
|---|---|
| Lebensdaten | 1749-1832 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118540238 |
| WIKIDATA | Q5879 |
| PMB | 11461 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Lesueur |
|---|---|
| Lebensdaten | 1760-1837 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118572148 |
| WIKIDATA | Q559659 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1854-1937 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 133668444 |
| WIKIDATA | Q61512819 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1803-1856 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 11864372X |
| WIKIDATA | Q189544 |
| PMB | 117218 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | unbekannt (19. Jhdt.) |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1819-1895 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118757873 |
| WIKIDATA | Q310431 |
| PMB | 10147 |
| OEBL | oebl_S_43/Suppe_Franz_1819_1895 |
| OEML | musik_S/Suppe_Franz |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1840-1909 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 117590681 |
| WIKIDATA | Q94874541 |
| OEBL | oebl_M/Mueller_Georg_1840_1909 |
| OEML | musik_M/Mueller_Georg |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Frankreich |
|---|---|
| Land | FR, France |
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 3017382 |
| GND | 4018145-5 |
| WIKIDATA | Q142 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | FR, France |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2988507 |
| GND | 4044660-8 |
| WIKIDATA | Q90 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Vienna; Vindobona |
|---|---|
| Land | AT, Austria |
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2761369 |
| GND | 4066009-6 |
| WIKIDATA | Q1741 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | GB, United Kingdom |
|---|---|
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 6269131 |
| GND | 4014770-8 |
| WIKIDATA | Q21 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | DE, Germany |
|---|---|
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 2921044 |
| GND | 4011882-4 |
| WIKIDATA | Q183 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Paul und Virginie |
| GND ID | 1136911014 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300155042 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 4799517-8 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Carneval von Rom |
| GND ID | 300329032 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Königin Topas |
| GND ID | 1135681201 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Carneval von Venedig |
| GND ID | 1050327373 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Die verschleierte Sängerin |
| GND ID | 1281777870 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Galatée |
| GND ID | 300918992 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 4099197-0 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Kreutzer-Sonate; Kreuzer-Sonate |
| GND ID | 300017146 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativtitel | Heilige Schrift |
|---|---|
| GND ID | 4006406-2 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 4435820-9 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Romeo und Julia; Romeo und Julie |
| GND ID | 4099369-3 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 4266663-6 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
ACDH OEAW
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Österreichische Akademie der Wissenschaften
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1010 Wien
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