Neue Freie Presse
Morgenblatt
Nr. 5912. Wien, Samstag, den 12. Februar 1881
0003Ed. H. Zu den interessantesten und geistreichsten Per-
0004sönlichkeiten der musikalischen Gegenwart gehört ohne Frage
0005Hanns v. Bülow. Zieht er in eine Stadt ein, so spannt
0006freudige Erwartung alle Musikseelen, denen es um mehr als
0007liebliche Unterhaltung zu thun ist. Wir sind gewiß, von
0008Bülow immer etwas Neues zu lernen. Was die Meisten
0009spielen und Alle kennen, das interessirt ihn nicht, und was
0010ihn selbst nicht interessirt, das erzählt er auch keinem Andern.
0011Sein rastlos funkelnder Geist, seine rücksichtslose Energie
0012fahren allerwärts wie ein Nordwind, scharf und erfrischend,
0013durch die brütende Gemächlichkeit unseres musikalischen All-
0014tagslebens. Als Componist von geringer Fruchtbarkeit und
0015Bedeutung, ist Bülow geborener Interpret in der Musik
0016und einer der merkwürdigsten, die wir kennen. Die geistig
0017revoltirende Tendenz, welche er in dieser Mission gern her-
0018vorkehrt, beschränkt sich nicht auf sein Virtuosenthum. Wo es
0019Allerschwierigstes in die Welt einzuführen gilt, da ist Bülow
0020rasch bei der Hand und stetig bei der Arbeit. Als eminenten
0021Virtuosen kennen wir ihn seit dreißig Jahren, als Dirigenten
0022bewunderten wir ihn zuerst in München, als er 1868
0023Wagner’s „Meistersinger“ zur ersten Aufführung brachte.
0024Ruhig konnte Wagner diese Riesenaufgabe dem jüngeren
0025Freunde überlassen, denn Bülow’s vollkommene Gewalt
0026über die Partitur hatte nur in seinem Enthusiasmus dafür
0027ihresgleichen. Sagen wir es ihm gleich rühmend nach, daß
0028die Begeisterung für Wagner, dessen bedeutendster Apostel
0029er ist, Bülow nicht blind oder ungerecht gemacht hat für die
0030Vorzüge anderer Tondichter. Gerade er, dessen nahes persön-
0031liches Verhältniß zu Wagner und Liszt eine bis zur Un-
0032gerechtigkeit eigensinnige Vorliebe am ehesten entschuldigen
0033könnte, unterscheidet sich in diesen Punkten von den so
0034wüthend um sich beißenden Bayreuther Fanatikern. Während
0035diese äußerste Linke des Wagnerianismus — und sie be-
0036hauptet leider fast allein das Feld — jeden neben Wagner
0037erfolgreich wirkenden Componisten herabsetzt und sämmtliche
0038nicht unbedingt wagnertollen Kritiker am liebsten hinrichten
0039möchte, hat sich Bülow die volle Freiheit seines Geschmackes
0040und seiner Anerkennung bewahrt. Er hat die beiden vor-
0041nehmsten antiwagnerischen Componisten, Brahms und
0042Rubinstein, in begeisterten Aufsätzen öffentlich gepriesen.
0043Von Bülow rührt das erste (wol zu hoch gegriffene) Lob
0044der Rubinstein’schen Oper „Nero“, von Bülow die viel-
0045citirte, nicht unbedenkliche Bezeichnung von Brahms’ C-dur-
0046Symphonie als „die zehnte Symphonie“ schlechtweg. Wie
0047mit der Feder, so ficht Bülow auch mit dem Tactstab
0048beherzt für seine Ueberzeugungen. Als Hofcapellmeister
0049in Hannover hat er neben Wagner’schen Opern auch
0050die Mozart’schen, sogar welche von Meyerbeer und
0051Auber sorgsam einstudirt, am liebsten aber Verkann-
0052tes oder Fremdartiges von Bedeutung, wie Berlioz’ „Ben-
0053venuto Cellini“ oder Glinka’s „Leben für den Czar“, zur
0054Aufführung gebracht. Von solchen Bemühungen ließ er sich
0055weder durch vollen Spott noch durch leere Häuser abschrecken.
0056Intendanz, Künstler und Publicum empfanden leider kein
0057dauerndes Vergnügen an der geistreichen Despotie Bülow’s
0058und der schneidigen Unmittelbarkeit, mit welcher er sein
0059Mißfallen zu äußern pflegte. Bülow’s geflügeltes Wort vom
0060„Schweineritter“ machte in Hannover ebenso böses Blut, wie
0061zwölf Jahre früher seine „Schweinehunde“ in München.
0062Bülow hat seit Kurzem die Oberleitung der herzoglichen
0063Capelle in Meiningen übernommen und diese neue Stellung
0064auch sofort mit einem echt Bülow’schen Experiment einge-
0065weiht. Er beschloß nämlich einen Cyklus von Beethoven-
0066Concerten, in welchen er das Orchester zu ungeahnten Thaten
0067und Siegen geführt haben soll, mit einer zweimaligen Auf-
0068führung der Neunten Symphonie. Man verstehe wohl: Bü-
0069low ließ in einem und demselben Concert die ganze Neunte
0070Symphonie von Beethoven zweimal nacheinander spielen!
0071Wir können diese väterliche Maßregel, das begriffsstützige
0072Publicum zum Verständnisse eines colossalen Werkes zu
0073führen, nur schwer begreifen; es bleibt immer eine ästhetische
0074Roßcur, bei welcher der Patient draufgehen kann. Eine so große,
0075schwer faßliche und aufregende Tondichtung wie die Neunte
0076Symphonie zweimal hinter einander aufmerksam zu verfolgen,
0077ist ein Unternehmen, das den besten Vorsatz und die stärk-
0078sten Nerven zu Schanden machen muß. Damit überschätzt der
0079Dirigent nicht blos die Empfänglichkeit des Hörers, er
0080unterschätzt zugleich den Eindruck dieser Symphonie, der viel
0081zu mächtig ist, als daß man ihm mehr als einmal mit heilem
0082Sinn und Gemüth Stand halten könnte. Allerdings kann
0083man daraus den feurigen Glaubenseifer erkennen, mit wel-
0084chem Bülow das Beethoven-Evangelium predigt und die Un-
0085gläubigen gleichsam mit Feuerspritzen tauft.
0086Mit einem rationelleren, aber doch ähnlich seltsamen und
0087gewagten Experiment hat sich Herr v. Bülow gestern in
0088Wien eingeführt. Er gab, ganz allein, ein Concert, in wel-
0089chem er die fünf letzten großen Sonaten von Beethoven
0090hinter einander spielte. Nichts weiter. Diese letzten Sonaten
0091gehören bekanntlich zu den sublimsten, für die Ausführung
0092wie für das Verständniß schwierigsten Werke Beethoven’s.
0093Sie bedeuten seine freieste, kühnste und merkwürdigste
0094Schöpfung im Sonatenfach, wenngleich, wie ich glaube, nicht
0095seine schönste und vollkommenste. Sie bilden mit den letzten
0096fünf Quartetten die äußerste Spitze einer Kunstthätigkeit,
0097welche in völliger Weltentrücktheit nicht blos die letzten Fesseln
0098der Form, sondern fast jeden innigen Zusammenhang mit den
0099Reizen und Freuden dieser Erde abgestreift hat. Sie sind nur
0100zu begreifen als die höchsten, letzten Verkündigungen einer ganz
0101phänomenal organisirten Persönlichkeit, dieser bestimmten Per-
0102sönlichkeit mit allen ihren individuellen Geistes- und Gemüths-
0103processen und ihrem großen Schicksal. Von allen früheren So-
0104naten Beethoven’s auffallend unterschieden (nur die in E-moll
0105Op. 90 macht eine Art Uebergang) bilden diese fünf letzten eine
0106abgeschlossene Gruppe für sich. Jede von ihnen enthält wun-
0107derbare Schönheiten, wie sich ihresgleichen bei Beethoven
0108selbst kaum wiederfinden; aber neben den erhabensten, in
0109seelenvoller Klarheit strahlenden Ideen nisten unverständliche,
0110trockene, verwirrende, oft geradezu kindische Stellen, die hart
0111an den höchsten Ausflug des Genius launenhafte und eigen-
0112sinnige Grübelei setzen. Wir stehen hier bewundernd und
0113verzagt vor Räthseln. Beethoven selbst hielt große Stücke
0114darauf und grollte nur über die Unfähigkeit des Claviers,
0115seine Ideen vollständig wiederzugeben. „Diese Solo-Sonaten,“
0116lautet seine merkwürdige Aeußerung zu Karl Holz, „sind
0117wol das Beste, aber auch das Letzte, was ich für das Clavier
0118geschrieben habe. Es ist und bleibt ein ungenügendes Instru-
0119ment.“ Kein Wunder, wenn noch lange nach Beethoven’s
0120Tode sich kein Spieler und kein Publicum fand für diese un-
0121erhörten Aufgaben. Erst seit den letzten 30 Jahren
0122wagte sich eine oder die andere dieser Sonaten
0123in die Oeffentlichkeit. Mortier de Fontaine,
0124der sich mit seinem (recht mangelhaften) Vortrag der großen
0125B-dur-Sonate einen Namen gemacht (1847), blieb lange
0126ohne Nachfolger. Erst in neuerer Zeit haben maßgebende
0127Künstler, wie Clara Schumann und Brahms, einzelne dieser
0128Sonaten hier öffentlich vorgetragen. Doch blieb es eine Selten-
0129heit. Alle fünf Sonaten jedoch auf Einem Sitz zu spielen
0130und zu hören, hätte man bis gestern für eine Unmöglichkeit
0131gehalten. Herr v. Bülow hat dies Abenteuer heldenmäßig
0132bestanden und — was nicht minder merkwürdig das Publi-[2]
0133cum auch. Schon der Anblick des gedrängt vollen Saales
0134hat uns, offen gestanden, überrascht. Vom Standpunkte des
0135Vergnügens konnte doch kaum Jemand, der etwas von der
0136Sache weiß, gekommen sein; man mußte Bülow’s Soirée
0137aus didaktischen Zwecken besuchen, als eine musikgeschichtliche
0138Vorlesung in Beispielen, Illustrationen ohne Text, was uns
0139in der Kunstgeschichte jedenfalls lieber ist, als das Gegentheil.
0140Mit Ausnahme von zwei bis drei Zuhörern von schwachen
0141Nerven oder starkem moralischen Muthe, blieben alle bis zur
0142letzten Note der letzten Sonate andächtig sitzen. Ob sie wirk-
0143lich diese anstrengendsten Compositionen, deren spärlichen
0144Blüthenschmuck ein contrapunktisches Stachelgitter umschließt,
0145gleich aufmerksam bis zu Ende verfolgen konnten, möchte
0146ich bezweifeln. Meine Aufnahmsfähigkeit, die ich durchaus
0147nicht als Maßstab aufstellen will, reicht nicht so weit.
0148Viel lieber hätte ich fünfmal an fünf Abenden den Weg zum
0149Concertsaale gemacht, um jede Sonate einzeln zu hören. In
0150gewissem Sinne ist ja jede von ihnen die schönste — aber
0151alle mit einander gewiß nicht. So senkten denn die Hörer
0152und vollends die Hörerinnen schließlich wie verwelkende Blu-
0153men die schweren Köpfchen und erhoben sie erst wieder, um
0154Herrn v. Bülow mit endlosem Beifalle auszuzeichnen. Er
0155hat ihn redlich verdient und mehr noch. Wer sich nicht eigen-
0156händig mit diesen letzten Beethoven’schen Sonaten abgeplagt
0157hat, der vermag eigentlich Bülow’s außerordentliche Leistung
0158gar nicht zu würdigen. Soll man sein Gedächtniß, seine
0159physische Ausdauer, seine Technik oder seine geistige Elastici-
0160tät mehr bewundern? Tiefer und feiner ist kaum je ein
0161Pianist in die verborgensten Falten Beethoven’scher Clavier-
0162musik eingedrungen, als Bülow. Den Beweis liefert nicht
0163blos sein Spiel, sondern auch die Cotta’sche Edition der
0164Beethoven’schen Claviersonaten, die Bülow mit Anmerkungen
0165versehen herausgegeben hat. Seine Erklärungen darin sind,
0166wie es solchem Studienwerke geziemt, fast durchwegs technischer
0167Natur; unschätzbare Winke, wie diese Note oder Phrase heraus-
0168zuheben, jene Passage am bequemsten zu spielen, wie das Tempo
0169einzusetzen und zu modificiren sei u. s. w. Nur vereinzelt streut
0170Bülow auch eine und die andere treffende ästhetische Bemerkung ein.
0171Mitunter gibt es auch hier ein erheiternd Stückchen gött-
0172licher Grobheit, z. B. bei der C-moll-Sonate Op. 111, wo
0173Bülow den „Strohkopf Schindler“ ob seiner albernen Frage,
0174warum Beethoven keinen dritten Satz hinzucomponirt habe,
0175im Vorübergehen verarbeitet. — Bülow begann sein Concert
0176mit der A-dur-Sonate Op. 101, welcher er, ohne vom
0177Podium abzutreten, nach kurzer Pause die B-dur-Sonate
0178Op. 106 folgen ließ. Nur zwischen dieser, der giganti-
0179schesten von allen, und den drei letzten Sonaten (die wieder
0180ziemlich schnell aufeinander folgten) gönnte er sich und uns
0181einen längeren Ruhepunkt. Der ganze Vortrag währte über
0182zwei volle Stunden und darf als ein Ereigniß in unserem
0183Concertleben bezeichnet werden. Der Totaleindruck war: mit
0184Bewunderung gemischte Ermüdung. Wenn wir richtig gelesen
0185haben, so stand beim Nachhausegehen auf den Gesichtern der
0186Zuhörer: „Sehr schön — aber nicht wieder!“ Was aller-
0187dings auch Manche lieber umgekehrt vorbrachten: „Nie
0188wieder — aber doch sehr schön!“
0189Der zweite „Liederabend“ des Herrn G. Walter
0190fand unter noch stärkerem Andrange als der erste statt; das
0191Auditorium saß nicht blos dicht um das Podium, sondern
0192sogar auf demselben, den Sänger in allerengstem Ringe ein-
0193fangend. Auf anregende Abwechslung nicht blos in den
0194Gesängen bedacht, wählte Herr Walter für jede seiner
0195Soiréen einen andern Pianisten zur Ausführung der Solo-
0196Clavierstücke und des Accompagnements. Am ersten Abende
0197versah Herr Door dieses Amt und erfreute uns besonders
0198durch den Vortrag einiger selten gehörter Stücke von Beet-
0199hoven, wie das Capriccio Op. 129 und das F-dur-Andante
0200aus dem Nachlasse. Er wurde am zweiten Abende von
0201Herrn Anton Rückauf abgelöst, einem jungen, erst seit
0202Kurzem hier ansässigen Musiker, der sich wahrscheinlich bald
0203in die erste Reihe unserer Pianisten aufschwingen wird.
0204Chopin’s Cis-moll-Etude spielte er mit weichem, tonvollem
0205Anschlag und elegischer, dabei nicht manierirter Empfindung.
0206Obgleich mehr dem Zarten und Sinnigen zugewendet, be-
0207wältigte Herr Rückauf doch siegreich die Polonaise aus Ru-
0208binstein’s „Ball“, ein renommistisches Bravourstück, das
0209wir an diesem nur echter Poesie gewidmeten Abende lieber
0210durch Schumann ersetzt gesehen hätten. Desto glücklicher
0211war Herr Rückauf in der Wahl seines dritten Vortrages, der
0212G-moll-Rhapsodie (Op. 79) von Brahms. Eine Compo-
0213sition von Beethoven’scher Kraft und Plastik des Hauptmotives,
0214kühn einsetzend und in breitem, gewaltigem Harmonienstrome
0215fortschäumend. Die Rhapsodie gehört zu Brahms’ glück-
0216lichsten Inspirationen und zu den lohnendsten Aufgaben für
0217Pianisten von großer Technik und großem Styl. Doch,
0218kehren wir zurück zu Herrn Walter, der nie in Verlegen-
0219heit ist, Neues zu bringen, während wir es im Lobe seines
0220Gesanges längst sind. Mit fein auswählender Hand pflückte
0221Walter einen reichen, duftigen Strauß aus den Liedern von
0222Schumann und Brahms, dem er in freundlicher
0223Courtoisie einige einheimische Blumen (von Goldmark
0224und Grädener) beimischte. Neu waren uns blos zwei
0225Lieder von A. Dvorak, das erste und vierte aus dessen
0226kürzlich erschienenen „Zigeuner-Melodien“. Die Lieder sind
0227interessant und eigenartig, fast zu sehr, möchten wir sagen,
0228da das scharfe, stechende Gewürz seltsamster Harmonien und
0229Melismen sie stärker durchdringt, als es einfachen Volks-
0230liedern ansteht. Der exotische Reiz dieser Gesänge wirkte
0231enthusiasmirend auf die Hörer; dennoch möchten wir keinem
0232Sänger dazu rathen, der nicht Walter’s bezauberndes
0233Mezzavoce und dazu sein seltenes Zartgefühl besitzt. Eine
0234derb zugreifende Stimme kann Dvorak’s Zigeuner-Melodien
0235leicht in Caricaturen verwandeln. Unvergleichlich sang Herr
0236Walter die Schumann’schen und Brahms’schen Lieder;
0237dennoch möge er uns zwei kleine Tempo-Bemerkungen ge-
0238statten. Schumann’s „Nußbaum“ ist „Allegretto“ (wie
0239der Componist vorschreibt) und nicht Andantino vorzutragen;
0240das Gedicht, in dem es unablässig „flüstert“ und „rauscht“,
0241sowie die von seligem Hoffnungsschauer bewegte Musik ver-
0242tragen kein schleppendes Tempo. Unser zweites Bedenken be-
0243trifft das „Minnelied“ von Brahms, das die Bezeichnung
0244trägt: „Sehr innig, doch nicht zu langsam“. Herr Walter
0245sang es „sehr innig“, aber — wirklich nicht „zu langsam“?
0246Die lange Reihe der Solonummern durchbrachen an diesem
0247Abend zum erstenmal zwei Duette: „Unter’m Fenster“
0248von Schumann und „So laßt uns wandern“ von
0249Brahms. Herr Walter sang diese beiden entzückend frischen
0250Compositionen mit einer der Oeffentlichkeit nicht angehören-
0251den jungen Dame, über welche mir ein Urtheil sehr schwer
0252gemacht ist. Nicht, als ob ich von ihr nichts zu sagen wüßte;
0253im Gegentheil, viel und Gutes, nur nicht für die Zeitung.
0254Die Namen aller Sängerinnen, die ich in meinem kritischen
0255Beruf zu besprechen hatte, füllen, wie der freundliche Leser
0256weiß, ein langes Register, und sie erschöpfen alle nur denk-
0257baren Variationen von Stimme, Schule, Ausdruck und Er-
0258scheinung, daß ich kaum glaubte, je noch etwas mir absolut
0259Neues und Unerlebtes in diesem Fach unter die Feder zu
0260bekommen. Und trotzdem kam es so, denn zum erstenmale
0261in meinem Leben habe ich heute über eine Sängerin zu refe-
0262riren, die meine Frau ist. Sie zu tadeln wäre unaufrichtig
0263und ungerecht, sie zu loben unschicklich. Es bleibt mir nur
0264die Rolle der Cordelia: „Lieben und Schweigen“.
| Name (alt) | Litz |
|---|---|
| Lebensdaten | 1811-1886 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118573527 |
| WIKIDATA | Q41309 |
| PMB | 8679 |
| OEBL | oebl_L/Liszt_Franz_1811_1886 |
| OEML | musik_L/Liszt_Familie |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Graedener |
|---|---|
| Lebensdaten | 1844-1929 |
| Beschreibung |
|
| GND | 116808268 |
| WIKIDATA | Q66874 |
| PMB | 114490 |
| OEBL | oebl_G/Graedener_Hermann_1844_1929 |
| OEML | musik_G/Graedener_Familie |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Bülow, Hanns von |
|---|---|
| Lebensdaten | 1830-1894 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118664638 |
| WIKIDATA | Q155540 |
| PMB | 11065 |
| OEML | musik_B/Buelow_Hans |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Wieck |
|---|---|
| Lebensdaten | 1819-1896 |
| Beschreibung |
|
| GND | 11861164X |
| WIKIDATA | Q132232 |
| PMB | 162186 |
| OEML | musik_S/Schumann_Ehepaar |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Hanslick, Sophie |
|---|---|
| Lebensdaten | 1852-1940 |
| Beschreibung |
|
| GND | 1252837771 |
| WIKIDATA | Q108027517 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1791-1864 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118581945 |
| WIKIDATA | Q105237 |
| PMB | 8931 |
| OEML | musik_M/Meyerbeer_Giacomo |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1782-1871 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118646192 |
| WIKIDATA | Q157672 |
| PMB | 13557 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1830-1915 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 119527995 |
| WIKIDATA | Q239214 |
| PMB | 17172 |
| OEBL | oebl_G/Goldmark_Carl_1830_1915 |
| OEML | musik_G/Goldmark_Carl |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1833-1897 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118514253 |
| WIKIDATA | Q7294 |
| PMB | 10989 |
| OEBL | oebl_B/Brahms_Johannes_1833_1897 |
| OEML | musik_B/Brahms_Johannes |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1810-1856 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118611666 |
| WIKIDATA | Q7351 |
| PMB | 12733 |
| OEML | musik_S/Schumann_Ehepaar |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Dvorak / Dvorzak / Dworak, Anton |
|---|---|
| Lebensdaten | 1841-1904 |
| Beschreibung |
|
| GND | 11852836X |
| WIKIDATA | Q7298 |
| PMB | 4816 |
| OEBL | oebl_D/Dvorak_Anton_1841_1904 |
| OEML | musik_D/Dvorak_Anton |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1855-1903 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116673001 |
| WIKIDATA | Q19060213 |
| PMB | 12598 |
| OEBL | oebl_R/Rueckauf_Anton_1855_1903 |
| OEML | musik_R/Rueckauf_Anton |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1799-1858 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116971509 |
| WIKIDATA | Q1731688 |
| OEML | musik_H/Holz_Carl |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Mozard |
|---|---|
| Lebensdaten | 1756-1791 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118584596 |
| WIKIDATA | Q254 |
| PMB | 12303 |
| OEML | musik_M/Mozart_Familie |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Chopin, Friedrich |
|---|---|
| Lebensdaten | 1810-1849 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118520539 |
| WIKIDATA | Q1268 |
| PMB | 14959 |
| OEML | musik_C/Chopin_Frederic |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Glinka, Michael von |
|---|---|
| Lebensdaten | 1804-1857 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118695398 |
| WIKIDATA | Q181885 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1770-1827 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118508288 |
| WIKIDATA | Q255 |
| PMB | 10866 |
| OEBL | oebl_B/Beethoven_Ludwig-Van_1770_1827 |
| OEML | musik_B/Beethoven_Ludwig |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1795-1864 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 117271977 |
| WIKIDATA | Q64862 |
| PMB | 151292 |
| OEBL | oebl_S/Schindler_Anton-Felix_1795_1864 |
| OEML | musik_S/Schindler_Anton |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Hanslik, Hanns; Renatus |
|---|---|
| Lebensdaten | 1825-1904 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118545825 |
| WIKIDATA | Q84246 |
| PMB | 11578 |
| OEBL | oebl_H/Hanslick_Eduard_1825_1904 |
| OEML | musik_H/Hanslick_Eduard |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1816-1883 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116935243 |
| WIKIDATA | Q13536025 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1833-1919 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116179570 |
| WIKIDATA | Q86325 |
| PMB | 15438 |
| OEML | musik_D/Door_Anton |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1834-1910 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 117130990 |
| WIKIDATA | Q12018560 |
| PMB | 13044 |
| OEBL | oebl_W/Walter_Gustav_1834_1910 |
| OEML | musik_W/Walter_Familie |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Rubinstein |
|---|---|
| Lebensdaten | 1829-1894 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118926802 |
| WIKIDATA | Q87567 |
| PMB | 23705 |
| OEML | musik_R/Rubinstein_Anton |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Berlioz, Hektor |
|---|---|
| Lebensdaten | 1803-1869 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118509675 |
| WIKIDATA | Q1151 |
| PMB | 6263 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Freigedank; Widmann |
|---|---|
| Lebensdaten | 1813-1883 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118594117 |
| WIKIDATA | Q1511 |
| PMB | 13024 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | DE, Germany |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2872225 |
| GND | 4038453-6 |
| WIKIDATA | Q487278 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | DE, Germany |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2867714 |
| GND | 4127793-4 |
| WIKIDATA | Q32664319 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Baireuth |
|---|---|
| Land | DE, Germany |
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2951825 |
| GND | 4005056-7 |
| WIKIDATA | Q117804450 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | DE, Germany |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2910831 |
| GND | 4023349-2 |
| WIKIDATA | Q32052205 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Vienna; Vindobona |
|---|---|
| Land | AT, Austria |
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2761369 |
| GND | 4066009-6 |
| WIKIDATA | Q1741 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300016875 |
| WIKIDATA | Q146752 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300016883 |
| WIKIDATA | Q146767 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300016433 |
| WIKIDATA | Q11989 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300016859 |
| WIKIDATA | Q146712 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Wuth über einen verlorenen Groschen |
| GND ID | 300016158 |
| WIKIDATA | Q1217651 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Das Leben für den Czar; Ein Leben für den Zaren |
| GND ID | 30005999X |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Zigeuner-Melodien |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300016891 |
| WIKIDATA | Q146793 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Der Nußbaum |
| GND ID | 300145896 |
| Werkbezug | |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Der Ball |
| GND ID | 1276074980 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Nero |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300026684 |
| Werkbezug | |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300170084 |
| WIKIDATA | Q465540 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Unter dem Fenster; Unter'm Fenster |
| GND ID | 300298056 |
| Werkbezug | |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300025378 |
| Werkbezug | |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300016840 |
| WIKIDATA | Q146692 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300036957 |
| WIKIDATA | Q147458 |
| Werkbezug | |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300605528 |
| WIKIDATA | Q147076 |
| Werkbezug | |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300016867 |
| WIKIDATA | Q146730 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300026862 |
| WIKIDATA | Q163512 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300016026 |
| WIKIDATA | Q175565 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300016034 |
| WIKIDATA | Q188081 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300016042 |
| WIKIDATA | Q191560 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300016050 |
| WIKIDATA | Q194924 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 4234706-3 |
| WIKIDATA | Q172087 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300014910 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Als die alte Mutter |
| GND ID | 30004724X |
| Werkbezug | |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 1218555041 |
| Werkbezug | |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300204744 |
| WIKIDATA | Q277846 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | So laß’ uns wandern |
| GND ID | 30035293X |
| Werkbezug | |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
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