Neue Freie Presse
Morgenblatt
Nr. 5959. Wien, Donnerstag, den 31. März 1881
0004Ed. H. So oft wir über eine der graziösen Ballet-
0005Compositionen von Delibes zu berichten hatten, über
0006„Coppelia“ oder „Sylvia“, mußten wir dem reichlichsten
0007Lobe doch als kleinen hinkenden Boten das Bedauern
0008hinterdrein schicken, daß der Componist so viel musikalische
0009Erfindung, Kunst und Arbeit nicht lieber an eine komische
0010Oper wendete, an eine Oper wie „Le roi l’a dit“. Acht
0011Jahre seit dem Erscheinen dieses liebenswürdigen Lustspieles
0012(1873) hat Delibes verstreichen lassen, ohne ein zweites nach-
0013folgen zu lassen. Er schrieb seither, hauptsächlich aus Mangel
0014an guten Opernlibretti, Ballette für die Pariser große
0015Oper. Da war es uns denn eine fröhliche Ueberraschung,
0016Delibes im Weltausstellungs-Frühling 1878 an einer komischen
0017Oper arbeitend zu finden. Wir trafen den liebenswürdigen,
0018immer frisch und fröhlich aufgeregten jungen Mann stets
0019auf einer respectablen Höhe der Situation, im fünften
0020Stockwerke eines großen Hauses der Rue Rivoli, die blühen-
0021den Kastanien-Alleen und grünen Rasenplätze weithin aus-
0022gestreckt vor seinem Blicke. In Paris währt es bekanntlich
0023länger als anderswo bis eine neue Oper alle Ent-
0024wicklungs-Stadien — Fegfeuer-Stationen für den Com-
0025ponisten — glücklich durchlaufen hat. „Jean de Nivelle“
0026— so hieß die Novität — gelangte erst im März 1880
0027an der Opéra Comique zur Aufführung. Dort er-
0028freut sich das Werk eines großen, noch stetig anwachsenden
0029Erfolges und zieht massenhaften Besuch herbei, obwol die
0030Kritik nachdrücklich und nicht ohne Grund hervorgehoben hatte,
0031daß „Jean de Nivelle“ mehr für die Musiker als für das
0032große Publicum berechnet sei. Also Delibes hat den Wunsch
0033seiner Freunde erfüllt, wenn auch nicht ganz; er gibt uns
0034eine zweite „komische Oper“, jedoch eine, die nicht komisch ist.
0035Selbstverständlich ist es ein feines, geistreiches Werk, denn
0036Delibes l’a dit, aber nicht „Le roi l’a dit“.
0037Dem „Jean de Nivelle“ liegt keine komische Handlung
0038zu Grunde, sondern eine theils heroische — obendrein mit po-
0039litischem, blutgefärbtem Hintergrunde — theils sentimentale
0040und düster-geheimnißvolle. Dieser Jean figurirt in der Ge-
0041schichte als ein ziemlich trauriger Held, dessen Name nur
0042mehr in dem Refrain eines Spottliedes lebt: „Ce chien de
0043Nivelle, qui s’enfuit, quand on l’appelle“. Er war ein
0044jüngeres Mitglied der erlauchten Familie der Montmorency
0045zur Zeit Ludwig’s des Elften. Als dieser gegen Burgund zu
0046Felde zog, rief er auch den Jean de Nivelle, der sich mit
0047seinem Vater überworfen hatte, zu seinen Fahnen. Statt
0048diesem Rufe zu folgen, flüchtete Jean zum Feinde, dem
0049Herzog von Burgund, der ihn willkommen hieß. Sein
0050Vater, der Herzog Jean de Montmorency, schalt ihn
0051öffentlich einen Hund, der davonläuft, wenn man ihn ruft;
0052ein Ausdruck, der in Frankreich sprichwörtlich geworden.
0053In der Oper spielt Jean de Nivelle natürlich eine idealere
0054Rolle. Wir finden ihn im ersten Acte als Hirten verkleidet,
0055Schafe hütend und die Menschen fliehend in den Wäldern
0056bei Dijon. Er ist in ein Landmädchen, Arlette, verliebt,
0057deren Tante, Simone, eine unheimliche Dorfhexe, ihn haßt.
0058Sie entdeckt zuerst das Geheimniß, daß Jean ein verkappter
0059Herzog ist, und will ihn an einige Hofherren, die den flüch-
0060tigen Jean suchen, verrathen, als dieser, von Arlette gewarnt,
0061sich durch Geistesgegenwart rettet. Der zweite Act spielt in
0062Dijon am Hoflager Philipp’s des Guten, wo nun allerlei
0063Intriguen, ernste und heitere Zwischenfälle durcheinander-
0064spielen. Arlette hat sich im Gefolge eines Edelfräuleins,
0065Diana de Beautreillis, an das Hoflager begeben. Ein zu-
0066dringlicher Cavalier, Saladin d’Anglure, der sie mit Liebes-
0067anträgen verfolgt, wird dort von Jean im Zweikampfe ge-
0068tödtet. Jean hält seine Geliebte für untreu und bekennt sich,
0069da man nach dem Mörder Saladin’s fahndet, um so lieber
0070zu seiner Schuld, als ihm das Leben völlig werthlos gewor-
0071den. Aber er will als Edelmann sterben und nennt deßhalb
0072seinen bisher verleugneten wahren Namen. An einem Mont-
0073morency will aber der Graf von Charolais, Sohn Philipp’s
0074von Burgund, keine Bestrafung vornehmen; er bewilligt
0075dem Jean eine Compagnie Bogenschützen, um in den
0076Kampf gegen Frankreich zu ziehen. Im dritten Acte verrichtet
0077Jean gewaltige Heldenthaten in der Schlacht von Monthéry.
0078Er kämpft gegen Frankreich, wird aber dennoch durch den
0079Anblick der französischen Fahnen so sehr gerührt, daß er sein
0080burgundisches Schwert wegwirft und als guter Franzose aus
0081der Schlacht hervorgeht. Obwol ihm von Ludwig XI. Be-
0082gnadigung zugesichert ist, wenn er nach Paris zurückkehrt,
0083beschließt Jean doch, in Burgund zu bleiben und „Hand
0084in Hand“ mit Arlette sein idyllisches Leben wieder auf-
0085zunehmen.
0086Welches Textbuch! Ja, über die Textbücher wird immer
0087geschimpft, das ist so hergebracht — behauptet ein französi-
0088scher Kritiker in wohlwollender Vertheidigung des von den
0089Herren Gondinet und Gille verfaßten Librettos.
0090Daran ist allerdings so viel richtig, daß die meisten Opern-
0091bücher nichts Anderes verdienen. Allein wir in Deutschland
0092sind in diesem Punkte an überaus schmale Kost gewöhnt und
0093schimpfen erst, wenn sie gänzlich ungenießbar ist. Wir haben
0094jederzeit eingestanden, daß das Mittelgut französischer Libretti
0095anziehender zu sein pflegt, als das Anständigste, was unsere ein-
0096heimischen Textfabrikanten liefern. Von den Franzosen erwarten
0097wir eben Besseres, und Herr Gondinet selbst hat als Lust-
0098spieldichter wie als Librettist von „Le roi l’a dit“ viel
0099Besseres schon geleistet, als dieses Libretto zu „Jean de
0100Nivelle“, welches das liebenswürdige Talent des Componisten
0101lähmt und den Erfolg seiner Oper von vornherein in Frage
0102stellt. Das Buch ist witzlos, gemüthlos und unklar
0103obendrein. Der Witz in den wenigen komischen Scenen
0104versagt gleich einer naß gewordenen Rakete; die beiden
0105alten Diplomaten — Figuren, die man bei Offenbach viel
0106gelungener antrifft — entlockten dem Publicum kein Lächeln,
0107obgleich sie von den Herren Schmitt und Mayerhofer
0108vorzüglich gespielt wurden. Die beiden Hauptpersonen, Jean
0109und Arlette, lassen unser Gemüth kalt und verscherzen die
0110Theilnahme, die wir ihnen im ersten Acte willig entgegen-
0111bringen, in den beiden folgenden durch ihre theils bedenkliche,
0112theils unverständliche Handlungsweise. Welch unmotivirte
0113Sprünge macht nicht Jean binnen einer Viertelstunde im
0114dritten Acte! Der bloße Anblick französischer Fahnen ver-[2]
0115wandelt ihn, den Feind Frankreichs, in einen französischen
0116Patrioten, und eine ebenso plötzliche Regung verwandelt seine
0117Verachtung für Arlette in glühende Liebe. Neben Jean und
0118Arlette sind alle übrigen Personen Nebenfiguren, die mit der
0119Handlung äußerst lose oder gar nicht zusammenhängen. Selbst
0120die vom Dichter stark in den Vordergrund gedrängte
0121grimmige Simone ist nur da, weil man um jeden Preis
0122ein „böses Princip“ und eine Altpartie für die Oper be-
0123nöthigte. Unklar endlich ist die Handlung in ihren politischen
0124und diplomatischen Schachzügen. Diese Fehden zwischen dem
0125Herzog von Burgund und dem Könige Ludwig XI., das Ver-
0126hältniß zwischen Jean de Nivelle und dem Grafen von Cha-
0127rolais u. dgl. können außerhalb Frankreichs auf Verständniß
0128und Theilnahme eines Theater-Publicums nicht zählen. Im
0129dritten Acte dieser „komischen Oper“ geht es zu wie am
0130Schlusse einer Shakspeare’schen Königstragödie: Schlacht-
0131gewühl im Hintergrunde, Schlachtberichte im Vordergrunde,
0132französische Trommeln und Trompeten von links, burgun-
0133dische Trommeln und Trompeten von rechts — und in all
0134dem Lärm erfährt man nicht einmal klar, um was gekämpft
0135wird und wer Sieger oder Besiegter sei.
0136Diesem Textbuch entsprechend bewegt sich die Musik,
0137weitab vom Styl der komischen Oper, fast durchwegs in
0138sentimentalen, leidenschaftlichen oder heroischen Accenten. Ja ihr
0139eigenthümlich raffinirtes, künstelndes Wesen, das die Haupt-
0140wirkung in ungewöhnliche Harmonisirung, interessante
0141Orchester-Begleitung, complicirte Rhythmik und befremdend
0142pikante Melodienwendungen legt, entfernt sich fast noch mehr
0143von der frischen heiteren Gesangsweise Auber’s und
0144Adam’s, als das Textbuch zu „Jean de Nivelle“ sich von
0145dem anmuthigen Lustspielton der Scribe’schen Operntexte
0146entfernt. Die französischen Kritiker nehmen Delibes eifrig in
0147Schutz gegen den richtig geahnten Vorwurf, daß sein Jean
0148zu sehr den Styl der großen Oper adoptire. Gerade der
0149leidenschaftliche Eifer in diesen Schutzreden läßt durchfühlen,
0150daß in jenem Vorwurfe ein starkes Körnchen Wahrheit stecke.
0151Wir wollen nun keineswegs Herrn Delibes aufbürden, was
0152ein herrschender Zug der Zeit, wenigstens im französischen
0153Opernwesen geworden; aber ein Bedauern darüber können
0154wir nicht unterdrücken, daß die komische Oper der Franzosen,
0155diese eigenthümlichste, frischeste Blüthe ihrer Kunst, im Ab-
0156sterben begriffen ist. Nicht nur das Theater der Opéra
0157Comique führt seinen Namen heute ohne Berechtigung,
0158seitdem es Tragödien wie Gounod’s „Faust“ und
0159„Romeo“ aufführt; auch in der Kunstgattung selbst
0160findet man kaum mehr den ursprünglichen Begriff,
0161wenn man die neuesten für die Pariser Komische Oper
0162geschriebenen Werke durchsieht. Meyerbeer’s angeblich
0163komische Oper: „Der Nordstern“ hat das verführerische Signal
0164zu dieser verhängnißvollen Wendung gegeben. Aufruhr und
0165Meuterei, verbrecherische Brutalität des Helden, Wahnsinn
0166der Heldin, das sind die dramatischen Elemente — ungeheure
0167Massenwirkung von Chor und Orchester, mit zwei Militär-
0168banden auf der Bühne, die musikalischen, welche Meyerbeer
0169hier auf den Plan führt. In seiner gleichsam zur Rechtferti-
0170gung nachgeschickten einfachen Dorfgeschichte: „Dinorah“
0171bilden Wahnsinn, Unglück und Verbrechen die treibenden
0172Räder der Handlung und eine überreizte, jeder natürlichen
0173Fröhlichkeit bare Musik das Element, in welchem die drei
0174sinn- und trostlosen Hauptpersonen hantieren. In Masse-
0175net’s „Don Cäsar de Bazan“ bilden Cäsar’s Verurthei-
0176lung zum Tode und die unmittelbare Vorbereitung zur Hin-
0177richtung den Hauptstoff. Bizet’s „Carmen“, ein Stück von
0178wilder Leidenschaftlichkeit, endet mit der Ermordung Carmen’s
0179durch ihren Geliebten. Gounod endlich bereicherte die
0180Opéra Comique mit einem Werke, dessen Titelheld, der
0181historische „Cinq-Mars“, sammt seinem Freunde de Thou
0182als Hochverräther (1642) hingerichtet wird. Das ist die Rich-
0183tung der französischen Komischen Oper in unseren Tagen;
0184ihr ist von dem ursprünglichen heitern Geiste fast nichts, von
0185der Form nur die traditionelle Bedingung geblieben, daß ge-
0186sprochener Dialog mit dem Gesange abwechsle. Wird nun, wie es
0187gegenwärtig für deutsche und italienische Bühnen geschieht und
0188auch mit „Jean de Nivelle“ geschehen ist, das Bischen Dialog in
0189Recitative verwandelt, so fällt auch der letzte Rest von dem
0190hinweg, was wir zur Zeit der „Weißen Frau“, des „Schwar
0191zen Domino“ und „Fra Diavolo“ als komische Oper ge-
0192kannt und geliebt haben. Wie natürlich, daß dieser gewalt-
0193samen Wendung das Aufblühen und Ueberwuchern der
0194Operetten auf kleineren Theatern folgte, über das die
0195Opern-Componisten so entrüstet klagen. Die ergötzende Komik,
0196das herzliche Lachen — aus der vornehm gewordenen Opéra
0197Comique verbannt — flüchtete in die Operette, und den
0198sehr begreiflichen Erfolg Offenbach’s und Lecocq’s förderte
0199am meisten die Komische Oper selbst, indem sie aufhörte,
0200Komisches zu produciren.
0201Von Léo Delibes hätten wir, wie gesagt, lieber ein
0202echtes Lustspiel gewünscht, einmal, weil es unseren Opern-
0203bühnen am dringendsten noththut, sodann weil es dem Ta-
0204lent dieses Componisten sich am natürlichsten und dankbar-
0205sten öffnet. Gewiß hat Delibes in „Jean de Nivelle“ im
0206Ausdrucke des Leidenschaftlichen und Heroischen Fortschritte
0207bewiesen und einzelne dramatische Wirkungen erreicht, die
0208man ihm früher nicht zugetraut hätte. Demungeachtet er-
0209scheint uns noch immer der leichte, anmuthige Esprit des
0210Lustspiels, welches ja Zärtliches und Rührendes nicht aus-
0211schließt, als Delibes’ eigenste Domäne. In der Kunst wirkt
0212aber am sichersten, was ohne Anstrengung, ohne sichtliche
0213Anstrengung hervorgebracht ist. Indessen darf ein un-
0214erfüllter Wunsch uns nicht undankbar machen gegen
0215das, was uns Delibes als sein Neuestes geboten hat.
0216Sein „Jean de Nivelle“ steckt voll feiner, geistreicher und
0217graziöser Musik, die überall der dramatischen Situation sich
0218treu anschmiegt und nirgends ins Banale verfällt. Was ihm
0219fehlt, ist jene melodiöse Fülle und Ursprünglichkeit, jene
0220stark und einfach wirkende dramatische Schlagkraft, welche die
0221Zuhörer unmittelbar entzückt und willenlos mit sich fort-
0222reißt. Hingegen eignet ihm eine anmuthige Feinheit der Me-
0223lodie, die, echt französisch, das Declamatorische bevorzugt,
0224eine pikante, geistreiche Harmonisirung, endlich eine farben-
0225reiche, stets interessante Behandlung des Orchesters. Delibes
0226kennt kein bequemes Sichgehenlassen, er ist stets auf Neues
0227bedacht, ein eifriger „chercheur“, der wirklich oft Reizendes
0228findet, oft auch nur Sonderbares. Neben ausdrucksvollen, [3]
0229lieblichen Melodien begegnen wir im „Jean de Nivelle“
0230häufig solchen, die gleichsam absichtlich gegen den Strich ge-
0231bürstet sind. Aus Furcht vor dem Gewöhnlichen gibt Delibes
0232manchen seiner Themen irgend einen bizarren Melodien-
0233schnitt oder unterlegt ihnen eine gequälte Harmonie, wodurch
0234er mitunter den Reiz der Natürlichkeit opfert, ohne einen
0235entsprechenden Gewinn einzutauschen. Mit manchen anfangs
0236befremdenden Zügen dieser Art pflegt sich der Hörer all-
0237mälig zu versöhnen, der musikalische Gourmand sogar zu
0238befreunden. Man darf deßhalb annehmen, daß der Musiker
0239den „Jean de Nivelle“ gerade wegen seines ungemein reichen,
0240exquisiten Details nach wiederholtem Hören anziehender finden
0241werde, als nach der ersten Bekanntschaft.
0242Das Wiener Publicum hat den zweiten Act der Oper
0243am lebhaftesten applaudirt; wir ziehen den ersten Act
0244beiden übrigen vor. Nicht nur ist die Exposition dramatisch
0245das Gelungenste an dem Stücke, auch die Musik fließt hier
0246am reichlichsten und anmuthigsten; das idyllische Element
0247herrscht trotz der bösen Simone wohlthuend vor. Gleich der
0248Eingangschor der Winzerinnen klingt allerliebst, desgleichen
0249das Duett zwischen Arlette und Simone mit dem reizenden
0250Vogelgezwitscher im Orchester. Die Ballade von der Alraun-
0251wurzel (Mandragore) fesselt durch energischen Ausdruck und
0252ungemein charakteristische Instrumentirung. Eine wohlthuende
0253Frische belebt die Strophen Jean’s: „Je vais où le hasard
0254m’attire“, die ein (weiterhin als Leitmotiv benützter)
0255charakteristischer Waldhornruf sehr anmuthig durchzieht. Auch
0256das Duett Arlette’s mit Jean ist in seinem über einer gra-
0257ziösen Violinfigur sich aufbauenden ersten Satze von glück-
0258licher Erfindung. Nach einigen unbedeutenderen Nummern
0259macht das Finale mit seinem kecken Allegro-Thema („L’étrange
0260personnage!“) und den gemüthlichen Zwischenreden Jean’s
0261einen kräftigen Eindruck. Zu dem zweiten Acte führt ein
0262reizend instrumentirtes, gedämpftes Ritornell, eine Art
0263Marsch, der im Acte selbst als scenische Begleitung sehr ge-
0264schickt verwendet ist. Die „Fabel von der Mühle“, welche
0265viel zu lang und eigentlich nur Gelegenheitsmacherin für die
0266Bravour der Primadonna ist, vermochte uns nicht zu ent-
0267zücken, ebensowenig der Chor der Gäste und die Ronde
0268des Pagen; hingegen hat uns die warme Empfindung in
0269Jean’s Gesang: „Je ne les reverrai jamais“ (in dem
0270Terzett mit Arlette und Diana) sehr wohlthuend berührt.
0271Das pikannte Buffo-Terzett der drei Diplomaten, eine in
0272Paris besonders beliebte Nummer, bedarf wol zur vollen
0273Wirkung französischen Textes und französischer Zuhörer. Im
0274dritten Acte begegnen wir zwei sehr gelungenen originellen
0275Musikstücken: dem „französischen Marsch“ und dem Soldaten-
0276Chor. Manche andere werthvolle Stelle dieses letzten Actes
0277gleitet leider an dem bereits recht ermüdeten Zuhörer ab.
0278Die Wirkung der Oper würde durch Kürzungen sehr gewin-
0279nen, außerdem durch die Wiederherstellung des gesprochenen
0280Dialogs an Stelle der Recitative.
0281Die Aufführung der Novität bekundete aufs neue den
0282guten künstlerischen Geist, der die gegenwärtige Leitung des
0283Hofoperntheaters beherrscht. Effectvolle Scenirung und be-
0284wunderungswürdige Präcision der Chöre wie des Orchesters
0285(unter Herrn Gericke’s Direction) haben nicht weniger
0286für die neue Oper gethan, als die sorgfältige Besetzung aller
0287Rollen. Herr Müller sang die schwierige und anstren-
0288gende Titelrolle mit glänzender Stimmkraft und edlem Aus-
0289drucke. Fräulein Bianchi’s zartes Organ wollte für die
0290leidenschaftlicheren Scenen der Arlette nicht ganz ausreichen,
0291hingegen entfesselte die Künstlerin in den eigentlichen Bravour-
0292stücken der Partie einen Sturm von Beifall. Fräulein
0293Stahl (die, nebenbei gesagt, als Mutter Simone viel zu
0294jung aussieht) wurde nach mehreren Scenen applaudirt; da
0295wir uns mit ihrer Gesangsweise, die jeden einzelnen Ton
0296al fresco malt, nun einmal nicht befreunden können, wollen
0297wir wenigstens ihren guten Eifer loben. Mit echt ritterlicher
0298Eleganz spielt und singt Herr Bignio den Grafen
0299von Charolais. Die kleineren Rollen — sie sind weder leicht
0300noch unwichtig — werden von den Sängerinnen Kraus
0301und Braga, den Herren Mayerhofer, Schmitt
0302und Hablawetz sehr gut gegeben. Der Erfolg von „Jean
0303de Nivelle“ war bei der ersten Vorstellung ein durchaus
0304ehrenvoller; der geschätzte Componist, Herr Léo Delibes,
0305wurde mit den Hauptdarstellern wiederholt unter lebhaftem
0306Beifalle gerufen.
| Lebensdaten | 1803-1856 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 11864372X |
| WIKIDATA | Q189544 |
| PMB | 117218 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1818-1893 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118718312 |
| WIKIDATA | Q180278 |
| PMB | 5067 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Bizet, George |
|---|---|
| Lebensdaten | 1838-1875 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118511440 |
| WIKIDATA | Q56158 |
| PMB | 10951 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1819-1880 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118589598 |
| WIKIDATA | Q41555 |
| PMB | 9131 |
| OEML | musik_O/Offenbach_Jacques |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1791-1864 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118581945 |
| WIKIDATA | Q105237 |
| PMB | 8931 |
| OEML | musik_M/Meyerbeer_Giacomo |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1840-1909 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 117590681 |
| WIKIDATA | Q94874541 |
| OEBL | oebl_M/Mueller_Georg_1840_1909 |
| OEML | musik_M/Mueller_Georg |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1423-1483 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118574930 |
| WIKIDATA | Q8058 |
| PMB | 161124 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1855-? |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 1025698584 |
| WIKIDATA | Q96761420 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Schwarz, Bertha |
|---|---|
| Lebensdaten | 1855-1947 |
| GND | 11617062X |
| WIKIDATA | Q72664 |
| PMB | 28968 |
| OEBL | oebl_S/Schwarz_Bertha_1855_1947 |
| OEML | musik_B/Bianchi_Bianca |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1782-1871 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118646192 |
| WIKIDATA | Q157672 |
| PMB | 13557 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Lecoq |
|---|---|
| Lebensdaten | 1832-1918 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118779184 |
| WIKIDATA | Q538894 |
| PMB | 20212 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1396-1467 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118742167 |
| WIKIDATA | Q239337 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Schmidt, Victor Christian |
|---|---|
| Lebensdaten | 1844-1900 |
| Beschreibung |
|
| WIKIDATA | Q96774884 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1845-1925 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 122445643 |
| WIKIDATA | Q78895 |
| PMB | 116553 |
| OEBL | oebl_G/Gericke_Wilhelm_1845_1925 |
| OEML | musik_G/Gericke_Wilhelm |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1833-1892 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116351209 |
| WIKIDATA | Q59601645 |
| OEBL | oebl_H/Hablawetz_August-Egon_1833_1892 |
| OEML | musik_H/Hablawetz_August_Egon |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1422-1477 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| WIKIDATA | Q3175622 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Gille, Philipp |
|---|---|
| Lebensdaten | 1831-1901 |
| Beschreibung |
|
| GND | 116624841 |
| WIKIDATA | Q610921 |
| PMB | 17024 |
| Überprüft | einmalig |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1791-1861 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118612425 |
| WIKIDATA | Q319261 |
| PMB | 12756 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1853-1939 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 1033704202 |
| WIKIDATA | Q61199320 |
| PMB | 104657 |
| OEBL | oebl_S/Seidl-Kraus_Auguste_1853_1939 |
| OEML | musik_S/Seidl-Kraus_Auguste |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1857-1940 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 1012924769 |
| WIKIDATA | Q18221435 |
| PMB | 14463 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1837-1907 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 143894595 |
| WIKIDATA | Q794753 |
| OEBL | oebl_B/Bignio_Louis_1839_1907 |
| OEML | musik_B/Bignio_Louis_von |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Mayrhofer / Meyerhofer, Karl |
|---|---|
| Lebensdaten | 1828-1913 |
| Beschreibung |
|
| GND | 116964251 |
| WIKIDATA | Q55674938 |
| PMB | 115407 |
| OEBL | oebl_M/Maierhofer_Karl_1828_1913 |
| OEML | musik_M/Mayerhofer_Carl |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1401-1477 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| WIKIDATA | Q3172651 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Hanslik, Hanns; Renatus |
|---|---|
| Lebensdaten | 1825-1904 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118545825 |
| WIKIDATA | Q84246 |
| PMB | 11578 |
| OEBL | oebl_H/Hanslick_Eduard_1825_1904 |
| OEML | musik_H/Hanslick_Eduard |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Shakspeare |
|---|---|
| Lebensdaten | 1564-1616 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118613723 |
| WIKIDATA | Q692 |
| PMB | 2412 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1828-1888 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116772123 |
| WIKIDATA | Q719997 |
| Überprüft | einmalig |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Don Cäsar |
|---|---|
| Werk |
|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Délibes, Leon |
|---|---|
| Lebensdaten | 1836-1891 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118924265 |
| WIKIDATA | Q207951 |
| PMB | 15593 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1842-1912 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118578723 |
| WIKIDATA | Q194436 |
| PMB | 2467 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Nivelle |
|---|---|
| Land | BE, Belgium |
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 2790236 |
| GND | 107547082X |
| WIKIDATA | Q822651 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | FR, France |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 3021372 |
| GND | 4012315-7 |
| WIKIDATA | Q7003 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | FR, France |
|---|---|
| Typ | L, parks,area, ... |
| Geonames | 3026516 |
| GND | 4269661-6 |
| WIKIDATA | Q707090 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Italien |
|---|---|
| Land | IT, Italy |
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 3175395 |
| GND | 4027833-5 |
| WIKIDATA | Q38 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Monthéry |
|---|---|
| Land | FR, France |
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2992309 |
| GND | 4245725-7 |
| WIKIDATA | Q250024 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | DE, Germany |
|---|---|
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 2921044 |
| GND | 4011882-4 |
| WIKIDATA | Q183 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | FR, France |
|---|---|
| Typ | R, road, railroad |
| Geonames | 12495548 |
| GND | 4500524-2 |
| WIKIDATA | Q141747 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Burgund |
|---|---|
| Land | FR, France |
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 3030967 |
| GND | 4129468-3 |
| WIKIDATA | Q1173 |
| Überprüft | einmalig |
| Weitere Details |
| Land | FR, France |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2988507 |
| GND | 4044660-8 |
| WIKIDATA | Q90 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Vienna; Vindobona |
|---|---|
| Land | AT, Austria |
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2761369 |
| GND | 4066009-6 |
| WIKIDATA | Q1741 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Frankreich |
|---|---|
| Land | FR, France |
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 3017382 |
| GND | 4018145-5 |
| WIKIDATA | Q142 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300020724 |
| WIKIDATA | Q185968 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Margherita |
| GND ID | 300061099 |
| WIKIDATA | Q745951 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Der Nordstern |
| GND ID | 300104200 |
| WIKIDATA | Q904066 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300003218 |
| WIKIDATA | Q1440309 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Dame d’Avenel; Die weiße Dame; Die weiße Frau |
| GND ID | 300022794 |
| WIKIDATA | Q973780 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Der schwarze Domino |
| GND ID | 30000320X |
| WIKIDATA | Q255938 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300042795 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Der König hat's gesagt |
| GND ID | 300834497 |
| WIKIDATA | Q1810357 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Don Cäsar de Bazan; Don Cäsar von Bazan; Don Cesar de Bazan |
| GND ID | 1120344522 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Dinorah oder Die Wallfahrt nach Ploërmel; Dinorah, oder: Die Wallfahrt nach Ploërmel |
| GND ID | 300425902 |
| WIKIDATA | Q470739 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 110781300X |
| WIKIDATA | Q5121075 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Coppelia |
| GND ID | 300042728 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300875916 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Romeo und Julia; Romeo und Julie |
| GND ID | 300061307 |
| WIKIDATA | Q918714 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
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