Neue Freie Presse
Morgenblatt
Nr. 5284. Wien, Dienstag, den 13. Mai 1879
0002Ed. H. Vier gastirende Primadonnen, alle von Namen
0003und mit Hof- und Kammertiteln vor diesen Namen, haben
0004in jüngster Zeit das Hofoperntheater flott erhalten. Mit diesen
0005vier fremden Damen im Kartenspiel gewann die Direction
0006eine Partie nach der andern, nachdem es schon fast den ge-
0007fährlichen Anschein hatte, als könnte gar nicht mehr gespielt
0008werden. Da half zuerst und zuoberst Pauline Lucca,
0009deren großes Talent jetzt einen so bewunderungswürdigen
0010Nachsommer erlebt; ihr folgten drei jüngere Opern-Prinzes-
0011sinnen aus den Häusern Prochaska, Angermayer und Schwarz,
0012welche unter dem standesgemäßeren Incognito Proska,
0013Angeri und Bianchi reisen und singen. Die beiden Letzt-
0014genannten sind inzwischen bleibend für das Hofoperntheater
0015gewonnen worden. Fräulein d’Angeri trat jüngst ihr defi-
0016nitives Engagement mit Verdi’s „Aïda“ nicht eben glänzend
0017an. Ihrer Erscheinung nach eine verjüngte Wilt, erregt
0018die junge Amazone unwillkürlich die Erwartung, sie werde
0019auch stimmlich als eine Doppelgängerin der Wilt sich ent-
0020falten. Es bleibt aber bei der Täuschung; die Stimme Fräu-
0021lein d’Angeri’s reicht nicht aus für die leidenschaftlichen Höhen-
0022punkte dieser und anderer heroischer Rollen. Ihr Bestreben,
0023möglichst viel Ton, großen und vollen Ton, auszugeben,
0024macht die Sache nicht besser, sondern verleitet die Sän-
0025gerin zu immer häufigerem und stärkerem Tremoliren.
0026Fräulein d’Angeri besitzt manchen achtunggebietenden Vorzug:
0027eine tüchtige Gesangsschule, nicht unbeträchtliche Kehlen-
0028geläufigkeit, vor Allem vollkommene Ruhe und Sicherheit.
0029Ihre zwischen verschiedenen italienischen Bühnen abwechselnde
0030Thätigkeit hat sie in Contact mit den berühmtesten ersten
0031Sängerinnen gebracht, denen sie manches Detail, manchen
0032Effect glücklich abgelernt hat. Der Quell eigener Inspiration
0033scheint in Fräulein d’Angeri sehr spärlich zu fließen, sie be-
0034hilft sich mit den bewährten und überall gangbaren Aus-
0035drucksmitteln der Routine. Eine wirkliche dramatische Be-
0036gabung vermochten wir in dieser Sängerin nicht zu entdecken,
0037eher noch eine Art Talent, jeder Rolle den Stempel des
0038Uninteressanten und Conventionellen aufzudrücken. Dies stört
0039am wenigsten in Rollen, die, wie Elvira in „Ernani“, über
0040die Schablone gemalt sind und deren dramatische Gestaltung
0041sich nach italienischem Muster bestreiten läßt. Diese Elvira
0042ist ohne Zweifel die beste Leistung Fräulein d’Angeri’s. Als
0043Fidelio sucht sie durch eine ruhelose Häufung von Aus-
0044drucksmitteln das mangelnde innere Leben zu ersetzen und
0045erreicht oft damit einen nicht beabsichtigten Eindruck. Wenn
0046sich zum Beispiel Leonore im ersten Acte vor Rocco,
0047Marzelline, Jaquino so auffallend wie Fräulein d’Angeri
0048benimmt, vor Angst und Aufregung beinahe krampf-
0049haft zusammenbrechend, so würde ihr Incognito als
0050Fidelio nicht fünf Minuten lang dauern. In diesen Scenen
0051muß Leonore im Gegentheil alle Kraft daranwenden, sich
0052nicht zu verrathen. Bei dem Aufmarsch der Gefangenen
0053aus dem Kerker begnügt sich Fräulein d’Angeri nicht, die-
0054selben scharf prüfend anzublicken, sie packt Einen und den
0055Andern daraus eigenhändig an den Schultern und dreht ihn
0056herum, eine Besichtigung, die in solcher Genauigkeit zur
0057Wiedererkennung des Gatten wol nicht nothwendig ist. Rein
0058musikalisch gelang ihr das Meiste befriedigend, was bei
0059Probestücken wie die große Arie Leonorens schon viel sagen
0060will. Die Aïda schien Fräulein d’Angeri mit physischer An-
0061strengung zu singen, die schönsten Stellen blieben matt und
0062glitten ohne Eindruck an uns ab. In den Duetten zwischen
0063Aïda und Amneris mußte man mit Wehmuth an die präch-
0064tigen ersten Aufführungen der „Aïda“ in Wien zurückdenken.
0065Fräulein Stahl (Amneris) treibt die schlechten Gewohn-
0066heiten des Tremolirens und des derben offenen Heraus-
0067pressens der tiefen Töne bereits bis an eine Grenze, wo
0068uns um die Zukunft dieser stimmbegabten jungen Sängerin
0069bange werden muß. Wie selten hören wir im Hofopern-
0070theater, was doch die erste Forderung und die unentbehr-
0071lichste Grundlage jedes Gesanges ist, den ruhigen, einfach
0072schönen Ton! Die Herren im Hofoperntheater bilden in
0073dieser Hinsicht jedenfalls die Lichtseite und zwingen uns zu
0074dem ungalanten Geständniß, daß wir in jüngster Zeit fast
0075regelmäßig an dem Gesang Beck’s, Walter’s, Müller’s,
0076Rokitansky’s uns erholten von dem angeblich „gefühlvollen“,
0077in Wirklichkeit nur unausstehlichen Tremoliren ihrer Part-
0078nerinnen.
0079Ueber das Glückskind von Karlsruhe, Fräulein Bianca
0080Bianchi, können wir kaum etwas Anderes, Neues berichten,
0081als daß ihr Stern noch im Steigen ist. Zum sechsten- oder
0082siebentenmal schon singt sie hier die Nachtwandlerin bei
0083brechend vollem, von Jubel widerhallendem Hause — Bel-
0084lini’s „Nachtwandlerin“, in welche sich sonst höchstens ein
0085paar bejahrte Abonnenten, selbst nachtwandelnd, zu verirren
0086pflegten. Neben der Beredsamkeit dieser einfachen Thatsache
0087verstummt eigentlich jede Kritik. Wir haben an unserem
0088früheren Urtheil über Fräulein Bianchi umsoweniger etwas
0089zu ändern, als gerade die Nachtwandlerin ihre beste Leistung
0090geblieben ist. Der weiche, von Wehmuth und Schwärmerei
0091leicht angehauchte, passive Charakter Amina’s entspricht vor-
0092züglich dem Stimmklang, der Gesangsweise und ganzen Per-
0093sönlichkeit der Bianchi. Vermißten wir in den „Hugenotten“
0094die Vornehmheit der Königin, in der „Regimentstochter“ die
0095beherzte Frische des Soldatenkindes, so bleibt hingegen die
0096Amina Fräulein Bianchi’s gegen keine dramatische Forde-
0097rung im Rückstand. Eine einzige neue Rolle hat uns das gegen-
0098wärtige zweite Gastspiel Fräulein Bianchi’s gebracht: Meyerbeer’s
0099„Dinorah“. Dramatisch erhob sich die Leistung nicht über das
0100Gewöhnliche; Fräulein Bianchi schien sich an ihrer natürlichen
0101Anmuth genügen zu lassen und spielte die Dinorah wie irgend
0102ein anderes lustiges Hirtenmädchen, ohne den Wahnsinn der-
0103selben anzudeuten. Daraus machen wir ihr keinen allzu
0104schweren Vorwurf; sobald man einem der drei Hauptdarsteller
0105in Meyerbeer’s „Dinorah“ eine dramatische Verzeichnung
0106vorwerfen will, hat man gewiß zugleich einen Fehler des
0107Dichters oder des Componisten bloßgelegt. Diese Oper bleibt,
0108trotz ihrer reizenden und geistreichen musikalischen Einfälle,
0109eine dramatische Caricatur ohnegleichen. Ich weiß keine
0110zweite Oper, außer „Dinorah“, in welcher alle Charaktere
0111uns gleich unverständlich und indifferent wären; „theilweise [2]
0112lächerlich, theilweise verächtlich“, wie es bei Shakspeare heißt.
0113Ein einzigesmal ließ eine Gesangsleistung, mit deren musika-
0114lischer Herrlichkeit nichts zu vergleichen ist, mich auf diese
0115Schwächen der Dichtung vergessen und in vollem Entzücken
0116schwelgen; das war, als Adelina Patti die Dinorah sang.
0117Damit die Leistung Fräulein Bianchi’s vergleichen zu
0118wollen, fällt uns nicht ein; gleichwol nöthigt uns dazu in-
0119direct die Haltung des Publicums, welches durch seine
0120enthusiastischen Ovationen Fräulein Bianchi als Dinorah
0121ebenso hoch, wenn nicht höher zu stellen schien, wie die Patti.
0122Schon die Stimme der Patti ist an Kraft, Umfang und zau-
0123berischem Wohllaut dem Organ der Bianchi so außerordentlich
0124überlegen, daß ja von einer annähernd gleichen Wirkung
0125nicht die Rede sein kann; am wenigsten in einer
0126Partie wie Dinorah, wo der elementarische Reiz, die sinnliche
0127Schönheit des Tones entscheidend ist. Auch die Coloratur
0128Fräulein Bianchi’s, so rein und zierlich sie ist, hat noch eine
0129ansehnliche Strecke bis zu der absoluten technischen Voll-
0130endung der Patti. Den Leistungen der Bianchi fehlt bei aller
0131ihrer musikalischen Vortrefflichkeit ein Letztes, für Coloratur-
0132Partien Entscheidendes: der Glanz. Dieser Mangel hat zu-
0133nächst einen rein physischen Grund; die weiche und sympathische
0134Stimme der Bianchi klingt nur in der höchsten Lage voll
0135und silberhell; Mittellage und Tiefe sind schwach, verschleiert
0136und, was uns am bedenklichsten auffällt, angestrengt, in
0137ruhiger Cantilene zitternd, zum Tremoliren geneigt. In dem
0138schwierigen „Schattentanz“ entwickelte Fräulein Bianchi eine
0139Virtuosität in Sprüngen, Passagen, Trillern und Staccatos,
0140wie sie bei wenigen deutschen Sängerinnen vorkommt. Allein
0141nicht blos durch diese Bravourkünste nimmt Fräulein Bianchi
0142einen vorzüglichen Rang ein, wir schätzen sie noch höher um
0143ihrer prunkloseren, selteneren Eigenschaften willen, als da sind:
0144musikalische Tüchtigkeit, reiner, gediegener Geschmack, volle
0145Natürlichkeit in Spiel und Gesang. Ueber diese großen objectiven
0146Vorzüge der Sängerin kann kein Streit sein, ein solcher ist nur
0147möglich über den Grad des neuesten Wiener Enthusiasmus.
0148In der am letzten Sonntag von der „Concordia“
0149veranstalteten Akademie hatten wir zum erstenmal Gelegen-
0150heit, Fräulein Bianchi als Concertsängerin zu hören. Sie
0151wurde auch hier enthusiastisch gefeiert und gab in dem Schluß-
0152Rondo aus „Sonnambula“ ihr Bestes. Weniger konnte sie
0153uns in Mendelssohn’s Lied „Suleika“ und in der Garten-
0154Arie der Susanne aus „Figaro’s Hochzeit“ befriedigen. Wir
0155vermißten, was hier unerläßlich ist, den ruhigen Ton;
0156es fehlte nicht an warmer Empfindung, aber das Flackernde
0157und Zitternde des Tones stimmte nicht zu dem Wesen der
0158Mozart’schen Arie. Wer sich erinnert, wie Frau Clementine
0159Proska-Schuch kürzlich in demselben Concertsaale die
0160Susanna-Arie vortrug, vollkommen ruhig im Ton, klangschön
0161und dennoch ausdrucksvoll, der wird unsere Bemerkung ver-
0162stehen und unseren Eindruck getheilt haben. Mit Fräulein Bianchi
0163wechselten in der „Concordia“-Akademie Fräulein d’Angeri
0164und Herr Walter in Gesangsvorträgen ab; alle Drei, wie
0165sich von selbst versteht, unter stürmischem Beifall. Die Reihe
0166der Instrumental-Vorträge eröffnete Herr Hof-Organist Pro-
0167fessor Anton Bruckner mit einer Orgel-Phantasie, worauf
0168der kleine Violin-Virtuose Dengremont und schließlich
0169der brillante Pianist Herr Raphael Joseffy das Publicum
0170durch Bravourstücke in vergnügtes Erstaunen setzten. Wie
0171man sieht, glich die „Concordia“-Akademie einem bunten, aus
0172den kostbarsten Blumen der Saison gebundenen Strauß.
0173Wir dürfen wol dieses Concert, trotz der anhaltenden Kälte
0174unseres Wonnemonats, als das letzte der Saison ansehen.
0175Vorhergegangen war noch die Schlußsoirée des Hellmes-
0176berger’schen Quartetts und ein Zöglingsconcert des Con-
0177servatoriums. Letzteres lieferte den erfreulichen Beweis, daß
0178es unserem Conservatorium niemals an vielversprechenden
0179Talenten fehlt; ein junger Cellist Kochanowsky und der
0180Pianist Zottmann (Letzterer mit Rubinstein’s D-moll-
0181Concert) haben sich in erster Reihe als solche documentirt.
0182Als Sonderbarkeit sei hier ein Concert der achtjährigen
0183Tiny White, „Wunderkind aus London“, erwähnt. Die
0184Kleine hatte bekanntlich in den Negervorstellungen („Onkel
0185Tom’s Hütte“) eine Kinderrolle mit großem Erfolg gege-
0186ben und dadurch Muth zu einem eigenen Concert bekommen.
0187Da wurde nun die Wunderkinderei im Großen und in zahl-
0188reichen neuen Variationen betrieben, von denen eine immer
0189unpassender war, als die andere. Das blasse, flachshaarige,
0190kleine Mädchen — es sah aus wie ein Canarienvogel in
0191weißen Höschen — begann als Pianistin, und zwar mit einem
0192vierhändigen Stück von Diabelli, das es mit seiner älteren
0193Schwester aus Noten herabspielte, wie eben ein kleines Kind
0194ein gut eingepauktes leichtes Stück herabspielt. Hierauf er-
0195schien Tiny White als Declamatrice und sprach eine lange
0196Scene von einem bösen Knaben, der alsbald anfing, uns
0197fürchterlich zu werden. Auf die Pianistin und Declamatrice
0198folgte die Sängerin Tiny White; sie zwischerte ein
0199deutsches sentimentales Lied und eine italienische Cavatine
0200aus „Lucrezia Borgia“, letztere mit allen den wüsten Arm-
0201bewegungen und dem Kopfgebeutel, wie man es in kleinen italie-
0202nischen Operntheatern sieht. Gedächtniß und Nachahmungs-
0203talent, das sind die beiden Eigenschaften, die wir der Kleinen
0204gern zugestehen, obwol sie uns damit eigentlich nur gequält
0205hat. Ein achtjähriges Kind mit schwachem, unsicherem Stimm-
0206chen eine italienische Arie singen zu hören, ist ein Vergnügen,
0207das wol nur die eigenen Eltern, vielleicht gar nur die Groß-
0208mutter vollständig zu würdigen vermag. Wird dergleichen aus
0209der Kinderstube in den Concertsaal gezogen und vor einem Publi-
0210cum von Nichtgroßmüttern producirt, so wirkt es jämmerlich.
0211Die kleine Tiny brachte noch eine Declamation und dann einige
0212im Geschmack der Christy-Minstrels-Neger componirte Couplets,
0213welche die Verherrlichung Ernesto Rossi’s zum Gegenstand
0214hatten. „Ernest Rossi, geschrieben und gesungen von Tiny
0215White“, heißt es auf dem Concert-Programm. Ob das kleine
0216Wunder die Verse oder die Musik „geschrieben“ hat, weiß
0217ich nicht, wahrscheinlich beides. Auch möchte ich nicht dafür
0218einstehen, daß die Universal-Wunder-Tiny nicht auch noch ein
0219Solo getanzt, Violine gespielt, ein Porträt gezeichnet und auf
0220dem Trapez durch den Saal geflogen sei — das habe ich
0221nicht abgewartet. Aber ein interessantes Gegenstück haben
0222wir noch erlebt: die ältere Schwester des Wunder-
0223kindes, Miss May White, die Wunderjung-
0224frau. Das ist die richtige zweite oder dritte Stufe dieser
0225Entwicklung. Das Wunderkind hat sich zu einer bildhübschen, [3]
0226blonden, schlanken Engländerin ausgewachsen, Alles an ihr
0227ist größer und voller geworden, nur vom Talent ist kaum
0228mehr etwas zu merken. Alles Individuelle, Natürliche ist wie
0229ausgelöscht — was wir zu sehen, zu hören bekommen, ist
0230einstudirte Bewegung, mechanisches Gedächtnißwerk. Zuerst
0231spielt Miss May White ganz ausdruckslos ein Mendelssohn’-
0232sches Clavierstück und wendet sich mit unerschütterlichem
0233Phlegma eigenhändig die Noten um, was am Ende
0234jeder Seite eine allerliebste kleine Unterbrechung her-
0235vorbringt, welche unsere Engländerin nicht im ge-
0236ringsten genirt. Sie declamirt hierauf oder spielt viel-
0237mehr mit dem äußersten Aufgebot von Action und Mimik
0238eine der längsten und gräßlichsten Scenen, die je zu Decla-
0239mations-Folterwerkzeugen gebraucht worden sind: den „Traum
0240Eugen Aram’s“. Welch ein Anblick, ein zartes, junges Mäd-
0241chen, in Weiß und Rosa gekleidet, die Gewissensbisse eines
0242Mörders darstellen zu sehen! Sie zwingt ihrer Stimme krei-
0243schend die unnatürlichsten Töne ab, schreit, stöhnt, brüllt,
0244hebt die Leiche des Gemordeten vom Boden, schleppt sie auf
0245den Schultern weiter, wäscht sich die blutigen Hände, stürzt
0246krampfhaft zusammen — das Alles eine halbe Stunde lang,
0247zur unaussprechlichen Qual und Langweile des gutmüthigen
0248Publicums. Wüßten wir, wer die artistische Vormundschaft
0249über die beiden armen Mädchen ausübt, wir würden gern
0250ein ernstes Wort mit ihm sprechen. Denn die Frage, ob es
0251denn wirklich kein Mittel gebe, solche ästhetische Verwilderung
0252junger, talentvoller Mädchen wenigstens in der Oeffentlichkeit
0253hintanzuhalten, schwebte auf Aller Lippen. Schließlich erschien
0254als wahrer Wohlthäter Ernesto Rossi selbst, der von dem
0255Wunderkind eben „geschriebene und gesungenen“ Rossi, und
0256wirkte — ohne Wunder — Wunder durch seine einfache
0257große Kunst. Er spielte eine Solosene: „Cristoforo Colombo“,
0258mit merkwürdiger Anschaulichkeit, wärmster Empfindung, und
0259dabei mit außerordentlicher Mäßigung. Nie hatten wir zuvor
0260in solcher nächsten Nähe den Contrast des Englischen und
0261des Italienischen erlebt. Unmittelbar nach dem englischen
0262Eugen Aram der italienische Colombo! Das Ohr ging hier
0263aus der Hölle direct in den Himmel ein.
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1756-1791 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118584596 |
| WIKIDATA | Q254 |
| PMB | 12303 |
| OEML | musik_M/Mozart_Familie |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1854-1915 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 117183377 |
| WIKIDATA | Q1297823 |
| PMB | 97477 |
| OEBL | oebl_J/Joseffy_Rafael_1852_1915 |
| OEML | musik_J/Joseffy_Rafael |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1813-1901 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118626523 |
| WIKIDATA | Q7317 |
| PMB | 13007 |
| OEBL | oebl_V/Verdi_Giuseppe_1813_1901 |
| OEML | musik_V/Verdi_Giuseppe |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Patti, Adeline |
|---|---|
| Lebensdaten | 1843-1919 |
| Beschreibung |
|
| GND | 119235323 |
| WIKIDATA | Q234166 |
| PMB | 22381 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1836-1896 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 117593427 |
| WIKIDATA | Q15439787 |
| OEBL | oebl_R/Rokitansky_Viktor_1836_1896 |
| OEML | musiklexikon.ac.at/0xc1aa5576_0x0001df89 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Susanne |
|---|---|
| Werk |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1834-1910 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 117130990 |
| WIKIDATA | Q12018560 |
| PMB | 13044 |
| OEBL | oebl_W/Walter_Gustav_1834_1910 |
| OEML | musik_W/Walter_Familie |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Angermayer; Angermeyer |
|---|---|
| Lebensdaten | 1853-1907 |
| Beschreibung |
|
| GND | 116311444 |
| WIKIDATA | Q3617690 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1862-? |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1809-1847 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118580779 |
| WIKIDATA | Q46096 |
| PMB | 12228 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Schwarz, Bertha |
|---|---|
| Lebensdaten | 1855-1947 |
| GND | 11617062X |
| WIKIDATA | Q72664 |
| OEBL | oebl_S/Schwarz_Bertha_1855_1947 |
| OEML | musik_B/Bianchi_Bianca |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1791-1864 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118581945 |
| WIKIDATA | Q105237 |
| PMB | 8931 |
| OEML | musik_M/Meyerbeer_Giacomo |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1827-1896 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118836412 |
| WIKIDATA | Q1356814 |
| PMB | 23623 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Columbus |
|---|---|
| Lebensdaten | 1451-1506 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118564994 |
| WIKIDATA | Q7322 |
| PMB | 5265 |
| Überprüft | einmalig |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Aïda |
|---|---|
| Werk |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1781-1858 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 119216132 |
| WIKIDATA | Q160061 |
| PMB | 117001 |
| OEBL | oebl_D/Diabelli_Anton_1781_1858 |
| OEML | musik_D/Diabelli_Anton |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1841-1908 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116458658 |
| WIKIDATA | Q86422 |
| PMB | 20640 |
| OEBL | oebl_L/Lucca_Pauline_1841_1908 |
| OEML | musik_L/Lucca_Pauline |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1824-1896 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118515799 |
| WIKIDATA | Q81752 |
| PMB | 11024 |
| OEBL | oebl_B/Bruckner_Anton_1824_1896 |
| OEML | musik_B/Bruckner_Anton |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Rubinstein |
|---|---|
| Lebensdaten | 1829-1894 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118926802 |
| WIKIDATA | Q87567 |
| PMB | 23705 |
| OEML | musik_R/Rubinstein_Anton |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Prochaska; Proska; Schuch-Proska |
|---|---|
| Lebensdaten | 1850-1932 |
| Beschreibung |
|
| GND | 117117145 |
| WIKIDATA | Q1100363 |
| PMB | 24533 |
| OEBL | oebl_S/Schuch_Clementine_1850_1932 |
| OEML | musik_S/Schuch_Ehepaar |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1867-1893 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116071095 |
| WIKIDATA | Q4154490 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Marcelline |
|---|---|
| Werk |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1801-1835 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118655191 |
| WIKIDATA | Q170209 |
| PMB | 6211 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | unbekannt (19./20. Jhdt.) |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1704-1759 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 1047851628 |
| WIKIDATA | Q328638 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Wilt, Maria |
|---|---|
| Lebensdaten | 1834-1891 |
| Beschreibung |
|
| GND | 11703908X |
| WIKIDATA | Q1897531 |
| PMB | 27175 |
| OEBL | oebl_W/Wilt_Marie_1834_1891 |
| OEML | musik_W/Wilt_Marie |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Shakspeare |
|---|---|
| Lebensdaten | 1564-1616 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118613723 |
| WIKIDATA | Q692 |
| PMB | 2412 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1827-1904 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116101431 |
| WIKIDATA | Q791735 |
| OEBL | oebl_B/Beck_Johann-Nep_1828_1904 |
| OEML | musik_B/Beck_Familie |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1858-1909 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 1047733587 |
| WIKIDATA | Q97395533 |
| OEML | musik_Z/Zottmann_Franz |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Fidelio |
|---|---|
| Werk |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Margaretha von Valois; Margarethe von Valois |
|---|---|
| Werk |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Jacquino |
|---|---|
| Werk |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | unbekannt (19. Jhdt.) |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Hellmesberger senior |
|---|---|
| Lebensdaten | 1828-1893 |
| Beschreibung |
|
| GND | 103787038 |
| WIKIDATA | Q698074 |
| PMB | 18096 |
| OEBL | oebl_H/Hellmesberger_Josef_1828_1893 |
| OEML | musik_H/Hellmesberger-Quartett |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1840-1909 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 117590681 |
| WIKIDATA | Q94874541 |
| OEBL | oebl_M/Mueller_Georg_1840_1909 |
| OEML | musik_M/Mueller_Georg |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | unbekannt (19./20. Jhdt.) |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | DE, Germany |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2892794 |
| GND | 4029713-5 |
| WIKIDATA | Q1040 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Vienna; Vindobona |
|---|---|
| Land | AT, Austria |
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2761369 |
| GND | 4066009-6 |
| WIKIDATA | Q1741 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | GB, United Kingdom |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2643743 |
| GND | 4074335-4 |
| WIKIDATA | Q84 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | GB, United Kingdom |
|---|---|
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 6269131 |
| GND | 4014770-8 |
| WIKIDATA | Q21 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | DE, Germany |
|---|---|
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 2921044 |
| GND | 4011882-4 |
| WIKIDATA | Q183 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Italien |
|---|---|
| Land | IT, Italy |
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 3175395 |
| GND | 4027833-5 |
| WIKIDATA | Q38 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 1053735251 |
| Werkbezug | |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Dinorah oder Die Wallfahrt nach Ploërmel; Dinorah, oder: Die Wallfahrt nach Ploërmel |
| GND ID | 300425902 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | La somnambula; Somnambule; Die Nachtwandlerin |
| GND ID | 300017987 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | unklarer Bezug |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Die Hugenotten |
| GND ID | 300245637 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Onkel Toms Hütte: Eine Negergeschichte |
| GND ID | 4305373-7 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Regimentstochter |
| GND ID | 300045638 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Traum Eugen Aram’s |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Aïda |
| GND ID | 300164971 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300537646 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Hernani |
| GND ID | 300165447 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | La Renegata |
| GND ID | 300045816 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Figaro's Hochzeit; Die Hochzeit des Figaro |
| GND ID | 300109849 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
ACDH OEAW
Austrian Centre for Digital Humanities
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Bäckerstraße 13
1010 Wien
T: +43 1 51581-2200
E: acdh-office@oeaw.ac.at
ACDH betreibt einen Helpdesk, an den Sie gerne Ihre Fragen zu Digitalen Geisteswissenschaften stellen dürfen.