Neue Freie Presse
Morgenblatt
Nr. 5964. Wien, Dienstag, den 5. April 1881
0002Ed. H. Die jüngsten „Preciosa“-Aufführungen zeigten,
0003welchen unwiderstehlichen Reiz unser Publicum darin findet,
0004die Burgschauspieler im Operntheater auftreten zu sehen.
0005Diesen doch nur ausnahmsweise möglichen Genuß wollte die
0006General-Intendanz uns offenbar wieder bereiten, indem sie
0007Michael Beer’s „Struensee“ mit der Meyerbeer’schen
0008Musik im Hofoperntheater ansetzte. Einen hinreichenden
0009inneren Grund oder gar eine ästhetische Verpflichtung zur
0010Wiederaufnahme dieses längst beigesetzten Trauerspiels ver-
0011mögen wir weder in dem Werthe der Dichtung noch der
0012Musik zu entdecken. Michael Beer (geboren 1800, gestor-
0013ben 1833), ein wohlgesinnter Poet von schätzenswerther Bil-
0014dung, aber geringer productiver Kraft, war selbst mit seinem
0015besten Trauerspiele „Struensee“ niemals durchgedrungen.
0016„Bin ich nicht der Hüter meines Bruders?“ sagte sich der
0017ältere, berühmtere der Beiden, Giacomo Meyerbeer, zu dessen
0018schönen menschlichen Tugenden eine zärtliche Familienliebe ge-
0019hörte. „Könnte nicht durch eine große glänzende Musik die allge-
0020meine Theilnahme und Anerkennung zu meines Bruders
0021Tragödie hingezwungen werden?“ Und er schrieb (1846)
0022diese große, glänzende Musik zu „Struensee“, welche jedoch
0023die brüderliche Absicht nur halb erreicht hat. Das Stück ging
0024mit und wegen der Musik flüchtig über die deutschen Büh-
0025nen, ohne irgendwo zu befriedigen. Man griff bald zu dem
0026beliebten Hausmittel des „verbindenden Gedichtes“ und
0027spielte an diesem Leitfaden die Meyerbeer’sche Musik,
0028ohne das langweilige Trauerspiel, im Concertsaale ab.
0029In dieser Gestalt hat unsere „Gesellschaft der Musikfreunde“
0030vor achtzehn Jahren die „Struensee“-Musik, mit verbindendem
0031Gedicht von Johann G. Seidl, zur Aufführung gebracht.
0032Außerdem schritt noch einmal der stattliche Berliner Helden-
0033spieler Hendrichs als Struensee über die Bretter des
0034Carl-Theaters. Damit endete „Struensee’s“ Carrière in Wien.
0035Was etwa noch an lebensfähigem Reste in Michael Beer’s
0036Tragödie stecken mochte, wurde von dem gleichnamigen, weit
0037kräftigeren Stücke H. Laube’s todtgemacht, welches ohne
0038jede Musikbegleitung stärker und nachhaltiger wirkte, als
0039Beer’s „Struensee“ mit allen Trompeten Meyerbeer’s. Auch
0040die vorgestrige theatralisch sehr sorgfältige und musikalisch un-
0041übertreffliche Aufführung im Opernhause hat dieser Tragödie
0042keine Sympathien erobert. Es fehlt ihr die Macht des Pathos,
0043weil ihren Gestalten, die blos um ihre gesellschaftliche Stel-
0044lung kämpfen, der ideale Kern fehlt. Nach einer recht ge-
0045schickten Exposition, welche wenigstens die äußere Stellung der
0046Parteien klarlegt, nimmt die Intrigue bis zum Schlusse des
0047dritten Actes einen breiten, gedehnten Fortgang. Hier aber
0048hört fast jeder Fortgang auf; selbst die beiden einzigen
0049Scenen, in denen etwas wie dramatische Handlung liegt —
0050die schändliche Ueberlistung der Königin Mathilde im vierten
0051Acte und der Rettungsversuch Ranzau’s im fünften — gehen
0052in redseliger Dialogisirung unter. Den Staatsproceß Struensee’s
0053schiebt der Dichter gänzlich in den Hintergrund; wir sehen
0054nur dessen Wirkung auf das Gemüth des Helden, der, wehrlos,
0055seine Unterwerfung mit edler Resignation ausspricht. In solchen
0056Momenten gelingt dem Dichter wol das Rührende, aber nie-
0057mals das gewaltig Ergreifende. Wohlthuend ist nur die überall
0058hervortretende Reinheit seiner Gesinnungen, die ihn sogar
0059bewog, das Verhältniß Struensee’s zur Königin auf Kosten
0060der historischen Wahrheit umzugestalten. Das gedruckte Buch
0061mit der Aufführung vergleichend, haben wir bemerkt, daß in
0062letzterer wol gegen ein Drittheil des Originaltextes gestrichen
0063war; eine weise Maßregel, für welche dem Regisseur Herrn
0064Gabillon aufrichtiger Dank gebührte. Auch Meyerbeer’s Be-
0065mühung, dem schwachen dramatischen Leben dieses Trauer-
0066spiels durch Musik aufzuhelfen, erweist sich als ziemlich frucht-
0067los. In Beer’s „Struensee“ liegt fürs erste gar keine Nöthi-
0068gung zu musikalischer Begleitung, wie sie z. B. im „Egmont“
0069vorliegt; die beste Musik kann hier nur als willkürliche
0070Zuthat erscheinen. Nun hat sich Meyerbeer obendrein das
0071bewundernswürdige Maß der Beethoven’schen „Egmont“-
0072Begleitung keineswegs zum Vorbilde genommen, vielmehr
0073seiner Musik zu „Struensee“ so übermäßige Mitwirkung ver-
0074gönnt, daß sie sich mitunter verheerend zwischen und über
0075das gesprochene Wort ergießt. Die Ouvertüre ist ein brillantes,
0076namentlich durch die Instrumentirung effectvolles Orchester-
0077stück, das, von Director Jahn in jedem Tact unvergleichlich
0078herausgearbeitet, seine Wirkung auf das Publicum nicht ver-
0079fehlte. Trotzdem vermag ihr äußerer Glanz über Meyerbeer’s
0080Unfähigkeit, große symphonische Formen zu bewältigen,
0081nicht zu täuschen. Das ist keine organisch, aus lebendigem
0082Kern herauswachsende Musik, sondern eine mosaikartig
0083zusammengesetzte. Glücklicher wirken die verschiedenen musi-
0084kalischen Zwischensätze; aber so fließend und wirksam Meyer-
0085beer kleinere Formen auszufüllen versteht, das Ungesunde,
0086Ueberreizte, Berechnete seiner Musik verleidet uns auch diese
0087Entreactes. Neben Stücken, die wenigstens durch musikalische
0088Pracht imponiren, wie die Polonaise, stehen andere von ab-
0089stoßendem Raffinement, wie die mehr satanische als fröhliche
0090Musik zur „Dorfschänke“ und der zweite Entreact mit seinem
0091fratzenhaft grinsenden „Verschwörungsmotiv“ der Fagotte.
0092Wir wüßten keine zweite Composition Meyerbeer’s, in wel-
0093cher dieser fatale hippokratische Zug sich so ausgebildet zeigte,
0094wie in dieser „Struensee“-Musik; kaum daß wir „Dinorah“
0095ausnehmen, deren in falschen Effecten sich aufreibende Ouver-
0096türe bereits im „Struensee“ ihren Schatten vorauswirft.
0097Somit verdanken wir dem Experimente dieser neuen
0098„Struensee“-Aufführung keinen sehr genußreichen Abend, noch
0099weniger einen bleibenden Gewinn. Wir mußten an Heine
0100denken, der nach einer Aufführung der Tragödie in München
0101(noch zur Zeit seiner freundschaftlichen Gesinnungen für
0102Meyerbeer) über „Struensee“ schrieb und bei aller abge-
0103quälten Bewunderung für die Vorzüge des Stückes schließlich
0104doch die Geduld des Publicums am bewunderungswürdig-
0105sten fand.
0106Im großen Musikvereinssaale fand ein Abendconcert
0107mit Orchester zum Besten des hiesigen Conservatoriums statt.
0108Als wir die Namen der einzigen drei Solisten auf dem Pro-
0109gramme lasen: Trebelli, Neruda, Hallé, glaubten
0110wir uns nach London versetzt. Nicht als ob sie englische
0111Künstler wären — die Engländer machen sich ja ihre
0112Musik nicht selber — aber Trebelli, Neruda und Hallé, das
0113sind drei Namen, welche in London musikalisches Bürgerrecht
0114genießen und dort seit mehr als zwei Decennien alljährlich [2]
0115die „Season“ schmücken. In gewissem Sinne — in rühm-
0116lichem natürlich — konnte man es auch ein Veteranen-Con-
0117cert nennen, denn jede dieser drei Notabilitäten darf sich
0118einer langen Virtuosen-Laufbahn und gleichwol unversehrter
0119künstlerischer Kraft berühmen. Frau Wilhelmine Nor-
0120mann-Neruda, welche schon vor zweiunddreißig Jahren
0121als halbwüchsiges Mädchen mit Beifall hier concertirt hat,
0122ist bekanntlich zuletzt in einem der diesjährigen philharmoni-
0123schen Concerte aufgetreten. Befanden wir uns damals in der
0124angenehmen Lage, ihr Violinspiel nach Verdienst zu rühmen,
0125so sind wir heute in der noch angenehmeren, jenes Lob an-
0126sehnlich erhöhen zu können. Denn Frau Neruda hat mit
0127ihrem jüngsten Vortrage des Mendelssohn’schen Concertes,
0128wie uns dünkt, ihre frühere Leistung noch entschieden übertroffen.
0129Selten haben wir so glockenreinen, silberhellen Ton, so leicht
0130hingehauchte Bravour und so fein abgestuften Vortrag gehört.
0131Welcher Hochgenuß, dachten wir, für Jemanden, der das
0132Mendelssohn’sche Violin-Concert mehrere Jahre lang
0133nicht gehört hatte! Und das Beethoven’sche auch! Man
0134weiß aber, wie viele Violin-Virtuosen jahraus jahrein Wien
0135besuchen und wie wenige davon jene beiden Concerte nicht
0136spielen. Die zweite der mitwirkenden Damen, Zelia Tre-
0137belli, florirt heute wie vor zwanzig Jahren als die be-
0138liebteste und unentbehrlichste Altistin der italienischen Oper
0139in London; sie ist in Paris geboren und heißt mit ihrem
0140wahren Namen Gilbert. Vom Publicum mit stürmischem
0141Beifalle begrüßt, sang die treffliche Künstlerin zuerst die be-
0142rühmte Gluck’sche Arie „Che farò senza Euridice“, jene
0143von italienischem Wohllaute getränkte Melodie, in welcher
0144ererbtes Urtheil oder Vorurtheil eine außerordentliche Wahr-
0145heit des dramatischen Ausdrucks zu finden vermeint. Signora
0146Trebelli sang die Arie mit vollkräftiger Stimme und
0147warmen Vortrage, ohne Verzierungen hinzuzuthun, wie
0148dies die Catalani und Andere so ungenirt gethan. Erst
0149in einem zweiten Stücke („Havañera“ von Bizet) ver-
0150gönnte sie ihrer Bravour freien Lauf. Herr Charles Hallé,
0151(von Haus aus Karl Halle, 1819 bei Elberfeld geboren)
0152steht obenan unter den Großmeistern des Clavierspiels und
0153Clavier-Unterrichts in London, wo er seit 33 Jahren ansässig und
0154für classische Musik erfolgreich thätig ist. Mit Vergnügen denke ich
0155an eine seiner Matinéen in London: der Saal vollgepfropft von
0156eleganten Damen, ein buntes Blumenbeet, in welchem nur
0157vereinzelte dunkle Herrengestalten verschämt nisteten, denn
0158die Männerwelt in England hat keine Zeit, bei helllichtem
0159Tage Concerte zu besuchen. Hallé spielte damals Beethoven’sche
0160Sonaten. Seit Jahren hält er an einem streng methodischen
0161System, sämmtliche Sonaten Beethoven’s in chronologischer
0162Folge, auf acht Matinéen vertheilt, dem Londoner Publicum
0163vorzuspielen und immer vertrauter zu machen. Auch hier
0164führte sich Herr Hallé mit Beethoven ein, und zwar mit
0165dessen Es-dur-Concert, das er stylgemäß und geschmackvoll,
0166ruhig und mit vollkommener Beherrschung des Technischen
0167vortrug. Stürmische Genialität steht Herrn Hallé fern, er
0168bewahrt auch im Spiel die vornehme Ruhe des englischen
0169Gentleman, mit einem Anflug vom Reverend. Er erinnert
0170mitunter an die Spielweise älterer gediegener Virtuosen, wie
0171Moscheles, indem er von dem modernen Reichthum wech-
0172selnder Anschlagsnuancen selten Gebrauch macht, auch mit-
0173unter (zum Beispiele im Andante und im zweiten Thema
0174des Schlußrondos) eine etwas willkürlich „gefühlvolle“ Be-
0175handlung des Rhythmus liebt. Der ehrenvollste Beifall lohnte
0176Hallé’s musterhafte Leistung. Wir freuten uns aufrichtig,
0177einen so vielverdienten, ausgezeichneten Missionär deutscher
0178Musik endlich auch in Wien zu begrüßen, wo die
0179seinem Namen längst gezollte Achtung nunmehr auch in
0180lebendige Anerkennung seiner Kunst übergegangen ist.
0181Leider war das Concert — ein Concert von drei
0182so berühmten Künstlern, mit gewähltem Programm, und
0183obendrein wohlthätiger Widmung — nicht stark besucht. Wir
0184erwähnen dieses betrübende Factum zur Warnung der vielen
0185noch im Hintergrunde lauernden Concertgeber, welche unserm
0186Publicum einen unstillbaren Musikdurst und unerschöpflichen
0187Geldbeutel zumuthen. Freilich will da Keiner gewarnt sein,
0188und so werden ohne Zweifel die Freibillette noch lustig über
0189die grüne Osterzeit hinausflattern.
0190Hellmesberger’s fünfte Soirée begann mit einem
0191anonymen Streichquartette. Wir bekennen unumwunden eine
0192kleine Voreingenommenheit gegen angeblich „anonym einge-
0193sendete“ und trotzdem von einem so vorsichtigen und welt-
0194männischen Director wie Herr Hellmesberger aufgeführte
0195Novitäten. Da ein bereits bekannter Componist keinen Grund
0196hat, seinen Namen zu verschweigen, und ein noch unbe-
0197kannter sehnlich wünschen muß, den seinen möglichst bekannt
0198zu machen, so läuft die anonyme Aufführung in der Regel
0199auf ein Versteckenspielen mit dem Publicum und der Kritik
0200hinaus. Ersteres soll durch das Geheimniß gereizt, letztere
0201womöglich in Verlegenheit geführt werden. Was den unge-
0202nannten Componisten der Hellmesberger’schen Novität be-
0203trifft, so rauschte noch während des Concerts sein Name erst
0204leise, dann lauter durch die Sperrsitzreihen und stand am
0205nächsten Morgen sogar in den Zeitungen. Es ist der junge
0206Prinz Heinrich XXIV. von Reuß-Köstritz. Dieser
0207Name erklärt freilich den Wunsch nach einem kurzen Incog-
0208nito vollständig; ein Prinz möchte, bevor er sich öffentlich
0209als Componist nennt, doch gerne abwarten, ob seine Arbeit
0210gefallen hat. Und sie hat gefallen, mit Recht gefallen. Das
0211Quartett des Prinzen Reuß bewegt sich mit merkwürdiger
0212Sicherheit und Leichtigkeit in den der classischen Tradition ange-
0213hörigen Formen des Quartetts. Im Ausdruck etwa zwischen
0214Spohr und dem früheren Beethoven schwankend, von un-
0215selbstständiger Nachahmung jedenfalls noch weiter entfernt,
0216als von frappanter Originalität, immer klar, fließend, zu-
0217sammenhängend und doch niemals banal, macht das Quartett
0218einen entschieden günstigen Eindruck. Es ist echt musikalisch
0219empfunden und entwickelt und erfreut namentlich im ersten
0220und zweiten Satz (Menuet) durch anmuthige Wendungen.
0221Das fugirte Finale schmeckt vielleicht zu sehr nach der Schule,
0222sei es auch nach einer guten. Als besonderes Merkmal sei
0223diesem vielversprechenden Erstlingswerke nachgerühmt, daß es
0224weder vom Weltschmerz zerzaust, noch von Richard Wagner
0225verführt ist. Obwol Wagner’s dramatischer Styl für reine
0226Instrumental-Musik weder bestimmt, noch empfehlenswerth ist
0227(was selbst dem musikalischen Anfänger klar sein sollte), com-
0228poniren fast alle jungen Conservatoristen Wagnerisch oder
0229Hyper-Wagnerisch. Der junge Prinz zeigt hierin einen
0230klareren Blick und besseren Geschmack; er scheint uns auf dem
0231besten Wege erfreulicher Fortentwicklung. „Ich liebe dich und [3]
0232bin dein, wenn du auch nur ein Graf bist!“ sagt Lisbeth in
0233Immermann’s „Münchhausen“ zu dem vermeintlichen Jäger
0234Oswald, als dieser schließlich sein Incognito ablegt. Der
0235Componist des anonymen Quartetts verdient die Liebe und
0236Achtung der Musiker, obwol er „nur ein Prinz“ ist.
0237An zweiter Stelle stand die bereits bekannte Violin-
0238Sonate von Goldmark, ein interessantes und geistreiches
0239Werk, das mitunter peinlich interessant und verletzend geist-
0240reich wird. Unbegreiflich, wie Schopenhauer den Satz
0241niederschreiben konnte: „Das Interessante findet sich
0242allein bei Werken der Dichtkunst ein, nicht bei denen der
0243bildenden Künste, der Musik und Architektur.“ Er hat
0244offenbar die neueste Musik, hat Goldmark nicht gekannt.
0245Das Interessante, dessen Begriff immer eine Ablen-
0246kung, Abweichung vom einfach Schönen involvirt, ist so recht
0247die Schutzpatronin und Lieblingsheilige unserer modernen
0248Componisten. Die Sonate, von Epstein und Hellmes-
0249berger vorzüglich gespielt, fand lebhaften Anklang. Den
0250Beschluß machte ein neues Sextett für Streich-Instrumente
0251(A-dur, op. 48) von Anton Dvorak. Es gehört zu dem
0252Reizendsten, was die Kammermusik in jüngster Zeit hervor-
0253gebracht hat. Gleich die ruhige, klare Melodik des so eben-
0254mäßig hinfließenden ersten Satzes umfängt uns wie lieblich
0255warmer Sonnenschein; ohne Frage hat Brahms’ herr-
0256liches B-dur-Sextett dem Componisten vorgeschwebt. Noch
0257eigenthümlicher sind die beiden mittleren Sätze: das an
0258walachische Volksweisen erinnernde sanft klingende Andantino
0259— ein geradezu entzückendes Stück, und das von Schubert’-
0260schem Uebermuthe und Schubert’schem Wohllaute durch-
0261drungene Scherzo. Lassen wir dem slavischen Componisten
0262die Schrulle, diese Sätze mit den unverständlichen Namen
0263„Dumka“ und „Furiant“ zu bezeichnen, es bleibt doch all-
0264wärts verständliche und überall wirksame Musik von echter
0265und eigenthümlicher Schönheit. Einen Reichthum an figuri-
0266render Erfindung und harmonischer Combination entwickelt das
0267gesangvolle „Thema mit Variationen“, welches den Abschluß
0268des Sextettes bildet. Nach dieser zart und schwungvoll aus-
0269geführten Composition mußten Dvorak und Hellmes-
0270berger wiederholtem Hervorrufe Folge leisten. Sie haben
0271Beide an dem Abende ihr Bestes geleistet.
| Lebensdaten | 1784-1859 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118616366 |
| WIKIDATA | Q57226 |
| PMB | 9968 |
| OEML | musik_S/Spohr_Familie |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Gilbert |
|---|---|
| Lebensdaten | 1838-1892 |
| Beschreibung |
|
| GND | 117407984 |
| WIKIDATA | Q8068759 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Bizet, George |
|---|---|
| Lebensdaten | 1838-1875 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118511440 |
| WIKIDATA | Q56158 |
| PMB | 10951 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1791-1864 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118581945 |
| WIKIDATA | Q105237 |
| PMB | 8931 |
| OEML | musik_M/Meyerbeer_Giacomo |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1855-1910 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 117530832 |
| WIKIDATA | Q874627 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1832-1926 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116652357 |
| WIKIDATA | Q79036 |
| PMB | 7014 |
| OEBL | oebl_E/Epstein_Julius_1832_1926 |
| OEML | musik_E/Epstein_Familie |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1830-1915 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 119527995 |
| WIKIDATA | Q239214 |
| PMB | 17172 |
| OEBL | oebl_G/Goldmark_Carl_1830_1915 |
| OEML | musik_G/Goldmark_Carl |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1804-1875 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 117464392 |
| WIKIDATA | Q86587 |
| PMB | 114736 |
| OEBL | oebl_S/Seidl_Johann-Gabriel_1804_1875 |
| OEML | musik_S/Seidl_Johann_Gabriel |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Hippokrates |
|---|---|
| Lebensdaten | 460-370 |
| Beschreibung |
|
| GND | 11855140X |
| WIKIDATA | Q5264 |
| PMB | 5236 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1833-1897 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118514253 |
| WIKIDATA | Q7294 |
| PMB | 10989 |
| OEBL | oebl_B/Brahms_Johannes_1833_1897 |
| OEML | musik_B/Brahms_Johannes |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1797-1856 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118548018 |
| WIKIDATA | Q44403 |
| PMB | 11640 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1797-1828 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118610961 |
| WIKIDATA | Q7312 |
| PMB | 12729 |
| OEBL | oebl_S/Schubert_Franz-Peter_1797_1828 |
| OEML | musik_S/Schubert_Brueder |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Dvorak / Dvorzak / Dworak, Anton |
|---|---|
| Lebensdaten | 1841-1904 |
| Beschreibung |
|
| GND | 11852836X |
| WIKIDATA | Q7298 |
| PMB | 4816 |
| OEBL | oebl_D/Dvorak_Anton_1841_1904 |
| OEML | musik_D/Dvorak_Anton |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1835-1900 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 117065641 |
| WIKIDATA | Q337528 |
| PMB | 7998 |
| OEBL | oebl_J/Jahn_Wilhelm_1835_1900 |
| OEML | musik_J/Jahn_Wilhelm |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1806-1884 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118570080 |
| WIKIDATA | Q77470 |
| PMB | 2702 |
| OEBL | oebl_L/Laube_Heinrich_1806_1884 |
| OEML | musik_L/Laube_Heinrich |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1809-1871 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116701153 |
| WIKIDATA | Q1521228 |
| PMB | 114494 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1780-1849 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118667505 |
| WIKIDATA | Q263405 |
| OEML | musik_C/Catalani_Angelica |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1809-1847 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118580779 |
| WIKIDATA | Q46096 |
| PMB | 12228 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1796-1840 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118555553 |
| WIKIDATA | Q213589 |
| PMB | 7973 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Freigedank; Widmann |
|---|---|
| Lebensdaten | 1813-1883 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118594117 |
| WIKIDATA | Q1511 |
| PMB | 13024 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Halle, Karl |
|---|---|
| Lebensdaten | 1819-1895 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118639471 |
| WIKIDATA | Q65648 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Normann-Neruda, Wilhelmine |
|---|---|
| Lebensdaten | 1839-1911 |
| Beschreibung |
|
| GND | 116940255 |
| WIKIDATA | Q78938 |
| OEBL | oebl_N/Neruda_Wilma_1839_1911 |
| OEML | musik_N/Neruda_Familie |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1714-1787 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118539841 |
| WIKIDATA | Q130759 |
| PMB | 11450 |
| OEML | musik_G/Gluck_Christoph |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1770-1827 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118508288 |
| WIKIDATA | Q255 |
| PMB | 10866 |
| OEBL | oebl_B/Beethoven_Ludwig-Van_1770_1827 |
| OEML | musik_B/Beethoven_Ludwig |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Hanslik, Hanns; Renatus |
|---|---|
| Lebensdaten | 1825-1904 |
| Beschreibung |
|
| GND | 118545825 |
| WIKIDATA | Q84246 |
| PMB | 11578 |
| OEBL | oebl_H/Hanslick_Eduard_1825_1904 |
| OEML | musik_H/Hanslick_Eduard |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1800-1833 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118657887 |
| WIKIDATA | Q107287 |
| PMB | 64781 |
| Überprüft | einmalig |
| Weitere Details |
| Werk |
|
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1788-1860 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118610465 |
| WIKIDATA | Q38193 |
| PMB | 5787 |
| OEML | musik_S/Schopenhauer_Arthur |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Name (alt) | Hellmesberger senior |
|---|---|
| Lebensdaten | 1828-1893 |
| Beschreibung |
|
| GND | 103787038 |
| WIKIDATA | Q698074 |
| PMB | 18096 |
| OEBL | oebl_H/Hellmesberger_Josef_1828_1893 |
| OEML | musik_H/Hellmesberger-Quartett |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1794-1870 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 118785028 |
| WIKIDATA | Q159551 |
| PMB | 151296 |
| OEBL | oebl_M/Moscheles_Ignaz_1794_1870 |
| OEML | musik_M/Moscheles_Ignaz |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Lebensdaten | 1825-1896 |
|---|---|
| Beschreibung |
|
| GND | 116326557 |
| WIKIDATA | Q114728 |
| PMB | 2484 |
| OEBL | oebl_G/Gabillon_Ludwig_1828_1896 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | DE, Germany |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2950159 |
| GND | 4005728-8 |
| WIKIDATA | Q64 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Italien |
|---|---|
| Land | IT, Italy |
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 3175395 |
| GND | 4027833-5 |
| WIKIDATA | Q38 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | DE, Germany |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2867714 |
| GND | 4127793-4 |
| WIKIDATA | Q32664319 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | DE, Germany |
|---|---|
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 2921044 |
| GND | 4011882-4 |
| WIKIDATA | Q183 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | GB, United Kingdom |
|---|---|
| Typ | A, country, state, region,... |
| Geonames | 6269131 |
| GND | 4014770-8 |
| WIKIDATA | Q21 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Walachei |
|---|---|
| Land | RO, Romania |
| Typ | L, parks,area, ... |
| Geonames | 662112 |
| GND | 4118956-5 |
| WIKIDATA | Q171393 |
| Überprüft | einmalig |
| Weitere Details |
| Land | DE, Germany |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2931276 |
| GND | 4070734-9 |
| WIKIDATA | Q702259 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | FR, France |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2988507 |
| GND | 4044660-8 |
| WIKIDATA | Q90 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Alternativname | Vienna; Vindobona |
|---|---|
| Land | AT, Austria |
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2761369 |
| GND | 4066009-6 |
| WIKIDATA | Q1741 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Land | GB, United Kingdom |
|---|---|
| Typ | P, city, village,... |
| Geonames | 2643743 |
| GND | 4074335-4 |
| WIKIDATA | Q84 |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300020724 |
| WIKIDATA | Q185968 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 30001550X |
| WIKIDATA | Q239700 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 4421138-7 |
| WIKIDATA | Q42193179 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Präciosa; Präziosa |
| GND ID | 4838708-3 |
| WIKIDATA | Q1240094 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 4191697-9 |
| WIKIDATA | Q1298242 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300048025 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300026811 |
| WIKIDATA | Q2482582 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300573057 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Dinorah oder Die Wallfahrt nach Ploërmel; Dinorah, oder: Die Wallfahrt nach Ploërmel |
| GND ID | 300425902 |
| WIKIDATA | Q470739 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 1101705108 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300015127 |
| WIKIDATA | Q1156413 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300101902 |
| WIKIDATA | Q1054060 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 300015526 |
| WIKIDATA | Q787378 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| GND ID | 4529598-0 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
| Autor(en) | |
|---|---|
| Alternativtitel | Orpheus |
| GND ID | 1151670537 |
| WIKIDATA | Q139955240 |
| Digitalisat | vorhanden |
| Überprüft | mehrfach |
| Weitere Details |
ACDH OEAW
Austrian Centre for Digital Humanities
Österreichische Akademie der WissenschaftenAustrian Centre for Digital Humanities
Austrian Academy of Sciences
Bäckerstraße 13
1010 Wien1010 Vienna
☎ +43 1 51581-2200
🖂 acdh-office@oeaw.ac.at
ACDH betreibt einen Helpdesk, an den Sie gerne Ihre Fragen zu Digitalen Geisteswissenschaften stellen dürfen.
ACDH runs a helpdesk offering advice for questions related to various digital humanities topics.